Forum: Politik
TV-Debatte der US-Demokraten: Biden wacht auf
Mike Blake/ REUTERS

Beim dritten TV-Duell der US-Demokraten baut Joe Biden seine Favoritenrolle unter den Präsidentschaftskandidaten aus. Wer konnte sonst noch punkten? Alle Gewinner - und bei wem es weniger gut lief.

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Beat Adler 13.09.2019, 12:56
50. Aussenpolitik spielt in den USA bei Wahlen eine UNTERGEORDNETE Rolle!

Zitat von unwissender3000
Genau so ist es, die Forderung einer deeskalierenden Außenpolitik und eine Absage an US Interventionismus wird hier nicht sonderlich besprochen. Mein Beitrag hier zu Bidens Aussenpolitik wurde nicht veröffentlicht. Bernie und Tulsi Gabbard sind die einzigen Kandidaten, die für außenpolitische Entspannung stehen. Es erinnert schwer an Dunkeldeutschland, daß Foristen, die eine neokonservative oder neoliberale US Interventionspolitik kritisieren, hier als Russentrolle bezeichnet werden dürfen. In Kriegszeiten wurden Fürsprecher einer Entspannungspolitik fast immer als Agenten des Feindes bezeichnet....
Aussenpolitik spielt in den USA bei Wahlen eine UNTERGEORDNETE Rolle!

Erst wenn Militaertransporter haufenweise Kisten, die mit der Stars and Stripes Flagge drapiert sind, ausladen, spielt es eine Rolle. Aber da der Trump ja ein Friedensengel ist, ganz anders die Hillary(!), :-) bleibt Aussenpolitik ein NICHT-Thema fuer 2020. Trotz der tollen Tutsi Tulsi ! ;-)

It's the economy, stupid! Und genau da sieht das trumpsche WirtschaftKRIEGE-Programm eher vorteilhaft fuer ihn aus! Oder doch nicht? :-)
mfG Beat

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bigmitt 13.09.2019, 13:38
51. Beat Adler, #47

Ich habe ihre Behauptung ( Farbige Wähler hätten sich durch Facebook Ads manipulieren lassen NICHT zur Wahl zu gehen) schon mal vor ein paar Wochen meiner afro- amerikanischen Frau ( eingefleischte Demokratin) geschildert und Sie hat sie als ' ignorant" bezeichnet, mit der Hoffnung das Sie nicht von allen Afro- Amerikanern und Afro- Amerikanerinnen gesprochen oder geschrieben haben. Ihre Behauptung sei eine Beleidigung ihrer Intelligenz und Entscheidungsvermögens.
Die Stimmen der Minderheiten werden für 2020 absolut wahlentscheidend sein, da sind wir beide uns mal einig. Sie scheinen sich aber etwas zu sicher zu sein was die sogenannte "black vote" anbelangt. Oder Sie wissen um die wahren Umfragezahlen und befürworten daher einen Rezession ?
Neueste Umfragen von Zogby und Rasmussen bestätigen einen deutlichen Anstieg des black und hispanic Approvalratings für Trump. Nur zur Erinnerung: Clinton gewann über 90 % der Stimmen hier in 2016.

https://spectator.org/why-trumps-approval-ratings-are-up-among-minorities/

Sollten sich diese Zahlen bis zur Wahl 2020 halten dann wird es für jeden demokratischen Kandidaten schwer gegen Trump zu gewinnen.

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skeptikerjörg 13.09.2019, 13:50
52.

Zitat von horstenporst
Wie kommen sie auf diese steile These? Umfragen sagen etwas anderes. https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_sanders-6250.html https://www.vox.com/policy-and-politics/2019/9/12/20860571/2020-presidential-election-polls-trump-vs-biden
Sie kennen das Wahlsystem der USA? Sie erinnern, dass Hilary Clinton weit vor Donald Trump lag (in den Vorhersagen und im absoluten Stimmergebnis) und trotzdem verlor? Sie wissen, dass man sich registrieren lassen muss, um wählen zu können (u.a. deshalb auch DT's Krieg gegen die Illegalen, damit sie das Risiko einer Registrierung nicht eingehen können.) Ob ein Kandidat in Kalifornien 99% bekommt oder 50,5% ist völlig egal, mehr oder weniger als die 55 Kalifornischen Stimmen kann er nicht bekommen. Oder allgemeiner: Theoretisch würde es genügen, die 11 bevölkerungsreichsten Bundesstaaten zu gewinnen, selbst, wenn der Gegner alle 39 anderen gewönne. Die von Ihnen zitierten Polls zeigen nur, wie schlecht DT aktuell dasteht (im Schnitt 42%) und dass aktuell jeder der Kandidaten der Demokraten eine Chance gegen ihn hätte, mehr nicht. Aber darum geht es ja noch gar nicht, es geht um die Nominierung bei den Demokraten. Und da ist ein Bernie Sanders westlich der Appalachen kaum, westlich Mississippi/Missouri gar nicht vermittelbar. Ich hab längere Zeit in Phoenix/Arizona gelebt und an der Universität von Arizona gearbeitet; selbst für "liberale" Studenten war Sanders im besten Falle ein Sozialist, für viele ein Kommunist. Ich gehe eine Wette mit Ihnen ein, dass er nicht Präsidentschaftskandidat der Demokraten wird!

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Stereo_MCs 13.09.2019, 14:08
53.

Zitat von Ecki_HH
Warum wird nicht auf die Umfragen eingegangen? Die Politik würde sich unter Biden nicht ändern. Die Amerikaner wollen aber eine Änderung. Sollte Biden der Kandidat werden, hätte er keine Chance gegen Trump.
Von Joe Biden zu Trump würde sich angeblich nichts ändern, und eine Chance hat er natürlich auch nicht. Schreibt jemand, der von der angeblichen Sprengung der Türme daher redet.

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Stereo_MCs 13.09.2019, 14:11
54.

Zitat von AndyBer1
Was ist mit Castro der für mich gegen Biden klar gepunktet hat - oder Sanders ?- beiden zeigen klar die Schwächen von Bidens Plan auf - Welche Debatte haben sie gesehen? - Ich kann nicht glauben, was ich hier lese! Biden wacht auf??? Er hat sich oft widersprochen - aber bitte überzeugt euch selbst: hier geht er Komplett unter: Julian Castro vs. Biden on Medicare For All: I'm Fulfilling The Legacy of Barack Obama, You're Not https://www.youtube.com/watch?v=8wS44qT-ekM&ab_channel=BloombergTicToc Hier der Widerspruch, wo er ganz klar sagt, dass man sich in sein Mediccare plan einkaufen muss. So viel zur Meinungsmache von SPO - unglaublich !!! - wie kann man sich von einer punshline wie: "For A Socialist, You've Got A Lot More Confidence In Corporate America Than I Do" so blenden lassen? Diese SPO Artikel ist soaussagekräftig wie Bidens Argumente - und ehrlich gesagt - a wast of time!!! Schlechte politische Meinungsmache von SPO!!!! Warum könnt ihr nicht einfach Objektiv berichten wie es wirklich war?
Erster Beitrag, Neuanmeldung und mehr Ausrufezeichen als eine Trump Rede. Ich hoffe sie gestehen mir angesichts dieser Tatsachen zu, dem Artikel mehr zu vertrauen als ihren Worten.

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Stereo_MCs 13.09.2019, 14:13
55.

Zitat von matthias_fahrner
Der Beitrag sagt weit mehr über die Vorprägung und Interessen des Verfassers und des Spiegel aus, der halt doch die Hamburger Kapitalszene widerspiegelt und in eben diesem Sinn wie die Zeit die rechtesten Kandidaten der "linken" (Sozial-)Demokraten um jeden Preis unterstützen will. Alles, was nicht dem letztlich schröder-liberalen "neoliberal, aber sie wird schon etas Herz für ihre Humanressourcen haben" entgegenläuft in Richtung echte Verteilungsgerechtigkeit, wird niedergeschrie(b)en, seit Jahrzehnten, mit Genuss und Gehalt, pardon: Entlohnung. Dass einzige, was einen verwundert, ist, dass die Blase so weiter verwundert, warum Wut außerhalb der Blase entsteht, und sich rechts entlädt. Zurück zu den USA: Clinton II, egal ob mit dem Argument "Establishment" (=Biden) oder "Frau ist doch per se besser" (=Warren) hat weiterhin geringe Chancen, für eine Mehrheit zu funktionieren, auch wenn Spiegel und rechte (Sozial-)Demokraten sich das immer wieder links und rechts der Atlantikbrücke erträumen.
Gut dass man viel Zeit spart, da man schon am Anfang erkennt, dass man diesen Kommentar nun wahrlich nicht bis zum Schluss lesen muss.

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Stereo_MCs 13.09.2019, 14:16
56.

Zitat von neurobi
Biden und Sanders wären der "worst cast", auch wenn Sanders durchaus die richtigen politischen Ziele verfolgt. Aber warum bewerben sich zwei derart alte Männer für ein so aufreibendes Amt? Alle anderen 8 Bewerber wären mir lieber, eine Frau oder einer mit Migrationshintergrund.
Mir auch, aber ich denke da nur taktisch, wer in 2020 sicher Trump besiegen wird. DAS ist erstmal die Haupt Prämisse.
Und da US Wähler nun mal so seltsam ist wie er ist, muss man leider diese Variante wählen.

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Beat Adler 13.09.2019, 14:23
57.

Zitat von bigmitt
Ich habe ihre Behauptung ( Farbige Wähler hätten sich durch Facebook Ads manipulieren lassen NICHT zur Wahl zu gehen) schon mal vor ein paar Wochen meiner afro- amerikanischen Frau ( eingefleischte Demokratin) geschildert und Sie hat sie als ' ignorant" bezeichnet, mit der Hoffnung das Sie nicht von allen Afro- Amerikanern und Afro- Amerikanerinnen gesprochen oder geschrieben haben. Ihre Behauptung sei eine Beleidigung ihrer Intelligenz und Entscheidungsvermögens. Die Stimmen der Minderheiten werden für 2020 absolut wahlentscheidend sein, da sind wir beide uns mal einig. Sie scheinen sich aber etwas zu sicher zu sein was die sogenannte "black vote" anbelangt. Oder Sie wissen um die wahren Umfragezahlen und befürworten daher einen Rezession ? Neueste Umfragen von Zogby und Rasmussen bestätigen einen deutlichen Anstieg des black und hispanic Approvalratings für Trump. Nur zur Erinnerung: Clinton gewann über 90 % der Stimmen hier in 2016. https://spectator.org/why-trumps-approval-ratings-are-up-among-minorities/ Sollten sich diese Zahlen bis zur Wahl 2020 halten dann wird es für jeden demokratischen Kandidaten schwer gegen Trump zu gewinnen.
Lebt die Afro-Amerikanerin in einem Wechselwaehlerstaat? Wo Obama zweimal hintereinander gewann, dann die Hillary wegen der Abstinenz der Afro-Amerikaner, sehr knapp mit nur 77'000 Stimmen weniger verlor. Eben NICHT in California oder New York, Oregon, Washington State, auch nicht dort, in den Suedstaaten, wo Demokraten keinerlei Chancen haben?

Lesen sie neueste Umfragen, NACH den rassistischen Ausfaellen von Trump gegen den "squad", welche die Afro-Amerikaner in den wahlentscheidenenden Wechselwaehlerstaaten erfassen! Danach kann Trump nie gewinnen.
mfG Beat

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Stereo_MCs 13.09.2019, 14:35
58.

Zitat von horstenporst
Dass Journalisten eine andere Meinung haben als ich, stört mich nicht. Aber es handelt sich hier um einen Artikel, nicht um einen Kommentar. Und die Behauptung "Immer klarer zeichnet sich ab, dass zwei demokratische Kandidaten das Rennen unter sich ausmachen könnten: der ehemalige Vizepräsident Joe Biden und Elizabeth Warren, die Senatorin aus Massachusetts." ist schlicht und ergreifend faktisch falsch, da Sanders in den meisten Umfragen vor Warren liegt. ...
Nein, es nicht faktisch falsch, weil der Artikel eben gerade nun den schwachen Auftritt von Sanders mit einbezieht.
Zudem steht da, eben nach dem Auftritt gestern: könnten!

Und da ich hier ständig lese, Sanders liege doch gerade vor Warren, auch das stimmt nicht. Sie sind quasi gleichauf gerade, in den letzen 2 Wochen war Warren sogar etwas vor Sanders,
und nach dem Auftritt gestern, "könnte" es eben diesen erwähnten Trend geben.
klicken sie hier auf "14 Tage":

https://www.realclearpolitics.com/ep...tion-6730.html

Warten wir die nächsten Umfragen ab. Wenn dort Sanders zulegt, wird Spon es genau so schreiben. Die inflationäre Medien Schelte hier ist lächerlich. Die US Medien bewerten den Auftritt gestern ähnlich.

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unwissender3000 13.09.2019, 14:54
59.

Zitat von Beat Adler
Aussenpolitik spielt in den USA bei Wahlen eine UNTERGEORDNETE Rolle! Erst wenn Militaertransporter haufenweise Kisten, die mit der Stars and Stripes Flagge drapiert sind, ausladen, spielt es eine Rolle. Aber da der Trump ja ein Friedensengel ist, ganz anders die Hillary(!), :-) bleibt Aussenpolitik ein NICHT-Thema fuer 2020. Trotz der tollen Tutsi Tulsi ! ;-) It's the economy, stupid! Und genau da sieht das trumpsche WirtschaftKRIEGE-Programm eher vorteilhaft fuer ihn aus! Oder doch nicht? :-) mfG Beat
In den USA sind nach 1945 genügend Särge mit Stars and Stripes angekommen, es herrschte lange Wehrpflicht, so das viele Familien dort auf irgendeine Weise von Krieg direkt betroffen sind.
Außerdem sind Veteranen mit fehlenden Gliedmassen aus dem öffentlichen Bild in den USA kaum wegzudenken.
Kriegstraumata aller Art reichen für die Zeitspanne eines ganzen Menschenlebens und beeinflussen noch nachfolgende Generationen.
Auch wenn die Situation der Wirtschaft entscheidend ist, bleibt die Wahl keine "single-issue" Entscheidung.
Die Amerikaner sind Kriegsmüde, das behaupte ich, auch ohne entsprechende Polls nachzugoogeln.
Ferner geht es darum, daß aus europäischer Perspektive die Außenpolitik der USA unbestreitbar ein sehr wichtiger Aspekt ist, weshalb ich nicht verstehen kann, warum das Thema hier bei SPON vernachlässigt wird.
Mit als Humor getarnten, politischen dog-whistles "- Aber da der Trump ja ein Friedensengel ist, ganz anders die Hillary(!), :-) " oder Herabsetzung durch Veränderung des Namens "tolle Tutsi Tulsi ! ;-)" gelingt es Ihnen nicht, das Thema ins Lächerliche zu ziehen.

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