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Tulsi Gabbard: Hillary Clinton warnt vor russischer Unterstützung für Kandidatin bei
SAUL LOEB / AFP

Mit einem brisanten Verdacht mischt sich Hillary Clinton in den US-Wahlkampf ein: Die Russen könnten eine alternative Kandidatin protegieren. Gemeint ist Tulsi Gabbard - und die wurde auf Twitter persönlich.

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sven2016 19.10.2019, 05:41
1. Um die Vorwürfe korrekt darzustellen:

Das bezieht sich darauf, dass Frau Gabbard angekündigt hat, bei Nichtnominierung als demokratische Präsidentschaftskandidatin dennoch anzutreten und zwar als Unabhängige.

Daraufhin hat die Unterstützung durch russische verdeckte Social Media-Seiten begonnen und vermutlich auch materielle Hilfen.

Ganz so anlasslos ist die Kritik von Frau Clinton nicht.

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stefan7777 19.10.2019, 06:00
2. Clinton ist sehr gefährlich

Mann muss nur zurückdenken. Trump ist nicht durch seine Leistung an die Macht gekommen, sondern durch die Schwäche von Clinton. Clinton ist die Ausgeburt des Upper Class Establishment, dass auch keinen Deut besser ist als die Trumpisten.

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skunkfunk 19.10.2019, 06:11
3. Gabbard wird dafür

viel Zustimmung erhalten. Besser kann man Clinton nicht beschreiben.

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power.piefke 19.10.2019, 06:42
4. das Problem ist ein anderes

nämlich das vollkommen eingestaubte, undemokratische Wahlrecht der USA. Je mehr Alternativen bereitstehen, desto absurder wird es überhaupt zu wählen.

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Humanfaktor 19.10.2019, 06:56
5. Durchaus plausibel

Zuzutrauen ist diese Strategie den Russen allemal. Seit ich Trump und Putin in Helsinki diese denkwürdige PK absolvieren sah, bin ich sicher, dass Don Wladimir seinen Donny mit eisernem Griff an den Murmeln hat. Körpersprache ist verräterisch.
Dass sich die Russen einmischten und es weiter tun werden, um über den Ersten Mann der USA mitzubestimmen, ist für nach Lage der Dinge gemacht. Da gab es zu viele Hinweise. Was es nicht gab war der unumstößliche Beweis, dass DT dabei aktiv mitgemacht hat. Das ist aber nicht erforderlich, um die Einflussnahme der Russen zu belegen. Die wurde durch andere Fakten belegt. Und das wird nicht grundlos erfolgt sein.
Wenn man die Aussenpolitik Trumps analysiert - beispielsweise in Syrien dieser Tage - ist diese eine einige Sabotage des Rufs und der Reputation der USA. Und in Syrien sogar offensichtliches Platzmachen für die Russen. Man kann sich leicht ausrechnen, worum es Putin gehen könnte, wenn er über seinen Präsidenten die Politik der USA mitgestalten kann...
die Show und das Gepolter außen herum sind nur Geklapper mit dem Kochgeschirr, um die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen abzulenken und Alibis zu schaffen, auf die verwiesen werden kann. Wenn man sich die Aussenpolitik der USA unter Trump ansieht gibt es da gant offensichtlich Tendenzen und einen klaren Profiteur.
Falls also die Demokraten sich gegenseitig die Stimmen für die Wahl im nächsten Jahr weg nähmen und ein uneinheitliches Bild abgäben, wäre das offensichtlich gut - für DT. Da hat HC schon einen guten Riecher. Immerhin, sie ist bestens vernetzt und dürfte immer noch besser informiert sein und werden, als DT.
Wenn also Don Wladimir seinen Donald als Präsident behalten will, was liegt da näher - und ist zudem auch noch eher unauffällig -, als alternative Kandidaten der Dems zu unterstützen und in den Sozialen Medien zu hypen? Ein klassischer Schachzug. Wenn die Kräfte des Feindes ebenbürtig oder überlegen sind, spalte sie.
Das dürfte allerdings nur einer von mehreren Bausteinen der Strategie sein. Ein derart wertvoller Agent/Informant hinter dem Schreibtisch des Oval Office dürfte oberste Priorität haben.

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Geopolitik 19.10.2019, 07:02
6. Klar ist....

... dass Hillary Clinton bei der letzten Wahl die Kandidatin des Militärisch-Industriellen Komplexes der USA war vor dem schon in den 1950er Jahren der Republikanische Präsident und vormalige Oberbefehlshaber der US Streitkräfte in Europa, Dwight D. Eisenhower warnte. Tulsi Gabbard hat nach 9.11 in den Streitkräften gedient und ist weiter aktive Reservistin. Wie viele Militärs ist sie gegen Kriege die ohne Konzept, Logik und klares Ziel geführt werden, wie immer der Irak-Krieg von Bush Jr. und seit vielen Jahren der Einsatz in Afghanistan. Allerdings geht sie mit ihrer Forderung nach einem völligen Abzug auch von Spezialeinheiten in Afghanistan und Nordsyrien m.E. zu weit.

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s.l.bln 19.10.2019, 07:17
7. Bemerkenswert

In der letzten "Castingshow" hatte ich mich ziemlich über Gabbard gewundert.
Die war mir bisher irgendwie untergegangen und fiel in der Debatte vor allem dadurch auf , daß sie mehrfach Trumps Positionen vor allem gegen die prominenteren Kandidaten verteidigt hat.
Ich hatte mich gefragt was sie damit zu erreichen versucht.
Besonders bei der Frage des Truppenabzuges aus Syrien hat sie direkt Trumps talking points wiederholt.
Das tut sie noch deutlicher in ihrer Twitterantwort auf Clinton.
Das hätte in Tonfall, Wortwahl und Inhalt direkt von Trump kommen können.
Keine Ahnung was an den Vorwürfen dran ist, aber nachdem man heute weiß, mit welchen Mitteln der Brexit und Trumps Wahl eingetütet wurden, würde ich das an Stelle der Demokraten sehr genau beobachten.

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Actionscript 19.10.2019, 07:19
8. Tulsi Gabbard hat absolut null Chancen als Kandidat.

Sie hat soweit kein Programm vorgestellt. Sie ist jedoch der Meinung, die Truppen aus dem Mittleren Osten abzuziehen. Das könnte sie für Moskau beliebt machen. Ansonsten würde ich jedoch sagen, sieht Clinton Gespenster und bastelt an einer Verschwörungstheorie.

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Listkaefer 19.10.2019, 07:33
9. Was liegt näher, als dass Putin ...

... ein großes Interesse an der Wiederwahl Trumps hat? Dieser narzisstisch unbedarfte Prahler betätigt sich als Abrissbirne in der westlichen Welt und zieht die USA konstant nach unten. Prima für Putin, wenn er das weiterhin tun würde.

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