Forum: Politik
Ukraine-Affäre: Trump droht Informanten mit "großen Konsequenzen"
Tom Brenner/ REUTERS

Der unter Druck geratene US-Präsident teilt weiter aus: In der Ukraine-Affäre keilt Donald Trump scharf gegen die Demokraten, den Whistleblower und dessen Informanten. Er wolle seinen "Ankläger" treffen.

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zausi 30.09.2019, 04:02
1. Unglaublich dieser President..

Einfach an Regeln halten, Personal mit Respekt behandeln. Dann bräuchte auch keiner auf Verfehlungen eines Vorgesetzten hinzuweisen.....

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Actionscript 30.09.2019, 04:11
2. Deshalb heissen sie Whistleblower,...

...weil sie besonderen Schutz geniessen, unter Anderem, unerkannt zu bleiben. Trump hat natürlich davon mal wieder keine Ahnung und schlägt aus. Die Tatsache, dass dies Telefongespräch geleakt wurde, zeigt, wie schwerwiegend die Vorwürfe gegen Trump sind. Von daher ist ein Verfahren gegen Trump absolut gerechtfertigt. Selbst auf Fox News gibt es mittlerweile Stimmen, die Trump angreifen. Die Republikaner werden natürlich ein Impeachment von Trump verhindern wollen. Denn Trump hat eine hörige Gefolgschaft, und ohne Trump ist die Macht der Republikaner auf Jahre hinaus gebrochen,

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kuac 30.09.2019, 04:54
3. Treffen

Falls ich der "Ankläger" wäre, würde ich ihn nicht alleine treffen wollen. Er könnte tatsächlich mich erschiessen und dennoch keine Wählerstimme verlieren.
Zitat von Trump: "I Could Stand In the Middle Of Fifth Avenue And Shoot Somebody And I Wouldn't Lose Any Voters"

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TexasGerman 30.09.2019, 05:02
4. Trump hat recht

Giuliani, der Anwalt von Trump, hat völlig zu Recht eine Untersuchung gegen den Sohn von Joe Biden, Hunter Biden gefordert. Joe Biden hat als ehemaliger Vizepräsident die Entlassung von Shokin gefordert, weil dieser gegen seinen Sohn ermittelte wegen Korruption. Er drohte dem damaligen Präsidenten der Ukraine 1 Milliarde in Wirtschaftshilfe zu streichen.
Trump hat hier absolut recht, Joe Biden und Hunter Biden gehören untersucht.
Giuliani hat das die letzten wiederholt und eine Untersuchung gefordert. Die deutsche Presse berichtet hier sehr schlecht, sehr eindimensional und Tatsachen verzerren.

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lafrentz01 30.09.2019, 05:19
5. Panikmodus

beim Potus. Wirkt doch sehr wie aus Saturday Night Live. Mit solchen verzweifelten Rundumschlägen kann er höchstens noch bei Wahlkampfauftritten in Zentralohio vor seiner Fanbase punkten. Langsam glaube ich ein amerikanischer politischer Analyst, dessen Name ich vergessen habe, hat Recht, als er Trump mit Tyson verglich: er kann sich nur selbst schlagen und das tut er gerade.

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Marinus_Ladegast 30.09.2019, 06:16
6. Trump im Panik-Modus

Vielleicht sollte sich Trump erst einmal selber klar werden, ob er dem Whistleblower vorwirft, dass er die Wahrheit gesagt oder dass er gelogen hat. Denn wenn der Vorwurf Spionage und Geheimnisverrat lautet, müssen die weitergegebenen Inhalte ja der Wahrheit entsprochen haben.

Und was das "perfekte Gespräche" mit dem ukrainischen Präsidenten angeht, braucht es keinen Whistleblower. Da hat sich Trump mit der Veröffentlichung des Protokolls selber in den Fuß geschossen.

Robert de Niro hat schon recht - die USA werden von einem Mafia Mobster regiert. Man darf davon ausgehen, dass seine verblödeten Anhänger schon ihre Waffen polieren, um den Auftrag zum Lynchmord auszuführen, sobald der Whisteblower enttarnt worden ist. Und die Republikaner im Senat werden wieder eine Ausrede finden, warum das dann alles nur demokratische Propaganda ist.

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william_borah 30.09.2019, 06:22
7. Trumps Präsidentschaft...

...ist in vielerlei Hinsicht etwas noch nie da gewesenes. Insofern würde es zu seinem Platz in den Geschichtsbüchern passen, wenn er der erste Präsi mit erfolgreichem Impeachment wäre. Aber die Demokraten haben jedes Interesse, die Ermittlungen in die Länge zu ..., ääh, mit aller Gründlichkeit durchzuführen.
Durch reguläre Wahl ein laufendes Impeachment beenden, hätte für alle Seiten etwas gesichtswahrendes

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masole 30.09.2019, 06:50
8. Geht man...

..., wie in einem Rechtstaat üblich, von der Unschuldsvermutung aus, so finde ich (auch wenn wie üblich die Wortwahl sehr Trump‘esque daher kommt), dass der Mann einen Punkt hat. Es ist durchaus bedenklich, wenn ernsthaft ein Impeachment aufgrund anonymer Informationen aus zweiter/dritter Hand angestrebt wird. Schon allein, weil die Kenntnis der Person essentiell ist, um den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Damit begibt sich die demokratische Partei erneut auf das gleiche Niveau wie Trump selbst(Strafen für Whistleblower sind aus meiner Sicht charakteristisch für Diktaturen und haben in einem Rechtsstaat nichts verloren). Für mich ein Ablenkungsmanöver von der Vetternwirtschaft eines Joe Biden.

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Heliumatmer 30.09.2019, 07:10
9. Fehlende

1. Von Trump sind Tausende Lügen dokumentiert. Keinerlei Hinweise im Text, wie unglaubwürdig seine derzeitigen Aussagen sind. 2. Keinerlei Hinweis zu Watergate. Hat aber was mit Amtsenthebungsverfahren zu tun und gehört zur jüngeren amerikanischen Geschichte. Derzeit noch Lebende können sich erinnern, wie auch an den Kennedymord. Der Artikel erweckt den Eindruck, Trumps Drohen sei umgekehrt proportional zum Erfolg des Amtsenthebungsverfahrens.

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