Forum: Politik
Überhangmandate: Koalition einigt sich auf Wahlrechtsreform

Frist verpasst, Lösung nachgereicht: Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach Informationen des SPIEGEL auf einen Kompromiss geeinigt, wie sie die vom Verfassungsgericht angemahnte Wahlrechtsreform umsetzen will - durch eine Abschaffung der Stimmverrechnung unter den Bundesländern.

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pirx64 25.06.2011, 11:19
1. Eine Chance weniger

Eine Chance weniger sich halten zu können?!?

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Europas 25.06.2011, 11:21
2. "Korrekturmechanismus"?

Über den Korrekturmechanismus wüßte ich gerne genaueres. Immerhin sind es solche Korrekturmechanismen, die für merkwürdige Effekte wie etwa ... ein negatives Stimmgewicht sorgen können.

(Und mal wieder eine Sonderlocke für die Alles-Vereinfachen-Partei FDP, wie immer...)

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durchblick 25.06.2011, 11:31
3. Urnenpoebel

Zitat von sysop
Frist verpasst, Lösung nachgereicht: Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach Informationen des SPIEGEL auf einen Kompromiss geeinigt, wie sie die vom Verfassungsgericht angemahnte Wahlrechtsreform umsetzen will - durch eine Abschaffung der Stimmverrechnung unter den Bundesländern.
Der Urnenbpoebel wird weiter brav sein Kreuz machen und hinter den Tueren wird um Posten und Alimente geschachert.
Den Sie wissen nicht was sie tun wird auf dem Grabstein der Demokratie stehen

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Tommi16 25.06.2011, 11:31
4. ..................................

Zitat von sysop
Frist verpasst, Lösung nachgereicht: Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach Informationen des SPIEGEL auf einen Kompromiss geeinigt, wie sie die vom Verfassungsgericht angemahnte Wahlrechtsreform umsetzen will - durch eine Abschaffung der Stimmverrechnung unter den Bundesländern.
"Liberale hatten sich lange Schluss gesperrt "

was will uns der Autor damit sagen ?

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panzerknacker51 25.06.2011, 11:34
5. Der Informationswert...

...strebt gegen Null. Warum stochern die Redakteure hier im Dunkel herum und halten für den Leser KONKRETE Änderungsvorschläge mit ihren Folgewirkungen zurück? Oder gibt es vielleicht noch nichts Vorzeigbares und es werden mal wieder nur Nebelkerzen geworfen?

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erwin777sti 25.06.2011, 11:36
6. Wahlrecht - eines der sensibelsten Themen in der Demokratie !

Zitat von sysop
Frist verpasst, Lösung nachgereicht: Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach Informationen des SPIEGEL auf einen Kompromiss geeinigt, wie sie die vom Verfassungsgericht angemahnte Wahlrechtsreform umsetzen will - durch eine Abschaffung der Stimmverrechnung unter den Bundesländern.
Allgemein herrscht die Meinung vor, dass Wahlrecht parteiübergreifend zu regeln sei.

Schwarz-Gelb ist nach dreijähriger Denk- oder Schlafphase anderer Meinung.

Dabei verfolgt die Union das Ziel, weiterhin von den Überhangsmandaten zu profitieren,
emotional empfunden, mehr zu kriegen, als ihnen zusteht.

Mögen die Wechselwähler der Gerechtigkeit halber der Union zumindest die Stimmen entziehen,
die sich die Union bisher aus den Überhangsmandaten beschafft hat,

(wenn noch weniger für die Union stimmen, umso besser ...)

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mexi42 25.06.2011, 11:44
7. Wieder eine ...

Missachtung des BVerfG. Zumindest hinsichtlich der
terminlichen Umsetzung.

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pom_muc 25.06.2011, 11:57
8. .

Zitat von erwin777sti
Allgemein herrscht die Meinung vor, dass Wahlrecht parteiübergreifend zu regeln sei. Schwarz-Gelb ist nach dreijähriger Denk- oder Schlafphase anderer Meinung. Dabei verfolgt die Union das Ziel, weiterhin von den Überhangsmandaten zu profitieren, emotional empfunden, mehr zu kriegen, als ihnen zusteht. Mögen die Wechselwähler der Gerechtigkeit halber der Union zumindest die Stimmen entziehen, die sich die Union bisher aus den Überhangsmandaten beschafft hat, (wenn noch weniger für die Union stimmen, umso besser ...)
Dass schwarz-gelb erst seit 1 1/2 Jahren regiert ist Ihnen offensichtlich entfallen.

Aus meiner Sicht sollte das Wahlsystem radikal vereinfacht werden.

1. 100.000 abgegebene Stimmen bringen einer Partei einen Abgeordnetensitz im Bundestag. Wenn die Parteien so unattraktive Politik machen dass von 60 Millionen Wahlberechtigten nur 50% zur Wahl gehen gibt es eben keine 600 Abgeordneten sondern nur 300.

2. Nicht mehr die Parteien bestimmen welche Abgeordneten auf den vorderen Listenplätzen stehen sondern die Wahlkandidaten mit den meisten Stimmen erhalten die Plätze aus 1.

3. Keine 5%-Hürde mehr. Das Märchen von der "unregierbaren" Weimarer Republik ist inzwischen hinreichend widerlegt.
Stellt eine Regierung ausreichend gut begründete Gesetzesvorhaben vor dann wird sich eine Mehrheit unter den Abgeordneten finden.

4. Nur noch öffentliche Abstimmung und Transparenz des Abstimmungsverhaltens.
Bei einer repräsentativen Demokratie ist es unerläßlich zu wissen wie mein Repräsentant tatsächlich gestimmt hat. Also weg mit geheimen Wahlen und Tracking des Wahlverhaltens bei jeder Abstimmung damit ich bei der nächsten Wahl weiß wem ich meine Stimme geben kann.

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idealist100 25.06.2011, 11:59
9. Und ????

Zitat von sysop
Frist verpasst, Lösung nachgereicht: Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach Informationen des SPIEGEL auf einen Kompromiss geeinigt, wie sie die vom Verfassungsgericht angemahnte Wahlrechtsreform umsetzen will - durch eine Abschaffung der Stimmverrechnung unter den Bundesländern.
Was ist nun das Ergebnis????? Nicht genaues weiss man nicht.

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