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TV-Debatte der Republikaner: Dieser Schreihals will US-Präsident werden
REUTERS

Donald Trump bleibt Donald Trump. Die TV-Debatte der Republikaner macht der Milliardär zu einer obskuren Ego-Show. Einen bemerkenswerten Auftritt hat ein Außenseiter aus Ohio.

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p-touch 07.08.2015, 07:25
1.

Oh Mann, die Reps können einen fast Leid tun. Erst die Teebeutel und jetzt dieser Egomane.

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Frua 07.08.2015, 07:26
2. Tod-Schlag-Zeile

Das Video bestätigt keineswegs die markige Schlagzeile.

Wer sich selbst eine Bild machen will, sollte sich das Video angucken. Der Bericht ist Nebbich.

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tommahawk 07.08.2015, 07:48
3. Messers Schneide

Irgendwann wird in den USA ein Irrer wie der Trump zum Präsidenten gewählt, und das war's das mit der Vormachtstellung als Weltmacht.

Das Wahlsystem, bei dem jeder unerfahrene Psychopat auf die Momentangunst der in weiten Zügen höchst naiven Wählerschaft hoffen kann, ist zwar mehr oder weniger demokratisch, weil wirklich jeder Präsident werden kann, aber in hohem Maße risikobehaftet.

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zufriedener_single 07.08.2015, 07:49
4. Trump ist Trumpf

Endlich mal wieder ein (werdender) Politiker der Klartext redet. Kinski hätte sicher Freude daran gehabt. Trump muß einfach Präsident werden!

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metalslug 07.08.2015, 07:50
5. Trump als Gedankenexperiment

Wirtschaftlich würde der Schreihals wahrscheinlich sogar sehr gut funktionieren. Seine politischen Entscheidungen würde das Land wahrscheinlich auch irgendwie vergestecken. So wie es einiges in den letzten Jahrzehnten weggesteckt hat. Was mich unweigerlich zur erschreckenden These führt: Eigentlich ist es WURST wer es ist wird, so viel ändert sich nicht. Uh-Es-Ah!!!!

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Bueckstueck 07.08.2015, 07:52
6. Der GOPler Wahlkampf

Der GOPler Wahlkampf verspricht noch viele Schenkelklopfer und Extremismus zu liefern - das wird unterhaltsam.

Trump wird die primaries nicht überstehen (und dann höchstwahrscheinlich als Unabhängiger mitmischen und den Demokraten helfen). Kasich wohl auch nicht, eben weil er zu viele Dinge sagt, die nicht aus der Hetze-Schublade stammen und ihm noch dazu die Lobby fehlt, die ein Bush hat. Dabei wäre er in einer verrückten republikanischen Welt noch die vernünftigste Alternative.

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Atheist_Crusader 07.08.2015, 07:53
7.

"Ja, solche Standpunkte gibt es auch bei den Republikanern. Hatte man schon fast vergessen angesichts von Donald Trump."

Auch unter Republikanern sagt schon lange keiner mehr offen etwas gegen Schwule. So dämlich sind selbst die nicht. Ihre Argumente gegen die Homo-Ehe hatten auch nie etwas mit Liebe zu tun, nur mit der Bibel. Von daher ist Kasichs Satz so kein Stück überraschend. Abgesehen von dem Fakt, dass er der Hochzeit beigewohnt hat, hätte den jeder republikanische Präsidentschaftskandidat bedenkenlos sagen können. "Ja, wir haben nichts gegen die Homos, aber leider hat Gott die Ehe gemacht und da können wir nichts machen."

Und das größte Problem was die Republikaner mit Obamacare haben ist das Präfix "Obama". Viele regen sich darüber auf. Aber wenn man den Leuten mal auf den Zahn fühlt und fragt was sie im einzelnen denn wieder loswerden wollen, dann wird es ganz schnell still.
Siehe auch diesen brillianten Rep-Wähler mit seinem ikonischne Schild "Take your gouvernment hands off my medicare!".

Davon abgesehen: Ja, auch unter Republikanern gibt es vernünftige Leute. Nur kommen die leider kaum noch zu Wort. Man hat zunehmend das Gefühl, es geht weniger um Inhalte, als um eine möglichst starke Profilierung durch möglichst starke Meinungen - egal wie idiotisch diese Meinungen dann im Endeffekt sein mögen.
Die Republikaner driften immer weiter nach rechts ab und die Demokraten treffen sich zu oft noch mit ihnen in der Mitte - wodurch sie selbst langsam nach rechts abgleiten. Das Land braucht dringend eine linke Partei.

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oli h 07.08.2015, 07:54
8. Prost Mahlzeit!

Trump erinnert mich an den Innenminister aus dem Film "Eat the Rich". Der konnte seine Popularität mit jedem Fettnäpfchen, in das er gesprungen war ebenfalls immer mehr steigern.

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marthaimschnee 07.08.2015, 08:02
9.

Die Republikaner zeigen immer wieder schön, wie wenig es zum US Präsident doch eigentlich braucht. Von wegen mächtigster Mann der Welt. Ein Demokrat ist seine gesamte Amtszeit damit beschäftigt, gegen Mauern zu rennen - oder warum hat Obama Guantanamo nicht geschlossen? Weil er es nicht kann, oder weil er es nicht will? Ein Republikaner kann dagegen der größte aufzufindende Trottel sein. Grund dafür ist, daß die Richtung von anderen bestimmt wird, von jemandem, der den Kurs der Republikaner bevorzugt. Ein Trump gehört vermutlich zu dieser Bande und deswegen kann er wie Bush Jr. den kompletten Vollidioten mimen, das stört bei der Ausübung seines Job einfach nicht, weil er als Republikaner prinzipiell ja auch gar nichts tun braucht!

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