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Ukraine-Gipfel: Der Mini-Kompromiss von Minsk
DPA

Der Ukraine-Gipfel in Minsk endet mit einem mühsamen Kompromiss: Ab Sonntag sollen die Waffen schweigen, eine breite Pufferzone soll Separatisten und Kiews Militär trennen.

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empörteuch! 12.02.2015, 15:59
50. Putin

wird die Ukraine als souveränes Land wohl nicht mehr in den alten Grenzen akzeptieren. Wieviel Blut wird fliessen, bis Alle ihr Gesicht gewahrt haben und entweder eine kleinere Ukraine - spruchreif wird oder das Zündeln doch ein ganzer Krieg wird.
Und um es klar zu sagen - in Kiew/ Maidan gab es die letzten Jahrzehnte zu Recht ernstzunehmendes Aufbegehren gegen fragwürdige Regierungen.
Aber für Werte, die mit dem, zu unserem Demokratieverständnis vergleichbaren Grundrechten gehören einzutreten, das traut sich angesichts der Bedrohung der Übernahme des ganzen Landes durch das wundervolle Russland gerade niemand.

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xaka 12.02.2015, 16:00
51. WEnn Putin den Nachschub abdreht...

Zitat von tpk
Die Separatisten haben eine Art Eroberungskrieg geführt und gewonnen - und sollen sich jetzt mit den Kiewern unter ein Dach der Föderation zwängen? Ich glaube nicht, dass die das sexy finden. Das funktioniert nur, wenn Putin das wirklich will und richtig Druck auf die ausübt, indem er am Geld- und Nachschubhahn dreht.
.. dann ist in drei Tagen der Spuk vorbei. Will Putin aber nicht, Putin will einen Landweg zur Krim und ihm ist es egal wie viele Menschenleben das kostet. Er braucht den Nachschubweg für die Schwarzmeerflotte um geostratigisch die gesamte Region unter Kontrolle zu haben.

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rkinfo 12.02.2015, 16:00
52. Kompromisse ...

Zitat von tim.berg78
Seit wann, liebe Redakteure, ist eine Waffenruhe lediglich ein "Mini-Kompromiss"? Wieso nicht einfach zugeben, dass die Diplomatiebemühungen unserer Kanzlerin erfolgreich waren?
Im Grundsatz ist das Ergebnis gut und eine breite Pufferzone mindert dauerhaft das Risiko späterer Kämpfe.

Der Blick muss auf die Bewohner der Region gehen und die Rest-Ukraine benötigt immer noch viel Wirtschaftshilfe. Wer als Bürger Lust hat noch eigenes Geld für Waffenkäufe drauf zu legen kann es ja den Kriegsparteien überweisen.

Teilautonomie d.h. Föderalismus steht weder der Idee eines Nationalstaates Ukraine im Wege noch einem Staatenverbund der Region.

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helro56 12.02.2015, 16:01
53. moderne und offene Europapolitik.. dem Frieden ausgerichtet

würde man sich wünschen. Merkel und Hollande versuchen das, trotz allem kann das nicht funktionieren,
solange es Politiker wie Putin gibt, der auf dem Wissens-
stand seines Politikverständnisses in den Jahren seiner
ersten Kontakte zur Politik (Kalter Krieg) stehen geblieben ist. Nur so kann mann seine Denkweise verstehen!!

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oslomæn 12.02.2015, 16:05
54. der verlauf der ...

... verhandlungen sieht nicht sehr erfolgversprechend aus. möglich, dass es mittelfristig einen waffenstillstand gibt, allerdings sieht der verlauf der verhandlungen leider sehr danach aus, dass die sogenannten separatisten und ihr strippenzieher putin den gipfel und den folgenden waffenstiffstand nur dazu nutzen, um die eigene position für den bald wieder aufflammenden krieg (um nichts anderes handelt es sich) zwischen der ukraine und russland so zu verbessern, dass das ziel der festen und sicheren landverbindung von russland zur krim erreicht wird.
die europäischen regierungen tun gut daran, schonmal die bald schlicht notwendige lieferung schwerer waffen an die ukrainische armee vorzubereiten.

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Robert_Rostock 12.02.2015, 16:07
55.

Zitat von s.hoegele
Andere Frage sind leider noch offen, aber Krim war seit 1795(von Ekatherina Grosse genommen) bis 1954(wurde ohne jemanden zu fragen von Chruschew an Ukraine angebunden) russisch und bleibt jetzt russisch.
Das sind gerade mal 159 Jahre.
Stralsund und Rügen waren von 1648 bis 1815 schwedisch. Schon das ist ein wenig länger.

Hamburg-Altona war, wie ganz Holstein, von 1460 bis 1864 dänisch. Also geringfügig länger, als die Krim russisch war.

Meine Güte, es gibt jede Menge Gegenden in Europa, die mal dänisch, schwedisch, österreichisch, polnisch, französisch, spanisch, römisch, sächsisch, klatschianisch, was-weiß-ich-isch waren. Soll das ernsthaft wieder aufgedröselt werden?

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Nonvaio01 12.02.2015, 16:07
56. eine vorhersage

die waffen ruhe wird spaetestens Montag gebrochen sein.
Die Ukraine wird wohl behaupten das seperatisten angegriffen haben, bzw irgend eine buishalte stele zerstoert haben.

Die andere seite wird sagen man hat auf vorherige aggression geantwortet.
Alles wie immer.

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mfetzer 12.02.2015, 16:08
57. verlorene Zeit

Putin wird weitermachen.
Die russische Grenze zur Ukraine gehört geschlossen. Russland vom Iban abgekoppelt. Bis Putin kapiert dass er seine Truppen und seine bezahlten Terroristen aus der Ostukraine abziehen muss. Das Minsker Abkommen ist das Papier nicht wert.

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m.w.r. 12.02.2015, 16:08
58. ab Sonntag.

Da lassen sie sich schon als zukünftig Friedensnobelpreisträger feiern in Minsk . In 3 Tagen soll ein Waffenstillstand beginnen. Na toll 3 Tage darf noch gemordet, vergewaltigt werden, Infrastruktur zerstört werden in Deutschland um Geld gebettelt werden für den Wideraufbau, immerhin hat man ja den Rahmen für schöne Bilder geliefert. 3 Tage noch in dem man Geländegewine erzielen kann. Ich frag mich weshalb man nicht sofort die Waffen schweigen lässt wenn man es ernst meint.

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prince62 12.02.2015, 16:16
59. Die kalten Krieger in Washington waren ja nicht mal dabei.

Völliger Unsinn, weil die wirklichen Kriegstreiber und Poroschenkos Einflüsterer und Finanziers nämlich in Washington sitzen und die sind gar nicht ersthingeflogen, die lachen sich heute wahrscheinlich dumm und dusslig über Merkel und Hollande, daß beide sich so vorführen lassen, während in Washington die kalten Krieger schon die Waffenlieferungen zusammenstellen.

Im übrigen muß Putin ja gar nichts nachgeben, er hat ja schon die Krim unddie Ostukraine und damit dem Reststaat Ukraine jegliche Überlebensmöglichkeit abgewürgt, die werden bald zurück nach Rußland
angekrochen kommen und auch die US-Cowboys werden ihre 5 Mrd Dollar abschreiben müssen, denn die vorgesehene Ausplünderung der Bodenschätze fällt jetzt aus, da jetzt die Russen der Besitzer sind, dumm gelaufen.

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