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TV-Interview: Assad hält Allianz mit Russland und Iran für kriegsentscheidend
AP/ dpa/ SANA

Syriens Diktator Assad gibt sich siegessicher: Die Kampfallianz mit Russland werde erfolgreich sein. Die Rebellen fürchten nun eine Bodenoffensive mit Hilfe aus dem Iran.

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weinstock111 04.10.2015, 18:20
1.

Es gibt keine "gemässigten Rebellen" ebenso wenig gibt es "harmlosere Mörder" oder "friedlichere Komaprügler".
Das ist wieder eine schwachsinnige Worterfindung der Nato.

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Andreas 2 04.10.2015, 18:22
2. Syriens Diktator Assad

Wer nicht ins System passt ist ein Diktator. Assad hält Allianz mit Russland und Iran für kriegsentscheidend, das wird es auch werden. Den Russen geht es um erster Linie um Stabilität in Syrien und nicht um Geld wie bei den Amerikanern.

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ediart 04.10.2015, 18:25
3. Alles klar

USA und Europa sind hiermit raus aus dem "Geschäft" gut so ! Bleibt zu hoffen das der "Westen" keinen Quatsch macht.

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Fuscipes 04.10.2015, 18:27
4.

"Das wird die Region instabiler machen, es wird zu einer weiteren Radikalisierung und mehr Terror führen", sagte Cameron dem Fernsehsender BBC."

Was hat die Region instabil gemacht, Assad oder die westliche Einmischung?

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hugahuga 04.10.2015, 18:27
5. Wem tatsächlich an einem Zurückdrängen oder Besiegen

des IS und seiner Ableger gelegen ist, der wird nicht umhin können, anzuerkennen, dass dazu nicht nur die Bekämpfung aus der Luft, sondern vor allem Bodentruppen benötigt werden. Komme bitte jetzt niemand damit, dass die CIA genau dafür Bodentruppen ausbildet. Nein, das muss dann schon ein anderes Format sein. Es führt mMn kein Weg an den regulären syrischen Truppen und an den Kurden vorbei. Das mag einigen nicht gefallen, aber es gibt keine praktikable Alternative. Da mögen KSA, Katar, TK noch so sehr aufheulen - es sieht so aus, als habe sich das US Militär mit dieser Lösung bereits angefreundet. Realismus ist auch gefragt.

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tschara 04.10.2015, 18:29
6.

Wer mit dem Rücken an der Wand steht, muss jeden Strohhalm ergreifen. Ob anderseits jemand wagen wird, gegen die ISIS eine Bodenoffensive zu versuchen ist fraglich. Auch Putin wird zweimal überlegen, ob er Soldatenopfer in Kauf nehmen will, die in der Russischen Föderation Erinnerungen an das Disaster in Afghanistan wach rufen müssen.

Man wird Puitn Glück wünschen müssen, schon in ureigenem Interesse. Er wird dabei nicht den Fehler machen, zwischen guten und schlechten Rebellen zu unterscheiden. Das Ende der Kampfhandlungen verlangt einen Sieger, und der sollte Assad heissen denn nun den kann man lenken. Ob Herr Putin allerdings die Absicht hat Herrn Assad auf Dauer im Amt zu halten, ist zweifelhaft

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olivervöl 04.10.2015, 18:29
7. Wieso

Die US-Amerikaner lassen seit Jahren zahlreiche Länder mit Drohnen und Fliugzeugen bombardieren, angeblich im Kampf gegen den Terror. Warum werden diese dann immer stärker?
Wenn der Iran und der Irak nun zusammen mit der syrischen Regierung und Russland gegen den IS vorgehen, hat dies vielleicht eine Chance.

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aufdenpunktgebracht 04.10.2015, 18:29
8. Viele Fragen

Gibt es schon einen Plan für die Zeit nach Assad? Oder geht es vorrangig nur darum, den Diktator los zu werden? Werden westliche Werte vom Volk akzeptiert, oder doch lieber die Scharia? Was wird besser in der Zeit nach Assad? Wer soll es führen? Hat der Westen schon eine Vorstellung, was nach der Zerstörung kommt? Sowas wie im Irak, in Libyen, in Ägypten, im Jemen, ...

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enzio 04.10.2015, 18:29
9. Ende des Gemetzels?

Kriegsentscheidend vielleicht noch nicht, aber es könnte eine Wende im Bürgerkrieg bedeuten, vor allem, wenn neue, zusätzliche Bodentruppen eingesetzt werden können. Bei aller Bitterkeit wegen des Fortbestehens des Assadregimes wäre die Aussicht auf ein Ende des Gemetzels ein Segen.

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