Forum: Politik
TV-Interview nach Brüsseler Gipfel: Sarkozy gibt den Oberlehrer der Nation

Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.

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Tubus 28.10.2011, 01:06
1. Alternativlos

Zitat von sysop
Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.
Figuren, wie Sarkozy haben doch nur Erfolg, weil die Alternativen eine Katastrophe sind. Schuldenbremse auf keinen Fall, warum denn?

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tsitsinotis 28.10.2011, 01:14
2. Lesespaß pur, vielen Dank

Zitat von sysop
Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.
Es ist wahnsinnig, wie Sarkozy eiskalt die Gelegenheit nutzt, seine Selbstergriffenheitsperformance zu produzieren.

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pudel_ohne_mütze 28.10.2011, 02:10
3. Warten wir doch einfach mal ab wie es aussieht,

Zitat von sysop
Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.
Wenn Frankreich sein triple A los wird.
Spätestens wenn alle bemerken werden, dass Berlusconi nicht im
Entferntesten daran denkt, den Italienern richtig ins Portmonee zu greifen.

Dann wird wieder alles was dann kommt alternativ aber auch sinnlos sein.
Auch dass dann die EZB massenhaft Staatsanleihen kaufen wird und die Druckpressen 24/7 laufen werden.

Gold Ende 2011 über 2000$/oz.

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denker_und_dichter 28.10.2011, 07:22
4. Paris

Warum muss Stefan Simons eigentlich in Paris sein, um diesen Artikel zu schreiben?

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nudelsuppe 28.10.2011, 08:38
5. Sarko, der Retter Europas

Zitat von sysop
Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.
Sarko, der Retter Europas. Ein bischen Größenwahn gehört wohl zu jedem Staatspräsidenten.
Warten wir mal ab, was der riesige "Rettungsschirm" bringt.

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Gani 28.10.2011, 08:44
6. Ja und?

Zitat von sysop
Heute der Euro, morgen die zweite Amtsperiode? Der französische Präsident lässt sich als Retter der gemeinsamen Währung feiern und steigt umstandslos in den Wahlkampf ein. Sarkozys erstes TV-Interview seit acht Monaten geriet zur Polit-Pädagogik - in eigener Sache.
Besser danach Wahlkampf und Prahlerei als das was Merkel getan hat: zögern und zaudern bis alles droht den Bach runter zu gehen, nur weil Merkel Angst hat, der deutsche Wutbürger zahlt ihr (teure) Entschlossenheit bei den Wahlen heim - also lieber mal versuchen die Sache auszusitzen, es könnte ja sein, dass sich die Krise von selber erledigt.

Lasst dem Wahlkämpfer halt seinen "Ruhm".

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Neinsowas 28.10.2011, 08:53
7. na ja,...

...wenn keiner wirklich erklären kann, was da gerade passiert und worauf es hinaus läuft?

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Flightkit 28.10.2011, 08:57
8. na, solange er nicht offen aussprichen darf

um was es sich tatsächlich handelt, solange sind wir Deutschen doch ruhig.

Hätte man den Versailler Vertrag so formuliert, daß niemand ihn kapiert, dann hätte Europa sich womöglich einen Krieg erspart. Insoweit dient das mit Sarkozy vereinbarte Vertragswerk tatsächlich irgendwie dem Frieden in Europa.

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Stammzelle 28.10.2011, 09:25
9. ja, aber

Zitat von tsitsinotis
Es ist wahnsinnig, wie Sarkozy eiskalt die Gelegenheit nutzt, seine Selbstergriffenheitsperformance zu produzieren.
wer es gesehen hat, konnte aber auch Sarkozy´s Verärgerung über den einen Journalisten (Calvi) sehen, der hartnäckig nachbohrte und man sah wie Sarkozy innerlich kochte.
Interessant war aber die "debat" danach.
Sarkozy´s Mininsterin Valérie Pécresse und Marine le Pen von der Front National brüllten sich sich in einer Weise an, daß man einen Vorgeschmack auf die Wahlen in 2012 bekam.

Valérie Pécresse: "Weil wir ein starkes Frankreich wollen, brauchen wir den Euro."
Marine le Pen: "Wie stark ihr Frankreich ist, sieht man daran, daß Frau Merkel uns diktiert wo´s lang geht mit Europa."
Valérie Pécresse: "Wenn es nach ihnen geht, dann würden sie wieder eine Maginot Linie errichten."

Eines ist aber interessant:
Sogar der linke Teilnehmer an der Diskussion verwies darauf, daß Frankreich nie und nimmer die gleichen Sparanstrengungen unternehmen kann, die Deutschland vorgibt:

Im Unterschied zu Deutschland wird Frankreich in den nächsten Jahrenzehnten ein stark steigende Bevölkerung haben. (Sie werden uns ja bald überholen)
Die Franzosen haben also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder große Verarmung für große Bevölkerungsteile oder höhere Staatsschulden.

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