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TV-Moderator Kudlow: Trumps neuer Wirtschaftsberater attackiert EU und China
AFP

Ein 70-jähriger TV-Moderator wird neuer Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump. Schon vor seiner offiziellen Ernennung geht der Mann auf Konfrontationskurs zur Europäischen Union und China.

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joG 15.03.2018, 07:22
1. Und dabei ist Kudlow....

....woe ich ein Vertreter freien und offenen Handels. Genau das sollte zu denken geben, zumal selbst hier hinterfragt wird, wie frei und fair Deutschland den Handel regelt. Denn eines muss klar sein. Wir erheben Zölle auf Importe und wir behindern trotz 20 Jahre zielgerichtete Forschung ohne wissenschaftliche Nachweise den Handel und Einsatz genverbesserter Sorten. Letztlich blockierte Deutschland TTIP. Nun mag Trump ein "Handelskrieg" nahegelegt werden. Aber wir starten hier nicht aus der Position freien Handels und das Ziel der USA ist freier Handel, den wir bisher be- bzw verhindern.

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forky 15.03.2018, 07:26
2. Das letzte Zucken

Die Bedeutung der USA nimmt immer mehr ab. EU und China haben überhaupt keine Angst vor einem Trade War. Denn die USA sind allenfalls noch militärisch eine Gefahr. Ein Land, das den größten Teil seiner Erfindungen im Ausland produziert und dann reimportiert, ist durch und durch bankrott und hatt sein Handelsdefizit selbst herbeigeführt. Was jetzt in den USA (und zeitgleich in GB) stattfindet, ist ein letztes Aufbäumen einer vermeintlichen Elite, die es versäumt hat, sich anzupassen. Die Mathematik spricht gegen die USA.

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Harald Schmitt 15.03.2018, 07:29
3. Dummes Amerika

Die sollten sich doch mal nach ihrem Anteil an dem Problem fragen. Warum kaufen die anderen Länder keine überdiemensionalen Kleinlaster mit 10Liter Hubraum für den Individualverkehr, warum kaufen die keine Waschmaschienen die mit kaltem Wasser waschen, warum wollen andere Länder keine Sturmgewehre zur Selbstverteidigung...? Warum müsssen ausländische Firmen, die in den USA produzieren erstmal ihre Angestellten selbst ausbilden, weil die Schulbildung so schlecht ist?
Warum wollen die anderen Länder kein genmanipuliertes Essen oder in Chlor ertränkte Hühnchen?
Was können sie machen um mehr zu exportieren?
Die leben alle auf Pump und geben lieber viel zu viel Geld für ihr Millitär aus, das noch keinen einzigen Krieg gewonnen hat nur überallauf der Welt Zerstörung und Leid bringt! Statt etwas aufzubauen bomben sie lieber alles nieder.

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claus7447 15.03.2018, 07:30
4. Es wird spannend

Sicher wird ein Handelskrieg auch für die EU nicht völlig ohne Einwirkung sein. Aber es wird für die USA sicherlich kein Spaß einen mehrfrontenkrieg mit China etc. durchzustehen. Spezialstähle die in erster Linie aus der EU kommen werden in USA unverzichtbar sein. Dass wir dann ggf. Preisverfall bei baustählen in Europa haben, die aus China kommen ist etwas anderes. Hier sollte man aber nicht in Panik geraten. Es ist gut, dass die EU nicht hektisch Gegenmaßnahmen umsetzen kann (Abstimmungsergebnisse innerhalb der EU). Keep calm.

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barrsoi 15.03.2018, 07:37
5. Keine Angst vor Rotchina

so muss man betonen, denn Taiwan und Hongkong sind etwas anderes. Chinas Staatsfirmen haben sage und schreibe (allein) 29 Billionen Dollar Staatsschulden, die untilgbar sind. Die Staatsbanken haben immer neue Kredite in die Provinzen gepumpt, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das hat wenig genützt. Das ist das 1,5-fache der US-Staatsschulden. Rotchina ist mgl. pleite. Während wir hier glauben, es ist ein Riese geblieben. Ein
paar Wochen Handelssperren und Xi Jinping muss verhandeln. Wer laufend Dumping macht, kommt in diese Lage. Chinas Achillesferse ist die Kopfzahl, die täglich ernährt werden muss. Xi hat sich auch deswegen zum
neuen chin. Kaiser ausrufen lassen. Xi will das interne Chaos und die Megakorruption in den Griff nehmen.
Ob ein Wachstum der Volkswirtschaft von rund 7 % überhaupt noch vorhanden ist, darf bezweifelt werden.

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az26 15.03.2018, 07:37
6. Er hofft, dass sich mehrere Länder gegen China zusammentun ...

Seltsame Auffassung, wie man Verbündete gewinnt, z.B. "die Europäer". Wäre Trump kein Egomane und alleine auf den medial wirksamen Auftritt uns Selbstvermarktung bedacht, hätte er das Thema Zölle vor die WTC gebracht. "Ich watsche euch ab, aber wir müssen gemeinsam China abwatschen!". Was für eine geile Einstellung.

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danielbernbeck 15.03.2018, 07:48
7. Das muss er

uns dann wohl noch etwas näher erläutern:
Wie soll ein harter Kurs gegen China aussehen, das ganz allein aber im Besitz einer solchen Menge an Dollars sind, dass sie den Dollar stark halten oder schwächen können.
Es scheint sich mal wieder um jemanden zu handeln, der von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung hat!

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dwg 15.03.2018, 07:49
8.

Wer "Schutzzölle" erhebt verschont damit einen kleinen Teil seiner Wirtschaft vor internationaler Konkurrenz. Der Druck zur Effizienzsteigerung und Innovation fällt damit für den Zweig unmittelbar weg. Die Schutzzölle zahlen immer die Bürger des Landes, welche sie erhebt - entweder auf importierte Produkte oder indirekt durch überhöhte Preise einheimischer Hersteller. Der Zusammenhang ist trivial. Zumindest PR China zu drohen ist nicht besonders clever - legt doch PR China seine Handelsbilanzüberschüsse zu einem nicht unerheblichen Teil in USA und insbesondere in US Anleihen an. Wenn die auf die Idee kommen da ein wenig umzuschichten, wir es spaßig. Da hilft dann auch kein TV Moderator als "Wirtschafts-" Berater.

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hj.binder@t-online.de 15.03.2018, 07:51
9. Niemand

zwingt die Europäer mit den USA Handel zu treiben. Mit was auch: Die Autos kommen aus Mexiko, die verarbeitenden Lebensmittel sind in der Regel überzuckerter Gen-Sondermüll und die Jeans werden wohl auch in Asien von Kindern genäht. Also was soll das!
Die Trump-Administration hat ihren Wahl-Finanziers derart viel Geld nachgeworfen, das es egal ist ob der Daimler jetzt 150.000 Dollar kostet oder 180.000. Beide Summen werden eh wieder abgesetzt - die deutschen Edelmarken verkaufen sich bei den senilen Opas allein.
Vielleicht kann jemand die arbeitsentwöhnte Verbands-Lobby mal über Amerika aufklären, es findet sich sicher ein Sonderpädagoge, der dies kann,

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