Forum: Politik
TV-Debatte der US-Demokraten: Biden wacht auf
Mike Blake/ REUTERS

Beim dritten TV-Duell der US-Demokraten baut Joe Biden seine Favoritenrolle unter den Präsidentschaftskandidaten aus. Wer konnte sonst noch punkten? Alle Gewinner - und bei wem es weniger gut lief.

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RalfHenrichs 13.09.2019, 09:15
30. Zu Castro

Ich habe die Debatte nicht gesehen, aber wenn man die Aussage von Castro zitiert, sollte man dann nicht erwähnen, WARUM er diese getätigt hat. So weit mir bekannt, hat sich Biden wohl tatsächlich widersprochen und darauf wollte Castro eingehen. Das war vielleicht nicht die feine Art von Castro, wie er es gemacht hat. Und vielleicht schadet dies Castro auch. Aber ich denke auch Biden. Vor allem wenn dies in den USA ähnlich stark (oder stärker) wie hier auf SPON diskutiert werden sollte. Nämlich dass sich Biden in einer wahlentscheidenden Frage in Widersprüche verstrickt hat.

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zinoeg4 13.09.2019, 09:17
31. Unfortunately: We ll have „4 more Years“

No Offence: Trump ist sicher kein rhetorisches Genie, aber gegen die Greisenveranstaltung Sanders und Biden wird er sich leider locker durchsetzen. Obwohl er fast genau so alt ist, kann er leider sehr gut austeilen und alle Argumente perlen an ihm ab. Zieht man die Presidential Debates aus 2016 gegen Clinton heran, weiss man schon jetzt, dass viele Amerikaner die krächzende Schreierei von Sanders und Biden als Schwäche auslegen würden. Leider helfen die Inhalte da auch nicht. Der Wahlkampf ist leider sehr schlicht, aber so tickt das Land. Es ging immer mehr um Wirkung als um Inhalte und daher können wir uns auf vier weitere Jahre „Make the world shitty again“ einstellen. Es bräuchte einen Gegenkandidaten mit der Ausstrahlung eines Obama, um diesen Vollidioten aus der Pennsylvania Avenue 1600 zu kriegen. Sad but true.

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bammy 13.09.2019, 09:19
32.

Zitat von hausfeen
... gegen einen möchte-gern-diktatorischen Hauruck-Kapitalismus. So ist das im Mehrheitswahlrecht: am Ende hat man keine Wahl.
Wenn man das rein ideologisch betrachtet, mag das so sein. Aber ich denke, das ein neuer Präsident, der wieder offen und freundschaftlich mit Verbündeten und (Handels)Partner umgeht, eine positive Wirkung für die USA und die westliche Hemisphäre auslösen würde. Kapitalismus hin oder her.

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sylvie.zbinden 13.09.2019, 09:26
33. stefan1904

"Biden ist nicht fit genug für den Job", ah ja. Ist denn Trump, der nur geringfügig jünger ist als Biden, in Ihren Augen fit genug? Wie auch immer, beide sind zu alt für diesen Job, wobei Biden aber politisch und intellektuell so einiges mehr zu bieten hat als der wirre Trump.

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blendall 13.09.2019, 09:27
34. Objektivität?

Ich kann mich vielen Vorrednern nur anschließen. Welche Debatte hat SPON gesehen? Ich frage mich ernsthaft, welche Agenda hier verfolgt wird? Ähnlich wie die US amerikanischen Medien,schreibt Spiegel Sanders ab, auch wenn die Umfragen klar Sanders an zweiter Stelle sehen. Realitätsverleugnung hilft niemandem weiter. Ist die Angst vor einer linkspopulistischen Welle in Deutschland bereits so groß? SPON ist nach diesem Artikel nicht mehr Ernst zu nehmen. könnten sich Herr Nelles und Pfister dazu bitte persönlich äußern?

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horstenporst 13.09.2019, 09:33
35.

Zitat von Emil Peisker
Sie stellen fest, dass Journalisten eigene Kandidaten besser finden als Sie selbst? Das war schon immer so. Aber Sie können sich beruhigt zurücklehnen, diese "Einflussnahme" in deutschen Medien hat keine Auswirkungen auf die US-amerikanischen Wähler. Allerdings erkennen Sie jetzt, was für langfristige Auswirkungen das Abwerten der SPD auf deutsche Wähler haben kann.
Dass Journalisten eine andere Meinung haben als ich, stört mich nicht. Aber es handelt sich hier um einen Artikel, nicht um einen Kommentar. Und die Behauptung "Immer klarer zeichnet sich ab, dass zwei demokratische Kandidaten das Rennen unter sich ausmachen könnten: der ehemalige Vizepräsident Joe Biden und Elizabeth Warren, die Senatorin aus Massachusetts." ist schlicht und ergreifend faktisch falsch, da Sanders in den meisten Umfragen vor Warren liegt. Diese Art von Journalismus ist Wasser auf die Mühlen der Lügenpresse-Rufer.
Einfluss auf die US-Wähler hat SPON natürlich nicht. Nur leider ist die Berichterstattung vieler großer US Medien noch viel schlimmer, siehe:
https://fair.org/home/heres-the-evidence-corporate-media-say-is-missing-of-wapo-bias-against-sanders/
https://fair.org/home/msnbcs-anti-sanders-bias-makes-it-forget-how-to-do-math/

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Beat Adler 13.09.2019, 09:33
36. Wie tickte das Land 2016? PLUS 2.9 Millionen FUER Hillary Clinton!

Zitat von zinoeg4
No Offence: Trump ist sicher kein rhetorisches Genie, aber gegen die Greisenveranstaltung Sanders und Biden wird er sich leider locker durchsetzen. Obwohl er fast genau so alt ist, kann er leider sehr gut austeilen und alle Argumente perlen an ihm ab. Zieht man die Presidential Debates aus 2016 gegen Clinton heran, weiss man schon jetzt, dass viele Amerikaner die krächzende Schreierei von Sanders und Biden als Schwäche auslegen würden. Leider helfen die Inhalte da auch nicht. Der Wahlkampf ist leider sehr schlicht, aber so tickt das Land. Es ging immer mehr um Wirkung als um Inhalte und daher können wir uns auf vier weitere Jahre „Make the world shitty again“ einstellen. Es bräuchte einen Gegenkandidaten mit der Ausstrahlung eines Obama, um diesen Vollidioten aus der Pennsylvania Avenue 1600 zu kriegen. Sad but true.
Wie tickte das Land 2016? PLUS 2.9 Millionen FUER Hillary Clinton!

Wie tickte das Land bei den Midterms Nov 2018? Trumps Leute VERLOREN!

Ohne GRU und FSB mit ihren perfiden Fake News, Luegen und Desinfo via Facebook (Siehe Robert Mueller Bericht) keinen Sieg von Trump, der mit sage und schreibe 77'000 Stimmen die richtigen Wechselwaehlerstaaten holte.

Was tun die Demokraten 2020? Sie schicken an jede Haus -und Wohnungstuere ihre Promotoren, um jeglichen Muell, der sich in den Gehirnen wegen Facebook ansammelte, auszuraeumen. Private Spender haben schon mehr wie 60 Millionen $ dafuer gespendet.
mfG Beat

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Shamgar 13.09.2019, 09:33
37. Kein Wort über Yang?

Der glaubwürdigste Kandidat wird natürlich totgeschwiegen.

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stefan1904 13.09.2019, 09:43
38.

Zitat von sylvie.zbinden
"Biden ist nicht fit genug für den Job", ah ja. Ist denn Trump, der nur geringfügig jünger ist als Biden, in Ihren Augen fit genug? Wie auch immer, beide sind zu alt für diesen Job, wobei Biden aber politisch und intellektuell so einiges mehr zu bieten hat als der wirre Trump.
Bei Vergleichen mit Trump würden wohl alle Kandidaten gut abschneiden, aber dessen Wähler scheren sich nicht um die Unzulänglichkeiten ihres Favoriten. Im Vergleich mit Bill Clinton 1992 und Obama 2008 wirkt Biden einfach zu senil. Er würde die USA nicht besser machen, sondern nur den Status Quo des Jahres 2016 wiederherstellen. Ob das ausreicht?

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mamuschkaone 13.09.2019, 09:50
39. tendenziöser beitrag

Sanders gat also keine neuen ideen im vergleich zu 2016?
Was ist denn mit seiner Idee alle Studienkredite aufzulösen? Seiner Idee die Krankenversicherung komplett zu verstaatlichen?

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