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Ukraine-Konflikt: EU plant Sanktionen gegen noch mehr Separatisten
REUTERS

Die EU reagiert auf die neuen schweren Kämpfe in der Ostukraine: Weitere prorussische Separatisten sollen mit Sanktionen belegt werden. Bislang standen schon mehr als hundert Personen sowie Unternehmen auf der Liste.

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vins.d 17.11.2014, 16:12
30.

Zitat von Herr Jedermann
Die Ukraine hat laut Verteidigungsminister der Ukraine in den letzten Wochen für ca. 60Mill. € Waffen eingekauft. Von europ. Steuergeldern.
Logisch , woher sonst, denn das Land ist pleite.
Im Moment finanziert der deutsche Steuerzahler
den Krieg in der Ukraine mehrheitlich, sonst kann in
der EU dafür kaum jemand etwas dafür abzwacken.
Wer hätte sich das zu Brandts,Wehners Zeiten vorstellen können? Direkte Kriegsfinanzierung mit deutschen Steuergeldern, der hätte sofort abgedankt.
Früher wären die Leute aber auch dagegen auf die Strasse gegangen, aber heute? Die Leute sind
fast völlig abgestumpft.

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sunhaq 17.11.2014, 16:14
31.

Zitat von Gastbeitrag25
Noch mehr Sanktionen gegen noch mehr Seperatisten hat zur Folge das es noch mehr Tote geben wird. Aber nochmehr gute Politik gibt es nicht. Schon lange nicht noch mehr
Das ist eine bizarre Logik. Die einzige Alternative zu Sanktionen wäre es, die Truppen zu schicken, wie genau hilft das Todesopfer zu vermeiden? Es kann nicht angehen, dass russische Neonazis und Ultranationalisten zusammen mit tausenden von "urlaubenden" russischen Soldaten Teil eines demokratischen Landes in eine Willkürsdiktatur, in der es keine Demokratie und keine Grundrechte gibt, umwandeln. Nichts tun ist also keine Option.

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spon-facebook-10000063024 17.11.2014, 16:18
32.

Zitat von an-i
waren Sie im Urlaub? http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-nato-staaten-beliefern-kiew-angeblich-mit-waffen-a-991536.html
Im ersten Link steht schon das ANGEBLICH im Titel,
der Zweite Artikel bezieht sich auf einen Bericht der Bild am Sonntag- und die Behauptung wurde danach immer wieder von Putinisten aufgenommen- aber nie belegt.

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PatrickBe 17.11.2014, 16:18
33. Tolle Logik mancher Foristen hier

"Der Westen" ist immer schuld, Putin kann machen was er will und seine Anschluss-Politik mit aller Gewalt betreiben. Ich lebe lieber hier als in Putins zunehmend autokratisch geführtem Land, in dem Oppositionelle häufig eine Kugel abbekommen oder schikaniert werden. Übrigens bevorzugen viele Russen auch den viel gescholtenen Westen als Wohnort(warum wohl?).

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gubben 17.11.2014, 16:20
34. Der Konflikt wurde in die Ukraine gebracht

Die Eskalation der Gewalt ist ohne Zweifel den Seperatisten und Russland zuzuschreiben. Anfangs friedliche Proteste der Lokalbevölkerung welche durchaus legetim waren schlugen um in Gewalt gestützt von Russland nach Anektion der Krim.
Manche vergessen das der Konflikt auf UKRAINISCHEM Boden stattfinden nicht auf Russischem.
Russlands Grenzen des kalten Krieges waren im grunde nur Gebiete die gegen ihren Willen okupiert wurden. Polen, Ungarn und viele andere Länder waren nicht aus eigenen Stücken ein Teil des Warschauer Paktes.

Also jetzt neue Grenzen ziehen zu wollen erinnert stark an die alte Zeit.
Russland will keine Freiheit sondern Macht.
Gruss aus Schweden

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KingTut 17.11.2014, 16:22
35. Der feine Unterschied

Zitat von an-i
waren Sie im Urlaub? http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-nato-staaten-beliefern-kiew-angeblich-mit-waffen-a-991536.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-400-us-soeldner-von-academi-kaempfen-gegen-separatisten-a-968745.html
Zu Ihren Links: erstens sind hinter diesen Meldungen einige Fragezeichen zu setzen. Wenn schon eine Überschrift den Begriff "angeblich" verwendet, dann ist diese Information alles andere als gesichert. Das bezieht sich auf den ersten Link. Der zweite Link beruft sich auf Meldungen einer russischen Nachrichtenagentur, ist also meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen, weil deren einziger Geschäftszweck wohl darin besteht, Propaganda im Sinne Russlands zu machen. Im Übrigen darf man nicht außer Acht lassen, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist, der das Recht hat, auf seinem Staatsgebiet Leute einreisen zu lassen wie er will. Wohingegen die prorussischen Söldner überwiegend Russen sind, die in die Ostukraine eingefallen sind und dort einen vermeintlichen "Bürgerkrieg" vom Zaun gebrochen haben. Das ist der feine Unterschied.

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spon-facebook-10000063024 17.11.2014, 16:23
36.

Zitat von vins.d
Macht der Westen doch schon längts, oder wasglauben sie, woher die neue Ausrüstuing für die ukrainischen Soldaten kommen? Die Ukraine istbankrott, die kann sowas nicht bezahlen, dasszahlt der deutsche Steuerzahler mit, so wie es Merkeldem Oligarchen aus Kiew versprochen hat.Das wird nur nicht an die grosse Glocke gehängt.
Die neue Ausrüstung kommt zu weiten Teilen aus den Magazinen und ist eingelagerte Sowiettechnik!
Und ansonsten- das, was etwas moderner ist: die Ukraine hat recht gute Importware- der T84 ist z.B. den russischen Modellen deutlich überlegen...

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vins.d 17.11.2014, 16:27
37.

Zitat von matulla23
Ich glaube auch, dass Sanktionen gegen die Separatisten in der Ostukraine im Sand verlaufen werden. Die meist russischen Marionetten werden doch bereits im Vorfeld dahingehend geimpft und da sie ohnehin aus ihrem russischen Umfeld nicht herauskommen, bringen ......
Sie haben das Problem gar nicht richtig verstanden.
Es geht darum, das die USA einen ihrer Putsche
in Russlands in direkter Nähe durchgeführt haben,
und dort ihre Marionetten eingesetzt haben, damit die denen später atomare Militärbasen direkt an Russland Grenze genehmigt. das Russland das gar nicht gefällt,
ist wohl klar.Kenndy drohte schon mit Krieg als Russland diese auf Cuba stationieren würde.
Was glauben sie, wenn Russland gleiches in Mexiko machen würde?Würden die zusehen? Wohl kaum.

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RSchubi 17.11.2014, 16:28
38. So langsam

wirds lächerlich mit den Sanktionen. Man sollte besser ernsthafte Verhandlungen führen, wobei sich selbstverständlich beide Seiten bewegen müssen. Bisher kamen immer nur Forderungen aus dem Westen, hat aber selber nichts zur Deeskalierung beigetragen. Ganz im Gegenteil. Man fragt sich überhaupt, was ein bekannter Völkerrechtsverletzer, der einfach andere Länder überfällt, dort zu suchen hat. Der sollte erstmal die eigenen Verfehlungen aufarbeiten.

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gerdstaffler 17.11.2014, 16:28
39. Sanktionen

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich jetzt auch zu
Sanktionen durchgerungen. Allerdings nicht gegen die
Separatisten, sondern gegen Washington. Ab morgen werde ich keine Coca-Cola mehr trinken , keine McDonald-Burger mehr verdrücken und die USA mit einem Reiseboykott belegen.
Und das solange die USA ihre Einmischung in der Ukraine
nicht beenden und der amerikanische Drohnen-Präsident
Obama nicht den ihm irrtümlicherweise verliehenen
Friedensnobelpreis zurückgibt.

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