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TV-Ansprache: Iraks Premier schickt Freiwillige in den Kampf gegen die Dschihadisten
REUTERS

Bisher wirkte Iraks Premier Maliki angesichts des dschihadistischen Vormarschs mehr als hilflos. Jetzt ruft er seine Landsleute auf, geschlossen gegen die Angreifer vorzugehen. Die ersten Freiwilligen stoßen zur Armee.

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Addams 14.06.2014, 16:30
30. Antwort

Zitat von Der Wahrheitshüter
Wieso werden jetzt auf einmal die Aufständischen als "Terroristen" bezeichnet?
Ich schätze mal, weil der Begriff Aufständische impliziert, dass diese Leute dort leben. Tun sie zum großen Teil aber nicht. Weitere Beispiele: (Teile von) Syrien, Ost-Ukraine, Nord-Mali etc.

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mijaps 14.06.2014, 16:35
31. Da sind schicksalhafte Veränderungen zu sehen

Alles wird gut in dieser Region. Die Iraner und die Amerikaner und die Syrer und die meisten Iraker gemeinsam gegen die zusammengelaufenen ISIS-Milizen aus Islamisten, Europäern, Abenteuerern. Das sind ja starke Anzeichen stabile Verhältnisse.

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200MOTELS 14.06.2014, 16:36
32. Die eleganteste Lösung

wäre einer Mauer durch Bagdad, auch wenn momentan noch niemand die Absicht hat eine Mauer zu bauen.

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Beat Adler 14.06.2014, 16:38
33. Finanzierung des internationalen islamistischen Terrorismus:

Zitat von Liberalitärer
Das ist möglich, aber das sind hoch motivierte und ziemlich gut ausgebildete Kräfte, wohl überwiegend aus dem Golf finanziert, ob mit insgeheimer Billigung der dortigen Regierungen kann wohl niemand ernsthaft sagen - eher wohl nicht, sondern das wird eher privat finanziert worden sein. Aber das ist nur eine Vermutung.
Finanzierung des internationalen islamistischen Terrorismus:

Kein Koenigshaus der 6 GCC Staaten (Bahrain, Kuwait, Katar, VAE, Oman und Saudi Arabien) am Golf unerstuetzt Al Kaida und Alkaidaartiges direkt. Sie sind von Al Kaida selbst bedroht. Nur als Beispiel: Viele Anschlaege von Al Kaida wurden/werden gegen das Koenigshaus Al Saud durchgefuehrt.

Wer unterstuetzt die islamistischen Terroristen der ISIL und Al Kaida und Aehnliches?

Jeder glaeubige Muslim ist dazu angehalten Almosen zu geben. In der Regel sind dies etwa 10 % des Einkommens. Normalerweise wird in Form von Bargeld gespendet und zwar an charitative Organisationen. Wer in einem Land mit mehrheitlich muslimischer Bevoelkerung an einem Freitrag zum Mittagsgebet zu einer Moschee hingeht, sieht dort die Staende dieser Organisationen, welche die Almosenspenden einsammeln. Einige dieser "charitativen" Organisationen geben einen Teil der Spendengelder an Al Kaida und Aehnliches weiter. Der Spender ist oft darueber nicht informiert. Wenn eine solche Organisation auffliegt, dann wird sie stillgelegt. In der Regel entsteht sie in wenigen Tagen unter einem neuen Namen wieder. Fuer Saudi Arabien alleine duerften es jeden Freitag ueber 50 Millionen US$ sein.

Dieses Bargeld, zusammengefasst ueber alle Laender mit mehrheitlich muslimischer Bevoelkerung, regelrechte Berge von Bargeld, werden ohne schriftliche oder elektronisch festgehaltene Belege eingesammelt.

Der Umschlag dieser Geldscheine erfolgt meist auf Pilgerreise nach Mekka und Medina, ausserhalb der Haj Periode Umrah genannt. In Jeddah kann jedes Bargeld aus jedem muslimischen Land in jedes andere Bargeld, vor allem auch in USD, getauscht werden. Wiederum erfolgt dieser Umtausch ohne schriftliche Belege.

Die meisten Pilger besitzen keine Kreditkarte und reisen mit Bargeld. Die Beamten am Flugplatz in Jeddah koennen nicht oder wollen nicht Leute mit groesseren Bargeldbetraegen nach Herkunft und Verwendung der Gelder fragen. Viele Pilger benuetzen die Gelegenheit in Jeddah Geschaefte zu taetigen. Sie bringen etwas Wertvolles aus ihrem Heimatland, Edelsteine, Teppiche, etc. um es in Jeddah zu verkaufen und kaufen dort etwas Wertvolles, das sich zu Hause gut verkaufen laesst, z. B. Schweizer Markenuhren. All dies wird in bar abgewickelt.

Eine Unterbrechung der Finanztransaktionen zur Untersteutzung des islamistisch inspirierten Terrorismus ist praktisch unmoeglich. Es ist selbst dann nicht moeglich, wenn das Koenigshaus in Saudi Arabien den Befehl dazu gibt, ausser sie stoppen alle Pilgerreisen nach Mekka und Medina. Etwas, was nie geschehen wird, nie geschehen kann!
mfG Beat

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klemme1952 14.06.2014, 16:39
34. Sie Ahnungsloser!

Zitat von ratxi
Mal unter uns: Wann ging es denn mal irgendwo um "Gerechtigkeit"? Ich kann mich nicht erinnern...
Es geht doch immer um "Gerechtigkeit" - behaupten die Beteiligten jedenfalls.

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_monalisa_ 14.06.2014, 16:55
35. kt

...was für ein tag...die SPON journalisten haben endlich begriffen, dass es in syrien und irak keine freiheitskämpfer, sondern terroristen sind...

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Addams 14.06.2014, 17:15
36. Das Huhn oder das Ei?

Zitat von _monalisa_
...was für ein tag...die SPON journalisten haben endlich begriffen, dass es in syrien und irak keine freiheitskämpfer, sondern terroristen sind...
Und Sie begreifen vielleicht endlich, dass in Syrien am Anfang Freiheitskämpfer unterwegs waren, die durch die zögerliche Unterstützung des Westens tatsächlichen Terroristen Platz gemacht haben.

Ich bekomme Pickel bei soviel Ignoranz, Vergesslichkeit und/oder Simplifizierung.

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dschungelmann 14.06.2014, 17:15
37. Ja , meine lieben Freunde der EUSA

hier wird gerade das geerntet , was die "Willigen" gesaeht und dann nicht gehegt haben. Wer eine streng hirarchisch organiosierte Aremme zusammenschiesst und aufloerst, sollte sie konsequent AUSLOESCHEN. Das habt ihr nicht getan und dabei die Mentalitaet dieser Leute vergessen. Nun kommt, nach scheinbar langer und erfolgreicher Organistationszeit der unvermeidliche Rueckschlag. ISIL hat eines sicher nicht: Nachwuchsprobleme und Geld und Waffen. Und nun , ihr Demokratierer? Ich werde wohl den Tag erleben, an dem die USA mit IRAN an der Seite dort in den Krieg zieht. Das ist geradezu grotesk , koennte aber heilsam sein fuer alles Seiten.

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Terrorist2 14.06.2014, 17:36
38.

Zitat von abc-xyz
Hier ein sehr guter Beitrag der New York Times: The Big Burn:
Das ist schon die Spitze der Dreistigkeit in diesem Artikel der Obama Administration die Schuld an der katastrophalen Entwicklung im Irak zu geben, die schon VOR der Invasion von praktisch allen unabhänigen Experten vorhergesagt wurde.

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hatomune 14.06.2014, 17:52
39. Im Gästeshaus

[QUOTE=sysop;15920862]Bisher wirkte Iraks Premier Maliki angesichts des dschihadistischen Vormarschs mehr als hilflos. Jetzt ruft er seine Landsleute auf, geschlossen gegen die Angreifer vorzugehen. Die ersten Freiwilligen stoßen zur Armee.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-975194.html[/QUOTe

des Amtes für religiöse Angelegenheiten! Da durften die ISIS-Leute verweilen und sooo dankt man es der Türkei. Erdogans Großreichgehabe geht den ISIS-Leuten auf den Nerv. Sie sehen sich eher in der Nachfolge der wahren arabischen Kalifate. Die Osmanen haben lange genug dominiert. Erdogan wird von den Radikalsunniten mitnichten als sunnitischer Bruder im Geiste gesehen - Eher als neuen Sultan. Nun ist die Türkei aber in der Gegend eine Macht - eine Regionalmacht. Drüben überm Golf reiben sich die Ayatollahs die Augen, was da passiert. Die duftenden Yasminkämpfer des Arabischen Frühlings erstarken zunehmend. Showdown zwischen Sunniten und Schiiten? Wie entwickelt sich Ägypten? Der muslimische Wirrwarr bedroht die ganze alte Welt und die Neue Welt in ihrer Eigenschaft als Großer Teufel macht auf Küsschen mit dem Iran.
Und Israel?

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