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TV-Debatte der US-Demokraten: Biden wacht auf
Mike Blake/ REUTERS

Beim dritten TV-Duell der US-Demokraten baut Joe Biden seine Favoritenrolle unter den Präsidentschaftskandidaten aus. Wer konnte sonst noch punkten? Alle Gewinner - und bei wem es weniger gut lief.

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g.eliot 14.09.2019, 16:16
90. Elizabeth Warren

Zitat von doc_snyeder
Sie möchte unbedingt gefallen. - Aber sie weiss nicht richtig, wie. Oft zittert sie, und man hat immer das Gefühl, dass sie im nächsten Moment zu weinen anfängt. Wie Hillary 2008 in New Hampshire, mit dem Kommentar - "Yes. This is personal." Warren hat einfach nicht das Format. Das Ganze ist für sie mehrere Nummern zu gross.
Sie beschreiben eine Harvard Jura-Professorin wie ein kleines Pipimädchen. Ist das Sexismus, dreist oder einfach nur platt? Das ist die Frage...

Ihre Beschreibung "Sie möchte unbedingt gefallen" ist absolut abwegig, besonders in Anbetracht dessen, dass ihr ggf. Gegner als Narzisst nicht nur gefallen möchte, sondern nur noch willenlose Kriecher in seiner Umgebung duldet. Er hat es geschafft, einen sektenähnlichen Personenkult aufzubauen, etwas, was man bisher bei Diktatoren wie Mao, Mussolinni et al. kennt oder aus einem dystopischen Roman wie Orwells "1984" mit seiner Gedankenpolizei und Wahrheitsministerium.

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carlitom 14.09.2019, 19:39
91.

Zitat von LorenzSTR
Weshalb braucht Sanders "neue, überraschende Ideen"? Seine Ideen sind so aktuell und relevant wie eh und je.
Weil er mit den alten Ideen schon mal verloren hat. Ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen.

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carlitom 14.09.2019, 19:40
92.

Zitat von Ecki_HH
Warum wird nicht auf die Umfragen eingegangen? Die Politik würde sich unter Biden nicht ändern. Die Amerikaner wollen aber eine Änderung.
Na, eine Änderung zu Trump wäre der auf jeden Fall. Das gilt allerdings für jeden halbwegs vernünftigen und normalen Menschen.

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bigmitt 14.09.2019, 21:38
93. fahrgast07

Sanders Ansichten über Universal Health Care sind mittlerweile Mainstream. In einer Umfrage befürworten dies 73 %. Die Zustimmung dafür geht erst dann runter wenn den gleichen Menschen gesagt wird das im Gegenzug dafür ihre Steuern erhöht werden müssen. Die Zustimmung sinkt dann auf 46 % und das ist in den USA reflexartig bei allem was "more goverment" und "less freedom" bedeutet. Es fehlt der jetzigen Generation noch an Weitsicht, aber das Bewusstsein für eine solidarischere Gesellschaft wird durch Sanders' Movement gestärkt was sich bei seiner Beliebtheit gerade bei den Millenials zeigt.

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bigmitt 14.09.2019, 21:42
94. @ g.eliot

Das ( Obama) kann nicht der Grund sein.
Schließlich hat Biden diesen als ersten schwarzen Mann bezeichnet der sauber angezogen ist und sich ausdrücken kann...oder ist das einer seine Gaffes die man nicht so ernst nehmen sollte?

"I mean, you've got the first sort of mainstream African-American who is articulate and bright and clean and a nice-looking guy. "

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g.eliot 15.09.2019, 05:42
95.

Zitat von bigmitt
Das ( Obama) kann nicht der Grund sein. Schließlich hat Biden diesen als ersten schwarzen Mann bezeichnet der sauber angezogen ist und sich ausdrücken kann...oder ist das einer seine Gaffes die man nicht so ernst nehmen sollte? "I mean, you've got the first sort of mainstream African-American who is articulate and bright and clean and a nice-looking guy. "
Dies fügte Biden damals noch hinzu:
"I mean, that's a storybook, man."
Angesichts dessen, dass diese Worte im Wahlkampf 2007 gefallen sind, war das ja wohl noch harmlos, oder.

Mit Obamas Einfluss auf Bidens Beliebtheit unter den Afroamerikanern sind natürlich die vollen zwei Amtszeiten von Joe Biden als Obamas VP gemeint.

Tja, warum ist es schlimm, wenn ein Demokrat ziemlich gesittet über einen Wahlkampfgegner redet, aber nicht der Rede wert, wenn ein Republikaner wie Trump über seine Gegner mies lästert oder widerliche VT's über sie verbreitet?
Also bitte den Ball flach halten, okay.

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