Forum: Politik
TV-Ansprache: Iraks Premier schickt Freiwillige in den Kampf gegen die Dschihadisten
REUTERS

Bisher wirkte Iraks Premier Maliki angesichts des dschihadistischen Vormarschs mehr als hilflos. Jetzt ruft er seine Landsleute auf, geschlossen gegen die Angreifer vorzugehen. Die ersten Freiwilligen stoßen zur Armee.

Seite 5 von 8
tecdetai 14.06.2014, 18:03
40. Nur so am Rande

Zitat von Liberalitärer
Es gibt da keine zwei Seiten, wenn man das verstehen würde, dann wäre man vielleicht einen Schritt weiter. Es ist wie mit den zwei Seiten einer Kugel.
Eine Kugel hat keine zwei Seiten, entweder keine oder unendlich viele (theoretisch). Sie meinten sicher Münze und die hat drei.
Kommt schon mal vor, das man sich im Forumskriegspielen verhaspelt.
Btw. Was sagt eigentlich Erdowahn?
Ist die Grenze zur Türkei für ISIS eigentlich geschlossen? Oder versorgt Erdowahn und der Westen seine Freiheitskämpfer gegen Assad weiter?
Gut es ist etwas aus dem Ruder gelaufen, schließlich sollte die ISIS Terroristen nur in Syrien zündeln und massakrieren und den Türkischen Geheimdienst bei seinen Anschlägen und dem Kampf gegen die Kurden unterstützen.
Aber so ist es nun mal, wenn man sich üble Köter anschafft, die beißen auch schon mal die hand die sie füttert.
tec

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_durden 14.06.2014, 18:22
41.

Zitat von sysop
Bisher wirkte Iraks Premier Maliki angesichts des dschihadistischen Vormarschs mehr als hilflos. Jetzt ruft er seine Landsleute auf, geschlossen gegen die Angreifer vorzugehen. Die ersten Freiwilligen stoßen zur Armee.
Wer sich mal auf liveleak.com die in höchster Aufnahmequalität und zu einem regelrechten Gewaltporno perfekt inszenierten Videos der ISIS anschaut bekommt es tatsächlich mit der Angst zu tun. Ich rate schwach besaiteten davon ab, aber es öffnet die Augen.

Die Videos geben einen Eindruck einer höchst organisierten, vollkommen angstfreien, empathielosen Gruppe die mit einer widerlichen Brutalität vorgeht und dabei bei jeder Tötung "Allah aqua" schreit. Scharfschützen, Enthauptungen, Granaten, Entführungen mit anschließenden Hinrichtungen.

Was Bush der Welt mit seinem "Krieg gegen den Terror" hinterlassen hat, wird nun immer klarer. In jedem Land, in dem die USA seit 9/11 war blieb das unkontrollierte Chaos zurück. Die ISIS aber, direkt an den Grenzen zu Europa scheinen in der Tat eine neue Dimension darzustellen - al qaida ist da gegen ein Haufen unorganisierter Zellen.

Bush und andere Hardliner haben kontinuierlich den Samen der Gewalt gepflanzt. Sie haben den Hass gesät, bzw. exponentiell vermehrt. Wir werden das nun ausbaden. Einige mit ihrem Leben, viele Bürger westlicher Staaten mit weiteren Einschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten.

So viele Staatschefs wurden schon vor den internationalen Gerichtshof gestellt. Wie kann es sein, dass die Lügner und Kriegstreiber Bush und Rumsfeld bis heute unbehelligt bleiben, obwohl es heute unstrittig ist, dass Sie foltern ließen und aggressiv in Länder eingedrungen sind - vor allem den Iraq unter Vorspiegelung von falschen Tatsachen und das vor der Vollversammlung der UN!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vergil 14.06.2014, 18:28
42.

Zitat von Addams
Und Sie begreifen vielleicht endlich, dass in Syrien am Anfang Freiheitskämpfer unterwegs waren, die durch die zögerliche Unterstützung des Westens tatsächlichen Terroristen Platz gemacht haben. Ich bekomme Pickel bei soviel Ignoranz, Vergesslichkeit und/oder Simplifizierung.
Geht mir genauso. Überall wird jetzt behauptet, der Westen hätte die Terroristen in Syrien unterstützt und hofiert. Nein: Der Westen hat die anfangs friedlichen Demonstranten unterstützt. Erst als Assad auf sie schießen ließ und sie sich langsam gewaltsamer werdend wehrten, kamen peu a peu die Terroristen dazu. Heute ist Syrien eine einzige Terroristenhölle. Das kommt dabei heraus, wenn man in so einem Konflikt nicht frühzeitig eingreift und diesen stoppt. Der Westen hat bei Syrien den Fehler gemacht, sich herauszuhalten, und jetzt haben wir den Salat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jalu-2008 14.06.2014, 18:44
43. Kriegsveteranen

Zitat von atech
die Amerikaner haben die irakische Armee eben nicht plattgemacht, sondern zugelassen, dass die schiitische Maliki-Regierung die sunnitischen Soldaten entlässt. Genau diese sunnitischen Soldaten, zum Teil kampferprobt im Iran-Irak-Krieg, rücken jetzt auf Baghdad vor. .....
Dann müssen das aber alte und grauhaarige Männer sein! ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
egal42 14.06.2014, 18:50
44. also....

was wird da gezögert...is doch ganz klar..die bush regierung hat mit der lüge destabilisiert. das is doch bewiesen...okay ein diktator ist verschwunden,um den muss man auch nicht eine träne weinen. aber fakt bleibt doch das dies jetzt die wirkung auf die ursache folgt. also wiso noch lange rum labern usa? nehmt eure verantwortung wahr und schickt 20000 man in den irak! löffelt eure suppe aus, verdammt nochmal!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rolandbayer 14.06.2014, 18:51
45. es sollte nunmehr sehr bald

Zitat von sysop
Bisher wirkte Iraks Premier Maliki angesichts des dschihadistischen Vormarschs mehr als hilflos. Jetzt ruft er seine Landsleute auf, geschlossen gegen die Angreifer vorzugehen. Die ersten Freiwilligen stoßen zur Armee.
zur islamischen Säkularisierung kommen, endlich - zur klaren Trennung zwischen Religion und Staat. Auch wenn der Islam etwa 660 Jahre jünger ist als das Christentum - in Europa begann die S. mit dem Humanismus in der zeit von il magnifico medici, der sich aufmachenden Künstlerschaft deshalb im 15./16. jhdt, dann der folgenden Aufklärung, der Reformation usw.

d. h. 15 / 16 hundert Jahre nach Entstehung des Christentums im jahre 0.

beim Islam wären wir dann, deckungsgleich gerechnet, im Jahr - ja 2160 bis 2260 n. C.

Ob die Welt noch soviel Zeit hat, sei dahingestellt. Denn auch nach Beginn des Humanismus, der Aufklärung, der Reformation im Christentum brauchte es noch etwa 500 Jahre bis zu einem halbwegs stabilen Europa. Im 20. Jhdt. haben sich die aufgeklärten Christen Europas und des Rests der Welt noch Millionen Tote gegeben.

Entwiclung allerdings verläuft nicht linear, nicht deckungsgleich, die fortschrittlichen islamischen Kräfte können weit schneller aus dem bereits Erlebten derr vergangenen Jahrhunderte lernen.

Hoffen wir es mal heute.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bin baff 14.06.2014, 18:53
46. Amerikaner kennen das Wort

Interessant zu lesen, daß die "Washington Post" von "Moral" spricht. Die einzige Moral, die die Amerikaner kennen, ist die Moral des Geldes. Wenn die Amis damals nicht in den Irak einmarschiert wären, wobei sie nicht davor zurückschreckten, zu lügen bis sich die Balken bogen, dann hätten wir heute nicht diese Situation. Eine Situation, in der wieder einmal jede Menge Unschuldige sterben müssen, nur weil die "ach so moralischen" Amis damals an das irakische Öl wollten. Und nun braucht Obama erst einmal ein paar Tage, um nachzudenken. Ist ja toll, aber erstmal ist Wochenende. Mal gespannt, was unser "toller Hecht" zum Vorschlag der Iraner sagt .....
Die amerikanische Verlogenheit geht einem mehr und mehr auf den Senkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 14.06.2014, 18:53
47. Schlacht

Das gibt keine Schlacht um Bagdad, das gibt ein Schlachten um Bagdad. Irgendwie fehlt den Muselmanen allesamt der Bezug zur Realität.

Wenn ich da als Zivilist wohnen würde, würde ich entweder einen auf strenggläubigen Sunnit machen oder mich absetzen, aber ganz bestimmt nicht für das unfähige und korrupte Schiitische System meine Haut als in Uniform gesteckter Zivilist zum Markte tragen.

Wenn den Amerikanern die Salafisten als Herrscher im Iraq lieber sind als Saddam, ist das deren Entscheidung. Man kann auch wo anderes auf der Welt leben, ich habe es nicht so mit der Vaterländerei und mit Religion schon mal gar nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CompressorBoy 14.06.2014, 18:53
48. Maliki

Die Freiwilligen sollten ihr Land verteidigen.
Und danach, wenn das geschafft ist, Maliki erschießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lightyagami 14.06.2014, 18:57
49. Immer die USA...

Ich kann das Alles nicht mehr lesen. Immer werden die USA beschuldigt, nur zur Information, die Amerikaner haben den Irakern die Chance gegeben einen prosperierenden Staat aufzubauen. Diese haben es nicht genutzt. Außerdem kennt keiner hier die echte Situation, ich komme aus dem Irak, das ist kein Aufstand der ISIS, oder glaubt ihr wirklich das 10000 Männer ein halbes Land ohne die Unterstützung der dortigen Sunniten einnehmen könnten? Es ist ein Aufstand gegen Maliki, der hat auf ganzer Linie versagt und die Beziehungen zu Kurden und Sunniten unglaublich verschlechtert! Eis perspektivloser Machthaber, gelenkt vom Iran, der keinerlei Volksinteressen vertritt. Sowas passiert wenn sich das Volk nicht mehr mit der Regierung und dem Staat identifiziert. Irak war noch nie Einheitlich, unter den Osmanen bestand es aus drei Königreichen, und in diese zerfällt der Staat wieder. Genau das selbe wird in Syrien passieren, die vom Westen aufgezwungenen Grenzen haben nur Probleme gemacht, und die Menschen sind es leid ihre Kinder in den Tod zu schicken weil der Westen so festgefahren ist in seiner Meinung zu "geeinten" Ländern und deren Wichtigkeit. Heute bricht nur das Auseinander, das nie zusammen gehörte. Es wurde durch Mord und Folter zusammen gehalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 8