Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Was in Minsk alles auf dem Spiel steht
AFP

Bei der Ukranie-Konferenz geht es um nichts weniger als Krieg oder Frieden. Doch wer reist mit welchen Forderungen nach Minsk? Was geschieht, wenn die Verhandlungen platzen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Seite 26 von 26
rosskal 11.02.2015, 16:35
250. Ursachen bitte nicht deckeln

Zitat von mistermoe
Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Wenn schon, dann sollte Frau Merkel die faschistischen Tendenzen .....
Faschisten auf ukrainischer Seite und Nationalisten auf Seite der Separatisten - nach meiner Wahrnehmung spielte ersterer Teil in den deutschen Berichterstattungen so gut wie gar keine Rolle oder wurde bestenfalls beschönigt. Auch die subversive und logistische Unterstützung dieser faschistischen und anderer rechten Kräfte durch amerikanische Geheimdienste findet in hiesiger Berichterstattung keine Erwähnung. Aber gerade vor diesem Hintergrund wird es schwierig, Forderungen nach einer OSZE-Überwachung der ukrainisch-russischen Grenze zu fordern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
irrenderstreiter 11.02.2015, 16:35
251.

Zitat von lieber_incognito
Doch. Hat er. Er hat die Hand an dem Versorgungshahn der Separatisten. Ohne seine Zustimmung geht kein Ruse über die Grenze, fährt kein Panzer, kein Werfer-System über die Grenze und es geht kein Tropfen Benzin in die Ostukraine.
Abgesehen davon, dass Sie wahrscheinlich keine Vorstellung davon haben, was es hieße 2000km grüne Grenze so zu sichern, dass man eine derartige Kontrolle garantieren kann wie Sie unterstellenm tut sich der Westen bisher eher schwer die bheauptete massive Unterstützung zu belegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
colonium 12.02.2015, 10:00
252. Spon kann Hellsehen?

Was passiert wenn Minsk scheitert, beantwortet der Verfasser des Artikels mit; Die Sanktionen gegen Russland werden verschärft.

Das die Hartleibigkeit, extreme Position und der Druck der ukrainischen Nationalisten eine Vereinbarung verhinder könnten steht also nicht zur Debatte.

Spon weiß bereits wer für ein scheitern verantwortlich ist.

Genau an solchen verbalen Entgleisungen kann man erkennen, dass hier nicht mehr objektiv berichtet wird.Schade

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diospam 12.02.2015, 10:21
253. re

Zitat von oriolus
Wie kommen Sie darauf zu behaupten, dass eine Mehrheit durch die Minderheit zu irgendetwas gezwungen wird? Wenn Sie nach Donezk fahren, werden Sie feststellen, dass der überwiegende Teil der dort lebenden Bevölkerung russisch spricht und Annäherung an Russland (ob Zusammenschluss oder lediglich als Teil der Eurasischen Union) sucht.
Mal wieder mehr Russische Lügenmärchen.

Auch die Ostukraine ist primär Ukrainisch. Die Russen sind auch dort nur eine kleine Minorität. Nur 28% Prozont der Bevölkerung identifizieren sich als ethnische Russen im Oblast Donezk und Luhansk.

Und tatsächlich lag eine Woche vor dem Erscheinen der grünen Männchen die Zustimmung für eine Abspaltung bei gerade nur 5% in der Ostukraine. Es gab nie und es gibt auch heute schlicht keine Zustimmung für diese Terroristen in der Ostukraine.

Es ist ein zu 99% fremd geführter Krieg auf dem Boden der Ukraine.

Wie der Terroristenführer Girkin (aka Strelkov) in einem Interview es sehr zutreffend gesagt hat:
"I pulled the trigger for war"
http://www.thetimes.co.uk/tto/news/world/europe/article4276119.ece
http://www.japantimes.co.jp/opinion/2014/11/28/commentary/world-commentary/should-putin-fear-rebel-leader-who-pulled-the-trigger-of-war-in-ukraine/#.VNti-236FK0

Beitrag melden Antworten / Zitieren
W. S. 12.02.2015, 11:13
254. Der Westen und der Osten muss und wird sich vereinigen !

Dies wird schneller möglich, wenn der Osten ( Russland ) wirtschaftlich gesundet und stärker und erfolgreicher in seiner Wirtschaftskraft wird. An den Brennpunkten der Politik müssen neutrale Staaten stehen. Die Ukraine muss neutral sein. Sie darf keine vertragliche Bindung mit dem Westen (EU) noch mit dem Osten (Russland) eingehen. Die Ostukraine muss ebenfalls neutral werden: Keine Bindung mit dem Westen oder Osten ; keine fremden Truppen ( aus Russland ) dürfen das neutrale Gleichgewicht stören. Die Ostukraine muss durch freie Wahlen entscheiden, ob sie bei der Ukraine (west) bleiben, oder ein selbständiger Staat sein will. Russland soll seinen Nachbarn anbieten, ob sie in einer östlichen Gemeinschaft eine Bindung eingehen wollen. Die östlichen Nachbarn können weiterhin ungebunden bleiben. Je mehr Russland wirtschaftlich interressant wird,desto größer ist die Bereitschaft einen wirtschaftliche Bindung einzugehen. Russland muss einsehen, dass nicht durch kriegerische Maßnahmen eine europäische Einigung in Frieden zu erzielen ist, wenn auch momentan Erfolge sichtbar sind - aber nur deshalb, weil der Westen bis jetzt noch keine militärischen Maßnahmen ergriffen hat. Verhandeln ist besser als Krieg führen ! Von der Einsicht Russlands hängt es ab, ob die Sanktionen rückgängig gemacht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 26 von 26