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TV-Debatte in Rheinland-Pfalz: Dreyer bleibt bei Absage an AfD
DPA

Der Appell des SWR-Intendanten fruchtet nicht: Ministerpräsidentin Malu Dreyer weigert sich, mit der rechtspopulistischen AfD zu reden. Die Elefantenrunde zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wäre damit gescheitert.

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Ottokar 22.01.2016, 14:51
120. Die Afd schafft es in den Landtag

und Frau Dreyer nimmt an keiner Sitzung mehr teil, sollte es die SPD in den Landtag schaffen. Dann gibt es getrennte Sitzungen der Parteien, jeder für sich, im Landtag. Toll.

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ichliebeeuchdochalle 22.01.2016, 14:57
121.

Zitat von langerkerl
da würde ja keine Dumpfbacke ala Höcke palavern, sondern sie würde auf jemanden treffen, der ihr in der Argumentation, im Aufteten und rhetorischen Geschliffenheit mindestens ebenbürtig ist. Davor hat sie Angst.
Also, die schicken nicht den Wolf selbst, der sie eigentlich sind, sie schicken einen Wolf im Schafspelz da hin. Aha!

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RioTokio 22.01.2016, 15:02
122.

Zitat von mapcollect
Wenn ich mir die AfD Webseite und deren Parteiprogramm ansehe, kann ich da nichts radikales erkennen. Die meisten Punkte im Parteiprogramm hätten eine absolute Mehrheit in der Bevölkerung. Es ist schon eine ziemlich miese Taktik der Altparteien die AfD als rechtsextrem zu diskreditieren - und leider machen die Medien mit.
Es reicht ein Satz von Höcke der mißgliückt ist und schon wird das immer wieder gebracht und gegen eine ganze Partei gewendet und hochgejubelt.
Nebenher versuchen viele Pegida und AFD in einen Topf zu stecken. Was den Vorteil hätte, dass man auch die ganzen mißlungenen, problematischen Reden aufgreifen und gegen die AFD verwenden könnte.

Frau Dreyer soll doch mal konkret sagen was ihr am örtlichen AFD Vertreter und seinen Positionen mißfällt.
Offene Grenzen und unbegrenzte Einreise womöglich...

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trader_07 22.01.2016, 15:04
123. Sie sollten zur Kenntnis nehmen...

Zitat von mapcollect
Es ist schon eine ziemlich miese Taktik der Altparteien die AfD als rechtsextrem zu diskreditieren - und leider machen die Medien mit.
Sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass selbst Gründungsmitglied und Ex-Vize Hans-Olaf Henkel diese Partei mittlerweile als "Monster" bezeichnet.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ex-afd-vize-olaf-henkel-ich-habe-geholfen-ein-monster-zu-schaffen/12558382.html

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besserwessixxl 22.01.2016, 15:06
124. Schlimmer geht's nimmer

Frau Dreyer hatte eine undankbare Entscheidung zu treffen. Sie hatte die Wahl zwischen Pest und Pocken. Entweder der Vorwurf eines mangelhaften Demokratieverständnisses oder alternativ von der AFD am Nasenring durchs Studio gezogen zu werden. Auch die Phrase vom Rechtsradikalismus der AFD wäre jämmerlich zusammengebrochen. Dann doch lieber der Vorwurf eines mangelhaften Demokratieverständnis es. Es ist ja schließlich für eine "gute Sache".

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friedrich_eckard 22.01.2016, 15:06
125.

Zitat von danido
Netter Versuch. Davon profitieren natürlich einzig und allein die linken Parteien, weil die afd ohnehin nicht mit denen koalieren würde und umgedreht genauso. Komisch nur ist: Wenn sich ein Block bildet der sich verpflichtet auf keinen Fall mit den Dunkelroten zu koalieren dann sind Sie natürlich dagegen? Warum wohl? Gehört die Linke schon zu den seriösen, bürgerlichen Parteien die fest und unerschütterlich zu unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung stehen? Ich denke wohl eher nicht ;)
Seriös? Aber natürlich! Bürgerlich? Ich bitte Sie... was aber das Verhältnis zur "freiheitlich-demokratischen Grundordnung", festgeschrieben im Grundgesetz, angeht, verweise ich wieder einmal auf Max Reimann: "Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!" Die Wendung "wir Kommunisten" mag nicht mehr ganz zeitgemäss sein, aber die heutige LINKE hat schon oft genug das Grundgesetz vor dem BVerfG verteidigt, und weitere Gelegenheiten dieser Art dürften auch noch kommen.

Übrigens könnte eine solche Vereinbarung natürlich genau so gut zur Folge haben, dass die LINKE etwa CDU-Alleinregierungen oder schwarzgelb ermöglichen müsste, obwohl das mit den Teebeutelz-Stimmen zu verhindern wäre; aber schliesslich haben in Frankreich auch linke Wähler - sicherlich mit heftigem Bauchgrimmen, aber eben doch - Sarkozyten gewählt, um LePenisten zu verhindern, und das war gut und richtig so.

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besserwessixxl 22.01.2016, 15:11
126. @6 helle_birne

Was Sie als "Druck der Zivilgesellschaft" beschreiben ist nichts anderes als Gewalttätigkeit durch die Antifa. Ihr Ideal einer demokratischen Gesellschaft scheint die Diktatur des Proletariats zu sein.

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oidahund 22.01.2016, 15:15
127.

Zitat von Fürstengruft
Man muss Malu Dreyer unterstellen, dass sie unfähig ist, in einer unbequemen politischen Debatte paroli bieten zu können. Das sind .....
Das trifft für viele "alte" Politiker zu .... nicht nur für Wehner - Brandt wäre genauso weinig davon gelaufen vor einer Diskussion, wie auf der andren Seite ein FJ Strauß, ein Geißler oder ein Dregger. Bei solchen Diskutanten kam immer Stimmung auf, weil die wußten, was sie meinten, eine politische Überzeugung in sich trugen und diese auch darstellen konnten. - Und heute? - Dreyer kneift bei einem leichten Gegenwind, Gabriel weiß nicht was er will, eine Merkel die ohne Kompaß eigensinnig geradeaus steuert, Seehofer, der heute weiß, dass er morgen das Gegenteil behaupten wird. - Kein Wunder, dass die davon laufen, wenn sie jemand mit Überzeugung und Argumenten entgegen treten müssen.

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ichliebeeuchdochalle 22.01.2016, 15:15
128.

Zitat von mini-max12
In einer Demokratie kämpft man mit politischen Argumenten.
Nicht unbedingt. Die AfD kämpft mit Hass, Hetze, Verunglimpfung und vielem mehr.

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danido 22.01.2016, 15:15
129.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Also, die schicken nicht den Wolf selbst, der sie eigentlich sind, sie schicken einen Wolf im Schafspelz da hin. Aha!
Nein falsch, das wäre ziemlich dumm von der afd wenn sie einen Wolf im Schafspelz schicken würde, weil nämlich solche Duelle dazu dienen dem politischen Gegner das Fell über die Ohren zu ziehen.

Voraussetzung, um den Gegner bloß zu stellen, ist allerdings, dass man entsprechende Argumente hat. Argumente gegen die afd kann es hier aber garnicht geben, wenn selbst solch einfache Grundannahmen wie z.B., dass es sich um Flüchtlinge handelt die aus Krisenländern zu uns kommen, falsch und erlogen sind.
Die verantwortlichen Parteien können hier garnicht anders als sich von der Diskussion fern halten.

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