Forum: Politik
Übermächtiger Vater: Der Sohn vom Kohl
AFP

Familie Kohl nervt - weil sie jedes Klischee erfüllt: Maike Kohl-Richter ist die böse Stiefmutter. Und Walter und Peter sind typische Söhne eines berühmten Vaters: gefühlsduselig statt machtbesessen.

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luherk 26.06.2017, 16:17
80. Was für eine Entgleisung

Sehr geehrter Herr Augstein,
ich schätze Ihre Artikel, auch wenn ich nicht immer Ihrer Meinung bin. Nur vor diesem "Kommentar" stehe ich kopfschüttelnd und einigermaßen fassungslos. Was hat Sie nur geritten, so dermaßen zynisch und kalt zu urteilen? Ihnen geht also die Trauer eines Menschen auf die Nerven?Wieso werden Sie so hämisch!!? Ich befürchte Sie projizieren munter drauf los. Schade, dass Sie dafür eine Öffentlichkeit haben.

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pritt 26.06.2017, 16:24
81. Gefühlsduselig? Ja!

Nervig? Ja auch das! ...aber leider notwendig. Die Elterngeneration zu hinterfragen ist ein wichtiger Schritt in gelebter Evolution. Aus Fehlern (anderer) lernen macht auch solcher Bücher absolut wichtig. Gerade "erfolgreiche" Männer waren offenbar allzu oft klägliche Väter. Ein älterer, eher schweigsamer und im Beruf wenig erfolgreicher Kollege hat mir mal tief und ernst in die Augen geschaut und gesagt "...kümmern sie sich um eine gutes Verhältnis zu ihren Kindern. Das ist wirklich wichtig!" Ich denke häufiger an den Satz, als an irgendeine von Herrn Kohl's politischen Hinterlassenschaften.

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brotherandrew 26.06.2017, 16:25
82. Das ist ...

... ein absoluter Tiefpunkt, Herr Augstein:

"Beinahe sehnt man sich nach den schlechten alten Zeiten zurück, als die Kinder berühmter Leute ihr Unglück einfach mit Alkohol und Drogen betäubten."

Was haben Sie sich dabei gedacht? Wenn ich es richtig gehört habe, sind Sie biologischer Sohn eines noch lebenden Übervaters und sozialer Sohn eines bereits verstorbenen Übervaters. Sie sollten dann doch in der Lage sein, die Kohlsöhne zumindest zu verstehen.

Das ist die überflüssigste Kolumne von Ihnen, die ich je gelesen habe.

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nuvolanuvola 26.06.2017, 16:27
83. Shame. Shame.

Herr Augstein, für diesen Artikel sollten Sie sich schämen. Sie outen sich als rückwärtsgewandte Person, die immer noch vermeintliche Stärken im Gebaren schwacher Männer erkennen möchte. Egal wie „schwach“ Walter Kohl sich Ihnen zufolge der Welt präsentiert, es ist tausend Mal schwächer, eine Person, die gerade ihren Vater verloren hat, so anzugreifen. Konnten Sie es sich tatsächlich nicht verkneifen, zweimal Walter Kohls Übergewicht zu erwähnen? Ist das noch eine journalistische Leistung oder kann das weg? Mit anderen Worten: Was ist der Sinn dieses Artikels? Wozu trägt er bei? Ich kann darin nur den Versuch erkennen, das eigene rückwärtsgewandte Weltbild zu propagieren, indem man einer trauernden Person das Leben noch schwerer macht.

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Kritik 26.06.2017, 16:30
84.

Zitat von stranzjoseffrauss
Zitat: typische Söhne eines berühmten Vaters: gefühlsduselig statt machtbesessen Ist das immer so, Herr Augstein?
Jakob Augstein ist der leibliche Sohn von Martin Walser, Rudolf Augstein ist "nur" juristisch sein Vater.

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peter.braun1@gmx.ch 26.06.2017, 16:31
85. Wir wissen es nicht - oder doch jemand hier?

Was ist denn eigentlich vorgefallen bei den Kohl's, dass es so ein tiefgreifendes - und scheinbar unheilbares - Zerwürfnis gibt? Allerdings, den trauernden Sohn nebst Enkel vor der elterlichen Tür schmoren zu lassen, ist auch ein Ding. Weshalb bezeichnete in dieser unmöglichen Lage der Anwalt den verständlichen Besuchswunsch als "Provokation"? Mehr als seltsam.

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wandel2020 26.06.2017, 16:33
86. Kommentare veredeln die Kolumne

Ich schätze Herrn Augstein Junior für einige freche Denkanregungen, aber heute ist der Tenor vieler Kommentare die Veredelung seiner grenzwertigen Kolumne. Auch als Sohn ist noch Weiterentwicklung möglich.

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tüttel 26.06.2017, 16:36
87. Licht und Schatten

Die Kolumne hat zwar einiges für sich und vielleicht ist Walter Kohl wirklich etwas überempfindlich. Andererseits: Dass Helmut Kohl ein großer Machtpolitiker war und sich als Kanzler der Einheit große Verdienste um die Wiedervereinigung erworben hat, schließt ja nicht aus, dass er trotzdem ein schlechter, womöglich gar ein miserabler Vater war. Wo Licht ist, ist eben auch Schatten und seine beiden Söhne und das zerrüttete Verhältnis zu ihnen wären dann eben die Kehrseite davon und ein privater Preis dafür gewesen.

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tpro 26.06.2017, 16:41
88.

"...gefühlsduselig statt machtbesessen..."

Was ist nun besser? Oder: wie war das bei Ihnen Herr Augstein?

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tpro 26.06.2017, 16:43
89.

Zitat von luherk
Sehr geehrter Herr Augstein, ich schätze Ihre Artikel, auch wenn ich nicht immer Ihrer Meinung bin. Nur vor diesem "Kommentar" stehe ich kopfschüttelnd und einigermaßen fassungslos. Was hat Sie nur geritten, so dermaßen zynisch und kalt zu urteilen? Ihnen geht also die Trauer eines Menschen auf die Nerven?Wieso werden Sie so hämisch!!? Ich befürchte Sie projizieren munter drauf los. Schade, dass Sie dafür eine Öffentlichkeit haben.
Wer Augstein aus diversen Fernsehauftritten kennt, weiß, daß er nicht andes kann. Arrogant und zynisch. Woher er das hat ist nicht klar. Vom alten Augstein auf keinen Fall.

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