Forum: Politik
TV-Moderator Kudlow: Trumps neuer Wirtschaftsberater attackiert EU und China
AFP

Ein 70-jähriger TV-Moderator wird neuer Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump. Schon vor seiner offiziellen Ernennung geht der Mann auf Konfrontationskurs zur Europäischen Union und China.

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f-rust 15.03.2018, 08:14
20. Zölle der EU ?

Hörte gestern irgendwo im Radio, dass die EU angeblich auf eine Vielzahl von Waren aus den USA deutlich höhere Zölle erhebt als umgekehrt. Falls das zutrifft, wäre die Kritik der USA ja berechtigt, oder? Ob Spon das wohl mal recherchieren könnte? Danke.

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daheim 15.03.2018, 08:15
21. Und was ist mit dem ...

Zitat von 10prozentfett
schreibt nicht einmal der SPIEGEL, das die EU hier ziemlich verlogen agiert. Die USA erheben durchweg geringere Zölle auf EU-Waren als andersherum. Z.B. auf Autos : 10% EU gegenüber 2,5% USA. Sorry aber hier hat Trump einfach Recht. Hinzu kommen noch die Handelsbeschränkungen a la "igitt Genmais wollen wir nicht" auch wenn das so wissenschaftlich ist wie Homöopathie.
Unterschiedlichen Unternehmenssteuersätzen? Wie bewerten Sie das? USA 15% BRD 30%. Das ist doch eine Subention durch die Hintertür. Im Allgemeinen nennt man so was eine Steueroase.

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heini-fisch 15.03.2018, 08:15
22. Wenn in den USA

nichts mehr hergestellt werden kann, was die anderen Länder benötigen, kommt es eben zum Handelsdefizit. Außer Waffen ist da doch kaum etwas.

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mimas101 15.03.2018, 08:16
23. Nö

Zitat von joG
....woe ich ein Vertreter freien und offenen Handels.() Wir erheben Zölle auf Importe und wir behindern trotz 20 Jahre zielgerichtete Forschung ohne wissenschaftliche Nachweise den Handel und Einsatz genverbesserter Sorten. Letztlich blockierte Deutschland TTIP. ()
Gen Food wird auch in den USA verschmäht, die US-Industrie will nur neue Absatzmärkte um das Zeuchs anderswo loszuwerden.
Zölle erhebt überwiegend die Brüsseler EWG und die bestimmt auch die Sätze. Deutschland kann da nix tun.
Deutsche TTIP-Blockade? Auch nicht, das ist nicht Merkels Linie.

DeeTee schießt sich mittlerweile selbst ins Abseits und übersieht dabei das die USA zwingend auf Importe angewiesen sind. Sei es wegen fehlender Technologien, mieser Qualität, fehlender Produktion, Desinteresse der heimischen Wirtschaft (die auf Verschleiß Uralt-Produkte auf Uralt-Maschinen fährt weil die Rendite heilig ist), fehlender Mittelstand, lausiges Schul- und Ausbildungsniewo und sonst was.
Was nicht heist das die Amis nix könnten, es fehlt nur an einer geänderten ökonomischen Auffassung und an elementaren Basics (so ein Prozeß kostet allerdings mind. 20 Jahre und ist dann auch schmerzlich).

Außerdem haben sich gerade die ozeanischen Staaten zu einer Freihandelszone zusammengeschlossen, ohne die USA weil die nicht wollen.
Sprich - bis auf die NAFTA-Staaten hat keiner mehr an den USA ein gesteigertes Interesse.

Jetzt will der designierte Wirtschaftsberater auch noch einen starken Dollar haben. Sprich die USA werden sich weiterhin einigeln und sich selbst aus dem noch vorhandenem Restinteresse mit anderen Handelsnationen hinausschießen.
Mit arg üblen Folgen für die einheimische US-Wirtschaft und die John Does allgemein. Auch die Teilhabe an Innovationen blablabla außerhalb von Trumpland steht für die USA mittlerweile auf dem Spiel.

Was also DeeTee und sein neuer Berater wollen ist eine isolationistische USA und eine Welt die nach Trumps Pfeife tanzen soll. Ich meine genau das wird nur eines: Nix und schadet ausschließlich den USA selbst.

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dwg 15.03.2018, 08:16
24. Re.: Warum

Zitat von 10prozentfett
schreibt nicht einmal der SPIEGEL, das die EU hier ziemlich verlogen agiert. Die USA erheben durchweg geringere Zölle auf EU-Waren als andersherum. Z.B. auf Autos : 10% EU gegenüber 2,5% USA. Sorry aber hier hat Trump einfach Recht. Hinzu kommen noch die Handelsbeschränkungen a la "igitt Genmais wollen wir nicht" auch wenn das so wissenschaftlich ist wie Homöopathie.
Die "normalen" Zölle werden nicht unilateral festgesetzt, sondern sind das Ergebnis von Verhandlungen. Im Mittel ist die Belastung mit Zöllen EU-USA, USA-EU praktisch gleich. Wenn Sie schon ein asymmetrisches Beispiel nennen, können Sie gleich auch die 25% daneben setzen, die die USA für "light trucks" erheben.

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Kurt2.1 15.03.2018, 08:18
25. .

Musste erst Donald Trump kommen, um den Experten und Nobelpreisträgern im Mutterland des Big Business zu erklären, dass sie seit Jahrzehnten keine Ahnung haben, schon immer falsch lagen und zu unrecht auf den Schild gehoben wurden? Jedes kleine Ländchen arbeitet offensichtlich cleverer als all die Ökonomen und Eierköpfe in den so gepriesenen Universitäten?
Ich mag es nicht glauben und ich befürchte, in erster Linie wird die US Wirtschaft ein Desaster erleben. Aber auch wir anderen werden keine Vorteile haben. Es ist ein riesiger Schritt in die falsche Richtung.

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Howard Brubaker 15.03.2018, 08:19
26. Das tägliche Trump Bashing: Heute - der Wirtschaftsberater

Es wäre doch schön, wenn man in Deutschland erst einmal auf die Qualifikationen der eigenen Politiker und "Hoffnungsträger" schauen würde. Kudlow war Chef-Ökonom einer Investmentbank? Na, immerhin. Sigmar Gabriel (Wirtschaftsminister bis 2017) war Dozent an der Volkshochschule Goslar, Brigitte Zypries (seine Nachfolgerin) sowie Peter Altmaier (aktueller Wirtschaftsminister) sind Juristen (was auch nicht so viel mit Wirtschaftswissenschaften zu tun hat). Wie würde man eigentlich in Deutschland reagieren, wenn sich die US-Medien stets so ausladend und hämisch über die Berufserfahrung deutscher Politiker äußern würden? Ich denke da an die künftige SPD-Vorsitzende Nahles (20 Semester Theaterwissenschaften), der schon als Außenminister gehandelte SPD-Außenpolitiker Annen (je nach Recherche 25 - 30 Semester Studium, sind übrigens drollige Kommentare im Netz). Die neue SPD-Hoffnung Kevin Kühnert ist 29, ist auch noch immer auf der Uni und war 2016 Aufsichtsratsmitglied bei Tennis Borussia Berlin. PS: Die sind inzwischen in der 5. Liga...

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guentherzaruba 15.03.2018, 08:19
27. in meiner Beruflichen

Zeit habe ich es öfters erlebt, wie "Pfeifen" die als Capo oder "Personen mit Führer Qualitäten" eingesetzt waren es sich gefallen liesen, wenn man vor und hinter ihnen herum kroch. und " Ja!" mein F***er sagte. Ich habe diese Leute stets verabscheut ....

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lrtnick 15.03.2018, 08:21
28. @joG

Auch die US-Amerikaner sind nicht für freien Handel und betreiben seit jeher Protektionismus.
Alles was Trump will (und das auch öffentlich bekundet hat) ist America first. Punkt. Nach ihnen die Sintflut. TTIP ist nicht nur an den Europäern gescheitert, sondern auch an den US-Amerikanern selbst. Sie waren zu keinem Zeitpunkt bereit ihren Bausektor zu öffnen und öffentliche Projekte an europäische Baufirmen zu vergeben.
Das Militärprojekt für den "neuen" US-Tanker (Flieger) den Airbus für sich entschieden hatte, wurde auf drängen von Boeing hin aufgekündigt und sie bekamen den Auftrag.

Mit Trump wird es NIE Verhandlungen auf Augenhöhe geben! Laut ihm gehört der ganze Kuchen ihm, einzig die Kümmel darf man haben, wenn es seine gnaden erlauben.

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schnabelnase 15.03.2018, 08:21
29. Übertrieben.

Zitat von 10prozentfett
schreibt nicht einmal der SPIEGEL, das die EU hier ziemlich verlogen agiert. Die USA erheben durchweg geringere Zölle auf EU-Waren als andersherum. Z.B. auf Autos : 10% EU gegenüber 2,5% USA. Sorry aber hier hat Trump einfach Recht. Hinzu kommen noch die Handelsbeschränkungen a la "igitt Genmais wollen wir nicht" auch wenn das so wissenschaftlich ist wie Homöopathie.
Weil der Spiegel nicht lügen will. Der Unterschied der erhobenen Zölle ist gering, bewegt sich im Schnitt im Bereich von 0,5 % zu Ungunsten der USA. Zum Beispiel schützen die USA ihre LKW-Industrie vor EU-Importen durch einen Zoll in Höhe von sage und schreibe 25 %. Warum wohl?

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