Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Nato meldet "signifikanten Rückzug" russischer Truppen
AP

Russland reduziert anscheinend seine Militärpräsenz in der Ostukraine. Der Kreml habe einen Teil seiner Truppen abgezogen, teilte die Nato mit. In Donezk kam es dennoch erneut zu Kämpfen.

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vorsicht 24.09.2014, 17:32
30.

Zitat von terminator_666
Seien Sie (bzw. auch andere Foristen hier) mal ehrlich: Sie finden es doch klasse, dass Putin die Muskeln spielen lässt und dem bösen Westen zeigt wo der Hammer hängt. Putin hat doch zugegeben, dass er zuvor auf der Krim schon seine Truppen einfach mal so in die Ukraine entsendet hat. Also können Sie das doch auch in Bezug auf die Ost-Ukraine zugeben. Sie können doch immer noch sagen, es diene dem Schutz russischer Interessen oder so ähnlich.
Was soll dieses geschreibsel mit Putin Muskelspielen etc. Das ist doch einfach nur flach. Aber für D und RF wäre wohl Wandel durch Handel besser als dumme Muskelspiele und Aufrüsten. Sie wissen doch genau, dass russ. Militär auf der Krim einen Stützpunkt hatte und somit dort auch präsent war, ist und bleibt.

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ulrich-lr. 24.09.2014, 17:32
31. Lehren

Zitat von sonnenzwirbel
Die Erfahrung lehrt, dass sich nicht nur russische Flugabwehrraketen, Panzer und als grüne Männchen verkleidete russische Soldaten in die Ukraine verirren, sondern auch Artilleriegeschütze.
Nun, ihre Erfahrungen haben Sie wohl eher aus den deutschen Qualitätsmedien.
Das wirkliche Leben lehrt, dass die ukrainische Armee lt. Poroschenko ca. 65% ihres Kriegsgeräts verloren hat.
Wer mag es wohl gefunden haben? Richtig, die Rebellen.

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abrweber 24.09.2014, 17:35
32. Verehrter Mitforist,

Zitat von terminator_666
Seien Sie (bzw. auch andere Foristen hier) mal ehrlich: Sie finden es doch klasse, dass Putin die Muskeln spielen lässt und dem bösen Westen zeigt wo der Hammer hängt. Putin hat doch zugegeben, dass er zuvor auf der Krim schon seine Truppen einfach mal so in die Ukraine entsendet hat. Also können Sie das doch auch in Bezug auf die Ost-Ukraine zugeben. Sie können doch immer noch sagen, es diene dem Schutz russischer Interessen oder so ähnlich.
es geht doch gar nicht darum, ob ich irgend etwas zugeben muss, oder nicht. Es geht darum, dass ich von westlichen Medien wahrheitsgemäße Berichte erwarte.
Es gab aber trotzt ständiger Wiederholung niemand, der in der Ostukraine irgendwelche regulären russischen Truppen(und nur die sind gemeint) gesichtet hat.Darum ärgert es mich wenn Dinge behauptet werden, die nicht stimmen. Ich habe dankenswerter weise Zugang zu diversen westlichen Medien und denke beurteilen zu können, dass nahezu jede Meldung, die aus kiew kam falsch war.Übrigens glaube ich dass Putin ein sehr guter Stratege ist, der sich für die Interessen seines Landes einsetzt,aber ob er die Muskeln spielen lässt,oder nicht ist mir egal. Ich wünschte mir, dass die deutsche Kanzlerin sich auch so vorbehaltlos für die Interessen unseres Landes einsetzen würde und nicht nur die Soufleuse der USA ist.

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peppi4real 24.09.2014, 17:42
33. Die NATO wieder …

… mit ihrem Kasperletheater. Erst kann sie nicht beweisen, dass es russische Truppen in der Ukraine gibt, aber nun kann sie unwiderlegbare Beweise liefern, dass die Russen abgezogen sind, weil keine da sind. Und daran ist diesmal wirklich nicht zu rütteln. Zum Totlachen. Wer vor kurzem noch an der herausragenden strategischen Kompetenz des Bündnisses zweifelte wird nun endgültig zum überzeugten Anhänger der NATO-Auflösung. Von daher – gut gemacht! ;)

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wenzel2 24.09.2014, 18:02
34.

Zitat von abrweber
... Es gab aber trotzt ständiger Wiederholung niemand, der in der Ostukraine irgendwelche regulären russischen Truppen(und nur die sind gemeint) gesichtet hat.Darum ärgert es mich wenn Dinge behauptet werden, die nicht stimmen. Ich habe dankenswerter weise Zugang zu diversen westlichen Medien und denke beurteilen zu können, dass nahezu jede Meldung, die aus kiew kam falsch war.Übrigens glaube ich dass Putin ein sehr guter Stratege ist, ...
Es scheint mir ein wenig realitätsfern zu erwarten, dass bei der vom KGB Experten Putin hier benutzten Strategie des "Militärfasching" ein OSZE Beobachter den Wehrpass eines russischen Soldaten vorgelegt bekommt. Die taktischen Zeichen an der Technik sind mit einem freundlichem Militärgrün überstrichen. Die Uniformen aus dem KONSUM? Aber immer wieder gibt es - welcher Zufall mehr Indizien: BBC Aufnahmen von der BUK mit moskauer Akzent sprechender Besatzung, Facebookende russische Panzerfahrer und "geklaute" russische Fahrzeugpapiere in erbeuteten Panzern, geheimnisvolle Soldatenbegräbnisse in Ru und die inzwischen ukrainisierte, aber noch vor kurzem russische Führung der Separatisten.

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wenzel2 24.09.2014, 18:30
35.

Wenn man im idelogischen Dunstkreis eines Ostblocklandes 50 Jahre lang - also gut zwei Generationen vom Kindergarten bis ins rot beflaggte Altersheim sozialisiert wurde und dabei die sozialistische NATO-Definition verinnerlicht hat, weis man natürlich: Die NATO ist ein aggresives Militärbündnis mit dem Ziel die ruhmreiche CCCP von ihrem Weg zum Kommunismus abzubringen und letztendlich zu vernichten, ganz im Gegensatz zum friedliebenden Warschauer Pakt. Warum sollte Herr Putin diesen Schwachsinn aufklären?
Grüsse an alle "Junge Welt" Leser

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colonium 24.09.2014, 18:41
36. Fakten statt Sprechblasen...

Zitat von terminator_666
Ist das jetzt ernst gemeint? Hat sowas wie Verdrängung bei Ihnen eingesetzt? Oder wollen Sie hier unwissenden Lesern einfach glauben machen, dass keine russischen Soldaten zur Durchführung und Vorbereitung extra auf die Krim gekommen sind?! Wie Sie wissen, haben die auf der Krim zuvor schon stationierten Soldaten nichts zu tun mit den Invasionstruppen, die extra in die souveräne Ukraine eingedrungen sind, zu tun. Vielleicht schauen Sie sich noch mal die Rede an, die Putin gehalten, wo er die Invasion zugegeben hat.
Sie werfen fortwährend dem Mitforisten Unkenntnis vor, aber haben selbst keine Sachkenntnis.

Russland hatte vertraglich das Recht auf der Krim maximal 22.000 Soldaten zu stationieren. Vor Beginn der Krimkrise waren ca. 15.000 russische Soldaten stationiert. Im Zuge der verschärfung der Auseinandersetzung auf der Krim hat Russland bis zum Anschluß der Krim an Russland nie mehr als 20000 Soldaten stationiert, sich also immer im vereinbarten Kontingent bewegt, obwohl die Truppen um 5000 Mann aufgestockt wurden.

Die übergelaufenen ca 11.000 ukrainischen Soldaten ( von ca 18.000 auf der Krim stationierten), können Sie nicht mitzählen, denke ich. Diese haben sich ja von der Ukraine abgewandt und den Seperatisten der Krim zunächst angeschlossen. Originäres russisches Militär, die ukrainischen Überläufer ausgeblendet, waren als nie mehr als 20000 Mann und somit innerhalb der vereinbarten 22.000 Mann Stärke.

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urdemokrat 24.09.2014, 19:05
37. Hallo Colonium,

von welchen Auseinandersetzungen, die die Verstärkung der russischen Truppe notwendig machten, sprechen Sie? Ich habe nur in Erinnerung, dass die Separatisten die Unruhen schürten. Deswegen war eine Verstärkung sicher nicht nötig.

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UweZ+ 24.09.2014, 19:07
38.

Zitat von spon-facebook-10000012354
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird in der Ostukraine Überwachungsdrohnen einsetzen. "Wir brauchen Drohnen, um die Grenzen zu überwachen", sagte der Vorsitzende, der Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter, in Prag...
Ich finde, der OSZE-Vorsitzende Didier Burghalter macht einen richtig guten Job in seiner Rolle als Vermittler.

Sein kluges Angebot, unbewaffnete OSZE-Aufklärungsdrohnen an der ukrainisch-russischen Grenze einzusetzen, hat sich für das OSZE-Ideal "Frieden schaffen ohne Waffen" erfreulicherweise nun tatsächlich als ausgesprochen förderlich erwiesen.

So berichtete die FAZ bereits am 27. Juli dieses Jahres im Zusammenhang mit dem Vorschlag Didier Burghalters.
Zitat: "Der Vorschlag sei sowohl von ukrainischer als auch von russischer Seite positiv aufgenommen worden, hieß es von der OSZE.
Vorgesehen sei die Überwachung des Grenzverlaufs und humanitärer Korridore sowie die Kontrolle von Grenzstationen. Außerdem sollten die Drohnen zum Schutz von OSZE-Mitarbeitern eingesetzt werden. Am Donnerstag hatte die OSZE auf Einladung Russlands die Überwachung der Grenzstationen Donezk und Gukovo übernommen."


(i.) Öffentliche Klarheit schaffen über TATSÄCHLICH existierende Waffen, reguläre Truppen, "Volks-Milizen" und "Wehrsport-Gruppen"
(ii.) Kontrolle der humanitären Korridore, die real viele zivilen Menschenleben retten.
(iii.) Neutrale OSZE-Beobachter bei ihrer löblich-humanitären Mission schützen.

Solch einen klugen Schritt hätte meine Wenigkeit den massenhaft vergewaltigten ukrainischen Mitmenschen schon viel früher gewünscht - um so erfreuter bin ich, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko nun tatsächlich den Einsatz von OSZE-Drohnen ERLAUBT hat, den er bis Mitte September (noch) nicht zugelassen hatte.

Berichte die ZDF Heute-Redaktion doch just am 14.09.2014:
Zitat: "Kiew erlaubt den Einsatz von Drohnen im Osten der Ukraine. Das teilte das Präsidialamt in Kiew nach einem Telefonat Poroschenkos mit dem Vorsitzenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, mit."

Ich glaube, dass Herr Poroschenko in dieser humanitären Beobachtungsdrohnen-Frage wirklich innenpolitische Cochones gezeigt hat - denn leicht war die (Mit)Überwachung der "organisiert-völkisch-gesonnenen" in seiner Freiwilligenarmee, wie z.B. dem schlagkräftigen Bataillion ASOW (FOCUS vom 14.08.2014: "Neonazis im Auftrag der Regierung") innenpolitisch mit Sicherheit nicht durchzusetzen....

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matrjoschka 24.09.2014, 19:13
39. Sie

Zitat von colonium
Sie werfen fortwährend dem Mitforisten Unkenntnis vor, aber haben selbst keine Sachkenntnis. Russland hatte vertraglich das Recht auf der Krim maximal 22.000 Soldaten zu stationieren. Vor Beginn der Krimkrise waren ca. 15.000 russische Soldaten stationiert. Im Zuge der verschärfung der Auseinandersetzung auf der Krim hat Russland bis zum Anschluß der Krim an Russland nie mehr als 20000 Soldaten stationiert, sich also immer im vereinbarten Kontingent bewegt, obwohl die Truppen um 5000 Mann aufgestockt wurden. Die übergelaufenen ca 11.000 ukrainischen Soldaten ( von ca 18.000 auf der Krim stationierten), können Sie nicht mitzählen, denke ich. Diese haben sich ja von der Ukraine abgewandt und den Seperatisten der Krim zunächst angeschlossen. Originäres russisches Militär, die ukrainischen Überläufer ausgeblendet, waren als nie mehr als 20000 Mann und somit innerhalb der vereinbarten 22.000 Mann Stärke.
... wissen's ja eigentlich selbst - aber trotzdem, damit der an objektiven Sachzusammenhängen Interessierte nicht Ihrer Interpretationsakrobatik auch noch Tatsachengehalt zurechnet, terminator 666 spricht von den Grünen Männchen, die zur Vorbereitung der Annexion vorbeigeschaut haben - auf der Krim. Putin hat's bekanntlich selbst eingestanden. Übrigens der - nicht zuletzt durch Ihre dahingehenden ungezählten Posts zu Forumspopularität gekommene Mitverfasser der Ukrainischen Verfassung hat letztere ja auch insofern mit verfasst, wonach der Anschluss der Krim an Russland, wie Sie es nennen, ebenfalls nicht verfassungskonform war.

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