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Ukraine-Konflikt: Nato-Chef kündigt neue Verteidigungspläne an
AFP

Die Nato reagiert auf "russische Aggressionen": Generalsekretär Rasmussen will Manöver verstärken und lässt neue Verteidigungspläne ausarbeiten.

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seine-et-marnais 03.08.2014, 17:27
210. Wenn

Zitat von Cheffsessel
Sollte Ihnen entgangen sein, dass die Sowjetunion und der Warschauer Pakt nicht mehr existieren. Ist es wirklich verwunderlich, dass die ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes sich nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch die SU einem anderen Bündnis, nähmlich der NATO zugewandt haben? Vor dem Zusammenbruch der SU standen sich die zwei Machtblöcke NATO und Warschauer Pakt gegenüber. Es sind seither lediglich die Pufferstaaten dazwischen weggefallen. Über Jahrzehnte verlief der "Frontverlauf" unter Anderem direkt an der innerdeutschen Grenze. Uns Deutschen war es zuzumuten an dieser Grenze der Machtblöcke zu leben. Ist so etwas den Russen nicht zuzumuten?
die USA unbedingt einen Konflikt mit Russland wollen dann sollen sie ihn doch von Alaska aus betreiben und nicht via Europa. Immerhin gibt es da eine gemeinsame (See-)Grenze. Und die Kanadier wären sicherlich auch ganz toll begeistert wenn man planen würde alle möglichen Arten von Raketen via Nordpol zu schiessen.

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Celestine 03.08.2014, 17:27
211.

Zitat von morgain01
Und nun sollen die Europäer nachziehen, damit diese Kriegsgewinnler noch mehr Geld machen können. Und Rasmussen stellt sich in deren Dienste. Was für ein Kriegstreiber !
Ja, Europäer sollen nachziehen und aufrüsten, und, wie praktisch, welch ein Zufall: Sie dürfen aus Russland keine Waffen kaufen!

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claudiosoriano 03.08.2014, 17:28
212. Seit

Zitat von exilant64
... US-Basher mit orthographischen Schwächen oder betrachten Sie wirklich die USA als Opfer der Menschheit?
1949 müssen viele Länder als Opfer der USA bezeichnet werden, aber das ist Ihnen warum auch immer, wohl nicht bekannt geworden. Man muß gar kein US Basher mehr sein, denn die machen negative PR ganz von allein!

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braman 03.08.2014, 17:29
213. Da heben wir ja

nochmal Glück gehabt.
Wenn Putin so denken und handeln würde wie der verehrte Herr Rassmussen, dann hätten wir wohl schon Zustände wie in Gaza.

MfG: M.B.

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barabbaschen 03.08.2014, 17:30
214.

Zitat von kimba_2014
Die NATO dehnt sich seit 1990 immer weiter aus, kreist Russland ein ... und Rassmussen wirft Russland vor, "Einflusszonen an seinen Grenzen" zu suchen? Das grenzt nicht nur an Unverschämtheit und Verdrehung der Tatschen, ...
Hier schimmert die Selbstwahrnehmung der USA als Weltmacht durch wie man das von den Briten auch schon kannte, als sie die Weltmacht Nummer eins waren. Was man selbst macht ist immer etwas anderes, aber sobald andere dasselbe tun, ob nun als Aktion oder als Reaktion, kramt man die Moralkeule hervor.

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maburayu 03.08.2014, 17:30
215.

Zitat von konbaum
1. Die SU war verschwunden, es bot sich die Chance zum Neuanfang.
Falsch, damals gab es die UdSSR noch, Gorbi war nie Russlands Präsident.
Zitat von
2. Die USA hatten Gorbachev fest zugesagt, dass die Nato sich nicht nach Osten ausbreiten würde. Nur unter dieser Voraussetzung hatte er der deutschen Wiedervereinigung zugestimmt.
Falsch, es wurde nicht fest zugesagt, dann wäre es nämlich Teil des Vertrages geworden. Es wurde zugesichert, dass die Nato nichts unternimmt, damit ein Land außer der DDR den Warschauer Pakt verlässt.
Zitat von
Für Gorbi und die Russen generell war die Erweiterung ein schlimmer Wortbruch, und der Westen hatte auf einen Schlag seine Glaubwürdigkeit verloren. Vor diesem Hintergrund muss man auch das Misstrauen Russlands gegenüber dem Westen verstehen.
Nö, Gorbi hat das nicht so gesehen, er hat ja auch nicht die Verhandlungen geführt, sondern Schewadnaze, der ja bald nichts mehr in Russland zu sagen hatte (wäre witzig gewesen, wenn er als georgischer Präsident die Mitgliedschaft in der Nato beantragt hätte). Also kann der Vertrausenverlust nicht so groß gewesen, sein.
Zitat von
3. In der Tat. Es gibt keine Verpflichtung, einen Antragssteller aufzunehmen. Man hätte mit Verweis auf die erwähnte Zusage an die Russen schlicht nein sagen können.
Die Nato ist eine Union freier Staaten, und natürlich hat man dort gut verstanden, warum Polen und die baltischen Staaten so schnell wie möglich vor Rusland geschützt sein wollten. Übrigens war es fast zehn Jahre nach dem Ende des Warschauer Paktes als die baltischen Staaten in die Nato aufgenommen wurde, Polen ein Jahr davor, man kann also nicht wirklich von schnell sprechen.
Zitat von
4. Es verbietet ja niemand den paranoiden Polen etc., ein eigenes, unabhängiges Militär zu unterhalten. Ist ja durchaus auffällig, wie aggressiv, großmaulig und antirussisch sich die Polen in den letzten Jahren oft geäußert haben, weil man sich sicher glaubte.
Richtig (das mit dem eigeen Militär nicht das großmäulige) und er verbietet ja auch niemand Polen in die NAto aufzunehmen, das Land hat durchaus bewiesen, dass es eine Demokratie ist, die mit ihrem Nachbarn in Frieden leben will.
Zitat von
Verteidigungsbündnisse - bei der Nato handelt es sich eher um ein verkapptes Expansionsbündnis - sind generell Unsinn, diese großen Bündnisse und Achsen sind ein Grund, warum aus regionalen Konflikten Weltkriege wurden.
Blödsinn, es macht kein Sinn ein Verteidigungsbündnus expansiv - wahrscheinlich meinen Sie ja auch eher imperialsitisch - zu nennen. Durch die Mitgliedschaft hat kein Land irgendwelche Vorteile, außer es wird angegriffen. Ein Imperium aufbauen geht ganz anders.

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acre 03.08.2014, 17:30
216. Ebenfalls eine Frage

Zitat von Hornblower
Na, schafft er es noch mit militärischen Einsätzen gegen Russland bis November oder werden wir Glück gehabt haben, wenn er dann endlich geht. Dorothee Sehrt-Irrek

Sehr geehrte Frau Sehrt-Irrek,

wenn die Manöver der NATO Einsätze gegen Russland sind, was sind dann die konstanten Manöver Russands an der Grenze der Ukraine?

R. Keller

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chaoszero 03.08.2014, 17:31
217.

Zitat von w1w2w3
" Wenn zum Teufel greift denn Russland an? " Und nun sind sie froh dass es die NATO gibt ... was zum Teufel haben sie geraucht , mit Verlaub. Es gab schon genug Abenteurer die Russland angreifen wollten. Alle haben sich eine blutige Nase geholt. Wir sollten Russland ein wenig Dankbarkeit entgegen bringen den ohne Russland gäbe s die Bundesrepublik so wie sie heute ist nicht . Herr Gund u.Frau Merkel sollten bedenken das sie ohne Russland noch in der DDR sitzen würden. Nicht die USA oder England haben das möglich gemacht.
Russland dankbar? Scheinbar haben sie in der Schule nicht aufgepasst. Dabei war es Russland, der Ost und West getrennt hat. Es war Russland die Proteste mit Panzern niedergeschlagen hat. Die Vereinigung ist nur passiert, weil die UDSSR auseinandergebrochen ist. Wenn es nach Putin gehen würde, dann wäre die UDSSR nie untergegangen. Deswegen redet er auch gern von Nowrassia und versucht die UDSSR wieder aufzubauen. Doch denken sie mal selber nach, wie viele Länder hat die NATO in der Vergangenheit angegriffen und wie viele Russland? Da erkennt man schnell wer der Aggressor, nur dürfte es ihr Weltbild auf den Kopf stellen.

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Spiegelkritikus 03.08.2014, 17:31
218. Hoffähige Doppelmoral

Zitat von haarer.15
Seine Aussagen werden immer irritierender und peinlicher. Rasmussen schafft es nämlich immer wieder, Dinge komplett auf den Kopf zu stellen. Seit Jahren ist es doch die Nato, die ihre Einflusszone nach Osteuropa bis hin zu Russlands Grenzen ausgeweitet hat. Eine Tatsache an der es nichts zu rütteln gibt. Hier hat sich der Einflussbereich schon eklatant zu Ungunsten Russlands verschoben. Aber wenn die Nato ihre Militär-Manöver intensiviert, so ist das ja was Gutes und Legitimes. Wenn Russland seine Truppen an den Grenzen verstärkt, dann soll das Aggression sein ? Was ist das denn für eine verquere Aussage. Mehr Doppelmoral geht wohl nimmer.
Leider ist diese Doppelmoral durchaus hoffähig, solange die Leitmedien mitziehen und die Bevölkerung propagandistisch bearbeiten bzw. in die Irre leiten. Den "Erfolg" zeigen auch jene Kommenatoren, die stumpfsinnig die offizielle Linie nachplappern - immer in dem guten Gefühl, auf der richtigen Seite zu sein. Fakten spielen da keine Rolle mehr, zumal man sie meist gar nicht kennt und sich auch nicht darum bemüht. Schliesslich könnte das eigene ideologische Raster durcheinander kommen.

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taglöhner 03.08.2014, 17:32
219.

Zitat von irobot
Die meisten sind wohl eher autochtone Ureinwohner. Das erkennt man an den Reaktionen, wenn die Kürzel USA und NATO in einem Artikel genannt werden. Da hat der eine oder andere ratzfatz Schaum vor dem Mund.
Es reicht schon, wenn eines von beiden genannt wird. Mit unseren Autochtonen kann ich leben, wie jede Gesellschaft mit einem gewissen Prozentsatz Exzentrikern in jeder Beziehung leben muss und soll. Auch mit pesönlich negativ empfundenen. Diese glauben ja überwiegend selbst, was sie schreiben.

Ärgerlich ist nur dieser organisierte, auffällig plumpe, Surplus, der offenbar jede vernünftige Auseinandersetzung hier sabotieren soll und gleichzeitig des Deutschen einigermaßen mächtige Russen davon abhält, offen und ehrlich mitzudiskutieren. Vielleicht ist es denen aber auch schon längst zu heiß, das zu tun...

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