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TV-Interview: Putin wirft ukrainischer Regierung schwere Verbrechen vor
AP

Wladimir Putin meldet sich in der Ukraine-Krise zu Wort: Der Kreml-Chef weist in einer TV-Fragestunde jede Verantwortung für die Unruhen im Osten des Landes von sich. Die Regierung in Kiew sei für die Proteste selbst verantwortlich.

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ein schelm ... 17.04.2014, 12:04
130.

Zitat von sysop
Die gegenwärtige Regierung in [Moskau] sei illegitim, weil sie die Menschen in [Tschetschenien] nicht repräsentiere, sagte Putin. (...) Auch die abtrünnige Region [Tschetschenien] müsse über einen [Austritt aus der] Russischen Föderation abstimmen dürfen, forderte der Staatschef. "Die Menschen sollten über ihr eigenes Schicksal abstimmen dürfen", sagte er.
Aber das hat er natürlich nicht gesagt und wird er auch niemals zulassen! Nein, die Tschetschen haben zu kuschen und sich unter dem russischen Joch zu fügen, sonst wird gebombt! Wie kann man diesem machtgeilen Profilneurotiker auch noch nach dem Mund reden? Offensichtlicher kann man doch wirklich nicht mehr lügen und heucheln...

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OliverS 17.04.2014, 12:04
131. Dann ist ja alles klar

Dann ist ja also klar, daß er sich auch den Osten der Ukraine einverleibt. Hat er ja mit diesen Aussagen schon zeimlich deutlich angekündigt.

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pa_lawa 17.04.2014, 12:04
132. Putin wirft ukrainischer Regierung schwere Verbrechen vor

Zitat von MichaS.
Verbrecher, bleibt Verbrecher und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...
Ihren abstrusen Thekenparolen folgend, können Sie ebenfalls unsere gesamte Regierung in die Tonne kloppen, inclusive Kohls Mädel - oder glauben Sie ernsthaft, dass dieses Gelichter im Zweifel um einen Deut besser wäre?

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Angelheart 17.04.2014, 12:04
133. Dann...

...hat der rote Zar sicherlich keine a Einwände, wenn die Bewohner Tschetscheniens und anderer Republiken seines großrussischen Reichs ebenfalls 'frei' entscheiden, ob sie weiter zu Russland gehören möchten..???

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leo06 17.04.2014, 12:05
134. und hofft

Zitat von giwdul
Aussage; Putin: Es bleibt das Recht von einem Militäreinsatz Putin spricht von einem Recht darauf, Militär in der Ostukraine einzusetzen
dass er dieses Recht nicht einsetzen muss und die Interimsregierung entsprechende Schritte unternimmt die Rechte der russischsprachigen Ukrainer zu berücksichtigen.

Bitte keine halben Zitate.

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Anstossgebender 17.04.2014, 12:05
135. Sie machen sich die Welt...

Zitat von MaKo
Wissen Sie, wovon Sie reden? Jedenfalls war von Raketenangriffen, Giftgas und systematischen Massenmord an der Zivilbevölkerung in den Berichten über die Ostukraine nicht die Rede. Habe ich etwas übersehen?
Ja, nicht wenig sogar. Sie reden hier von Raketenangriffen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch mehrere Bürgerkriegsparteien in Syrien. Welche Aufgabe hätte wohl eine Regierung in Syrien nach Carneys Wortwahl?

Zitat von MaKo
Einseitigkeit? Was glauben Sie denn, wie man hierzulande (oder auch irgendwo anders) damit umgehen würde?
Sind Sie etwa ein mit beschränkten Lösungsansätzen versehener Diktatorenversteher?

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Schim Panse 17.04.2014, 12:05
136. Leiden werden die Ukrainer

Es ist echt abscheulich wie das ukrainische Volk zwischen den Interessen von Großmächten zerrieben wird. Keiner fragt das ukrainische Volk, was diese wollen. Und damit meine ich nicht irgendwelche Oligarchen oder Marionetten, welche die eine oder andere Großmacht vertreten, sondern die "normale" Bevölkerung wie du und ich. Eine echte Schande! Mein Mitgefühl dem ukrainische Volke.

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grauwolf1949 17.04.2014, 12:07
137. Kleine Ergänzung

Zitat von anderlsmykalla
Die Aussage das die Ostukraine früher mal Russisch war, Militäreinsatz behält er sich vor und auf der Krim waren auch Russische Truppen. Putin muss weg der ist eine Gefahr für den Frieden in Europa. Ah stimmt wenn die Ukraine Truppen schickt ist das ein Verbrechen, wenn er Truppen schickt auf die Krim die in verborgenen agieren ist das ein Akt der Nächstenliebe!
Nach den vorliegenden Presseinformationen haben die russischen Truppen auf der Krim nicht geschossen, dass mussten nur die "Ordnungskräfte" Kiews.
Wenn man sich die veröffentlichten Bilder aus der Ostukraine ansieht, dann kann man zwar AUCH einige zweifelhafte Gestalten sehen, aber auch sehr entschlossene, unbewaffnete Zivilisten.

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vonlipwig 17.04.2014, 12:07
138.

Zitat von W. Robert
... Die NATO hält sich auch nicht an die Abmachungen, sondern bedroht Russland massiv durch die Ausweitung in den Osten. ...
Diese Behauptung der "Bedrohung" Russlands durch die NATO wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.
Ja, es sind einige osteuropäische Länder dem Verteidigungsbündnis beigetreten. Abgesehen von weniger als 20 Flugzeugen und einigen wenigen Stabssoldaten wurden dort aber dauerhaft keinerlei auswärtige Truppen stationiert. Das gilt sogar für das Gebiet der ehemaligen DDR.
Die NATO hat seit der Jahrtausendwende massiv abgerüstet. Die Stärke der in Europa stationierten US-Soldaten wurde um über 80 % verringert, die Bundeswehr hat statt ca. 5.000 Kampfpanzern lediglich noch 350, die Anzahl der in Europa stationierten Kampfflugzeuge hat sich mehr als halbiert, um nur mal einige Beispiele zu nennen.
Kurzum, die NATO ist zu einem Angriffskrieg gegenüber Russland definitiv nicht in der Lage, weder im konventionellen noch im atomaren Bereich.
Auf die Reaktion der Bevölkerung der EU-Länder auf einen vom Westen initiierten Krieg brauche ich wohl nicht einzugehen.
Putin weiß das alles, nur zieht er daraus die falsche Konsequenz. Statt weiter an einer Annäherung zu arbeiten, die teilweise schon auf einem guten Weg war, nutzt er die vermeintliche Schwäche für eine Expansionspolitik.

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MaKo 17.04.2014, 12:07
139.

Zitat von biobayer
Dass die (West-)Ukrainer innerhalb der nächsten 15 Jahre jemals in die EU aufgenommen und deren Freizügigkeit genießen könnten, wird eine absolut utopische Wunschvorstellung bleiben. Bis dato ist die EU nicht einmal in der Lage, die armen Menschen im kleinen Griechenland vor der Verelendung zu bewahren. Weitere Problemfälle sind bekanntlich Portugal, Spanien, Italien und sogar Frankreich. Die deutsche Kanzlerin erinnert gelegentlich freimütig daran, dass die Gefahr einer Wiederauflage der europäischen Finanzkrise keineswegs gebannt ist. Sanktionen gegen Russland werden den Niedergang der europäischen Prosperität zudem noch beschleunigen. Cui bono? Den USA käme eine solche Entwicklung in Europa natürlich gelegen. Aber die EU wäre äußerst schlecht beraten, sich mit einer EU-Aufnahme der Ukraine weitere Lasten aufzubürden, die sie nicht schultern kann.
Die EU muss die Ukraine schon aus rein strategischen Gründen baldmöglichst aufnehmen, und sie wird dies auch tun. Die finanzielle Unterstützung durch die EU wird die Ukraine sowieso brauchen, oder auch der Rest des Landes fällt an Russland.

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