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Überparteilicher Plan: Britische Abgeordnete wollen Brexit-Entscheidung verzögern
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Offenbar wollen britische Abgeordnete den Brexit-Prozess jetzt selbst in die Hand nehmen: Medienberichten zufolge arbeiten einige von ihnen überparteilich daran, eine Entscheidung zu verschieben.

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123rumpel123 20.01.2019, 12:27
1. geringe Chancen

Mit Blick auf das gescheiterte Mißtrauensvotum gegen May, sind die Erfolgsaussichten mager.

Und selbst wenn, eine Lösung wäre es auch nicht.

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decathlone 20.01.2019, 12:42
2. Alles hat ein Ende...

Auch Irland ist in Grenzfragen und Fragen der Handelspolitik an EU-Vorgaben gebunden. Was soll durch dieses Hirngespinst eines bilateralen Abkommens zwischen UK und Irland anders werden? Schaue parallel den internationalen Frühschoppen mit David Marsh, der gerade wieder betont hat, dass die Briten Zugang zur EU haben wollen ohne sich an den Kosten und Pflichten im Binnenmarkt beteiligen zu müssen oder die entsprechenden europ Normen und Gesetze zu respektieren, weshalb ein Deal wie mit der Schweiz oder Norwegen den Briten 'nicht gut genug' ist. Ein solcher Deal wird jede Gemeinschaft innerhalb kürzester Zeit sprengen und für alle kaputt machen. Ich glaube mittlerweile, dass der Termin nicht verschoben werden sollte, sondern dass wir dann notfalls einen hard Brexit am 29.3. in Kauf nehmen sollten. Das muss jetzt ein Ende haben...

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frenchie3 20.01.2019, 12:45
3. Finger vom Brexit

Durch manche Sachen muß man durch um die Folgen zu begreifen

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schrappenpüster 20.01.2019, 12:46
4. Noch nie

hat GB kooperativ in der EU gehandelt, meist nur egoistisch. Sondervergünstigungen seit Maggie Thatcher und immer soll es mehr werden. Derartige Mitglieder brauchen wir nicht in einer noch immer zu heterogenen EU, in einer zunehmen egoistischen Welt. Die Bedeutung eines Bündnisses ist das genaue Gegenteil. GB raus ohne weitere Zugeständnisse. Byte Byte Five eyes.

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sven2016 20.01.2019, 12:46
5. An mangelnder Zeit, sich zu entscheiden,

lag es sicher nicht. Noch zwei Jahre wären herausgeworfene Zeit mit einem UK, das weiter alle Regeln einhalten müsste, aber keine Mitbestimmung mehr in der EU hätte.

Jetzt oder nie. Einfach rausgehen und dann sehen, was man da ausgelöst hat.

Sachkundiger wird in UK niemand mehr.

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vermeervandelft 20.01.2019, 12:48
6. Achso, "Zeit gewinnen" will man.

Was ist damit gewonnen, wenn man keine Ahnung hat, was in der Zeit geschehen soll?

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mseepgood 20.01.2019, 12:49
7.

Können die denn einen Aufschub alleine beschließen? Müssen da nicht alle 27 EU-Länder auch zustimmen? Ich dachte, nur ein kompletter Ausstieg aus dem Brexit kann einseitig beschlossen werden.

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123rumpel123 20.01.2019, 12:54
8. xxx

Zitat von decathlone
Auch Irland ist in Grenzfragen und Fragen der Handelspolitik an EU-Vorgaben gebunden. Was soll durch dieses Hirngespinst eines bilateralen Abkommens zwischen UK und Irland anders werden?
Die EU ist ein Konstrukt wirtschaftlicher Zusammenarbeit auf der Basis vertraglicher Regelungen.
Handelspolitik ist EU Sache. In dieser Richtung ginge sicher nichts.

Aber Ireland ist ein souveränes Land, das z.B. bilateral Fragen eines Grenzregimes verhandeln kann oder könnte.
Das hätte den Charme, dass keiner dem anderen in dieser Frage dann "Kriegstreiberei" vorwerfen könnte.

Es wird sicher einen Kompromiss geben. Die wirtschaftlichen Verbindungen und Folgen wären auf allen Seiten gravierend und in der EU hat die Wirtschaftslobby noch nie verloren.

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123rumpel123 20.01.2019, 12:55
9. xxx

Zitat von mseepgood
Können die denn einen Aufschub alleine beschließen? Müssen da nicht alle 27 EU-Länder auch zustimmen? Ich dachte, nur ein kompletter Ausstieg aus dem Brexit kann einseitig beschlossen werden.
Einstimmig. Daher äusserst ungewiss.

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