Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Nato meldet "signifikanten Rückzug" russischer Truppen
AP

Russland reduziert anscheinend seine Militärpräsenz in der Ostukraine. Der Kreml habe einen Teil seiner Truppen abgezogen, teilte die Nato mit. In Donezk kam es dennoch erneut zu Kämpfen.

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matrjoschka 24.09.2014, 19:13
40. Sie

Zitat von colonium
Sie werfen fortwährend dem Mitforisten Unkenntnis vor, aber haben selbst keine Sachkenntnis. Russland hatte vertraglich das Recht auf der Krim maximal 22.000 Soldaten zu stationieren. Vor Beginn der Krimkrise waren ca. 15.000 russische Soldaten stationiert. Im Zuge der verschärfung der Auseinandersetzung auf der Krim hat Russland bis zum Anschluß der Krim an Russland nie mehr als 20000 Soldaten stationiert, sich also immer im vereinbarten Kontingent bewegt, obwohl die Truppen um 5000 Mann aufgestockt wurden. Die übergelaufenen ca 11.000 ukrainischen Soldaten ( von ca 18.000 auf der Krim stationierten), können Sie nicht mitzählen, denke ich. Diese haben sich ja von der Ukraine abgewandt und den Seperatisten der Krim zunächst angeschlossen. Originäres russisches Militär, die ukrainischen Überläufer ausgeblendet, waren als nie mehr als 20000 Mann und somit innerhalb der vereinbarten 22.000 Mann Stärke.
... wissen's ja eigentlich selbst - aber trotzdem, damit der an objektiven Sachzusammenhängen Interessierte nicht Ihrer Interpretationsakrobatik auch noch Tatsachengehalt zurechnet, terminator 666 spricht von den Grünen Männchen, die zur Vorbereitung der Annexion vorbeigeschaut haben - auf der Krim. Putin hat's bekanntlich selbst eingestanden. Übrigens der - nicht zuletzt durch Ihre dahingehenden ungezählten Posts zu Forumspopularität gekommene Mitverfasser der Ukrainischen Verfassung hat letztere ja auch insofern mit verfasst, wonach der Anschluss der Krim an Russland, wie Sie es nennen, ebenfalls nicht verfassungskonform war.

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colonium 24.09.2014, 19:27
41. Es wuchs zusammen was zusammen gehört...

Zitat von urdemokrat
von welchen Auseinandersetzungen, die die Verstärkung der russischen Truppe notwendig machten, sprechen Sie? Ich habe nur in Erinnerung, dass die Separatisten die Unruhen schürten. Deswegen war eine Verstärkung sicher nicht nötig.
Sie haben Recht. Es gab keine Auseinandersetzungen, weil die absolute Mehrheit der Bewohner der Krim, wie ja selbst Benjamin Bidder kürzlich unter Bezug auf eine Gallup Umfrage in Spon belegte, den Anschluß an Russland wollte. Lt. amerikanischem Gallup Institut waren ca 74% der Krimbewohner zufrieden mit dem Anschluß und sogar 59% der ethnischen Ukrainer , die auf der Krim leben.

Insofern hätte ich von "möglichen Unruhen" schreiben sollen. Da aber neben den Bewohnern auch 11.000 der 18.000 auf der Krim stationierten ukrainischen Soldaten "übergelaufen" sind, war der Wechsel der Krim zu Russland hin fast vollkommen friedlich.

Die Krim hat somit die bereits 1991/1992 beschloßene und ausgerufene Unabhängigkeit von der Ukraine endlich vollzogen, die 1992 nur deshalb nicht erfolgte, weil die damalige ukr. Regierung mit militärischer Gewalt gedroht hat. Im Jahr 2014 war dies Gottseidank nicht möglich, ansonsten sähe die Krim heute wohl aus wie Lugansk..völlig zerbombt.

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chronos-kronos 24.09.2014, 19:27
42. Alles unbewiesene Behauptungen.

Zitat von wenzel2
Es scheint mir ein wenig realitätsfern zu erwarten, dass bei der vom KGB Experten Putin hier benutzten Strategie des "Militärfasching" ein OSZE Beobachter den Wehrpass eines russischen Soldaten vorgelegt bekommt. Die taktischen Zeichen an der Technik sind mit einem freundlichem Militärgrün überstrichen. Die Uniformen aus dem KONSUM? Aber immer wieder gibt es - welcher Zufall mehr Indizien: BBC Aufnahmen von der BUK mit moskauer Akzent sprechender Besatzung, Facebookende russische Panzerfahrer und "geklaute" russische Fahrzeugpapiere in erbeuteten Panzern, geheimnisvolle Soldatenbegräbnisse in Ru und die inzwischen ukrainisierte, aber noch vor kurzem russische Führung der Separatisten.
Als erstes: Wer Facebook, Twitter oder Vkontakte Eintäge als Beweise vorlegen muss, muss schon ganz tief unten in der Propagandaargumentation liegen. Jeder der Lust und Laune hat, oder Geheimdienste, kann dort etwas mit einem gefakten Account platzieren. Ich wüßte nicht, dass man sich über eine Post-ID (Identitätsnachweis über den Postweg) dort identifizieren muss.

Was Sie hier aufzählen stammt fast ausschließlich von den Entenzüchtern des Kriegsministeriums in Kiew und der Pressesprecher wird sich wohl an so mancher Propagandanachricht selbst geschämt haben. Denn alles wurde nur vor dem Mikrofon proklamiert.

Bewiesen wurde gar nichts. Man hat die angeblichen russischen Dokumente als Beweis erwähnt, aber nicht in die Kamera gehalten. Von den Hunderten oder mehr als Tausend getöteten Rebellen hat es die ukr. Propaganda nicht für nötig gehalten mal den Zuschauern oder Webseitenlesern in Video oder Bild, besonders den Russen, Dokumente der Getöteten unter die Nase gerieben?

Das erbeutete Panzer, oder die der Überläufer der ukr. Armee, übermalt werden, ist nicht verwunderlich. Welche Rebellen würden mit Panzern rumfahren, auf denen eine ukr. Flagge abgebildet ist? Friendly fire kann auch tödlich sein, wenn da so eine Patrouille dann mit der Panzerfaust drauf hält. Die Russen führten im Grenzgebiet mehrfach Manöver durch. Was vielleicht Kriegsdienstverweigerer wie Sie nicht wissen: Auch bei Manövern kommen hin und wieder Soldaten ums Leben - auch bei der Bundeswehr und den meisten Armeen Weltweit. Nur aufhebens in den Medien wird damit nicht gemacht.

Entgegen der sonst angeprangerten Vorführung von Gefangenen russischen Soldaten hat Kiew nichts zu bieten. Und die waren wohl eher eine Aufklärungseinheit, die sich doof angestellt hat oder falsche Informationen über den "Frontverlauf" vom Kommando bekommen haben.


Die Frage auch an dieser Stelle noch mal: Was hat der ukrainische Geheimdienst die ganzen Monate gemacht? Waren heimlich auf der Krim? Im Urlaub?

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elspaco 24.09.2014, 19:34
43. Die Nato

kann nicht beweisen,das da jemals russische Truppen in der Ostukraine waren,und rudert nun zurück,um nicht ganz so dämlich zu erscheinen,wie sie es tatsächlich ist.

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David Leon 24.09.2014, 19:37
44. Blackwater vor Ort

In der US-Presse war zu lesen dass amerikanische Blackwater-Söldner in der Ostukraine eingesetzt sind.

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pigtime 24.09.2014, 19:40
45.

Zitat von wenzel2
Es scheint mir ein wenig realitätsfern zu erwarten, dass bei der vom KGB Experten Putin hier benutzten Strategie des "Militärfasching" ein OSZE Beobachter den Wehrpass eines russischen Soldaten vorgelegt bekommt. Die taktischen Zeichen an der Technik sind mit einem freundlichem Militärgrün überstrichen. Die Uniformen aus dem KONSUM? Aber immer wieder gibt es - welcher Zufall mehr Indizien: BBC Aufnahmen von der BUK mit moskauer Akzent sprechender Besatzung, Facebookende russische Panzerfahrer und "geklaute" russische Fahrzeugpapiere in erbeuteten Panzern, geheimnisvolle Soldatenbegräbnisse in Ru und die inzwischen ukrainisierte, aber noch vor kurzem russische Führung der Separatisten.
Die westliche Offiziellen haben keine Beweise für eine russische Präsenz. Facebookprofile kann ich mir ein dutzend anlegen, sogar n russischen Wehrpaß organisiere ich innerhalb von zwei Stunden wenns sein müßte; hier in Deutschland!

Zur Technik; die Ukraine ist die Waffenschmiede Osteuropas. Im Gegensatz zu den Russen hat die Ukraine moderne Produktionsstraßen.
Da Russland vor dem Maidan seine Panzer in der Ukraine warten/modernisieren ließ (als Gegenleistung für Gas) und auch tausende alte Panzer abgab die dort (in Charkiv) für den Verkauf nach Indien oder Algerien zum T-84 modernisiert werden, ist es sehr sehr wahrscheinlich, dass russische Fahrzeugpapiere gefunden wurden. Unter diesem Aspekt ist auch die Behauptung Poroschenkos, dass die Hälfte des militärischen Materials dahin sei eine glatte Lüge. Dazu müßten die Seperatisten ja mehr Panzer zerlegt haben, als die Koalition im Irakkrieg!

Das Buk-System wurde der ukrainischen Armee nach einem Gefecht entwendet, so zumindest die ersten Auskünfte von Kiew.

Auf der Krim war es wirklich Fasching, in der Ostukraine stützt man sich auf unbewiesene Behauptungen notorischer Betrüger (Kiew/Seperatisten)

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acre 24.09.2014, 19:42
46. Der Rückzug der Russen ist logisch

Zitat von südwest3
Putin hat doch viel erreicht: die O-Ukraine ist zu großen Teilen in der Hand der Separatisten, die im November eine Wahl veranlassen. Danach ist die Ostukraine selbstständig und ein Anhängsel Russlands, geführt von Moskauer Marionetten. Machen wir uns doch nichts vor: seit der ersten russ. Lkw-Hilfslieferung hat sich das Blatt für die Separatisten gewendet, die ganz plötzlich die Oberhand gewannen. Eine lückenlose Überwachung der russ.-ukr. Grenze wurde bislang von Moskau abgelehnt und sollte die ukr. Armee wieder die Separatisten angreifen, würden russ. Truppen hinter der Grenze sofort wieder eingreifen. Während des Waffenstillstands werden mit Hilfe weiterer sog. Hilfslieferungen die Separatisten weiter aufgerüstet. Putin leugnet die Beteiligung seiner Armee und meint, damit die Welt veräppeln zu können, was allein schon das Auswechseln der russ. Führungsfiguren der Separatisten zeigt. Lässt man Putin damit durchkommen - wie schon bei der Krim - so wird er seinen territorialen Hunger weiter stillen.
Sie könnten recht haben. Nur bzweifel ich, dass das auch nach dem Großmanöver im Osten Russlands, das seit dem 19.09. noch bis 25.09. mit 100.000 Soldaten und 10.000 Tonnen Raketen stattfindet, auch so bleibt. Wann finden an der russ./ukrainischen Grenze wieder Manöver der russ. Armee statt? Dann sind ja wieder Soldaten zu Übungszwecken frei!

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oleg.94 24.09.2014, 19:58
47. traurig

Zitat von terminator_666
Es sind ja nicht nur die Medien, die komplett "falsch" berichten, indem Sie den armen Putin bezichtigen, in der Ukraine seine Soldaten kämpfen zu lassen. Es sind auch ALLE Regierungen der EU, USA, Japan, Kanada, die der gleichen Ansicht sind und deswegen Sanktionen verhängt haben. Es ist übrigens egal, ob die Soldaten mit oder ohne Hoheitsabzeichen ausgestattet sind. Sind die Regierungen der westlichen Welt komplett im Irrtum oder ist es eine Weltverschwörung gegen Russland? Mal ehrlich, ich halte Sie und die anderen Putin verehren, für sehr intelligent. Daher wissen Sie, was Sache ist. Sie kennen sehr wohl die unzähligen, erdrückenden Beweise für Putins Invasion in der Ukraine. Hier mal eine Facette aus dem Beweis-Spektrum: Wie Sie wissen, haben bei der Groß-Demo in Moskau gegen Putins Ukraine-Krieg auch Mütter von in der Ukraine gefallenen Soldaten demonstriert. Die toten Soldaten werden genau wie im Afghanistan-Krieg totgeschwiegen. Putin spuckt sogar auf das Andenken Derjenigen, die für seine Großmannssucht gestorben sind. Als sogenannte "Fracht 200" kommen die gefallenen russischen Soldaten wieder nach Hause. https://www.facebook.com/groups/gruz200/?fref=ts allg. Info / russ. Site – Inititative von Soldaten- Müttern http://censor.net.ua/resonance/301105/sluhi_o_nalichii_krematoriya_u_voyuyuschih_na_donb asse_rossiyiskih_podrazdeleniyi_podtverjdayutsya_o snovatel Artikel über Einäscherung „vor Ort“ in der Ukraine
Ich habe nach so einem höfflichen Zitat feste, stichhaltige Beweise für die Russische Invasion erwartet, stattdessen gibt es Facebook Links, also ehrlich .....

und wenn sie nicht verstehen, wieso so viele Länder Sanktion gegen Russland beschlossen haben, dann haben sie seit Beginn des Konflikts und überhaupt im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst oder verstehen einfach nicht, wie die politische Lage so ist

aber ja, ich bin mir sicher, dass Russland in der Ukraine mitmischt, sowie die EU UND USA!!!!!!

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spon-facebook-10000063024 24.09.2014, 20:06
48.

Zitat von ulrich-lr.
Nun, ihre Erfahrungen haben Sie wohl eher aus den deutschen Qualitätsmedien. Das wirkliche Leben lehrt, dass die ukrainische Armee lt. Poroschenko ca. 65% ihres Kriegsgeräts verloren hat. Wer mag es wohl gefunden haben? Richtig, die Rebellen.
Genau. Und irgendwie finden die "Rebellen" dabei zufällig immer Waffen, die moderner sind, als der Schrott, mit dem die Ukrainer rumfahren. Also ist es nur logisch, wenn die "Rebellen" mit den verschiedenen Varianten des T-72 untewegs sind und die Ukraine dagegen mit T-64 rumfährt. Die modernen Panzer sind halt von den Rebellen gefunden wurden. Blöd für die Ukraine....

Übrigens die Bilder von den neuesten T-72 Varianten im Donbas haben die "Wahrheitsberichter" von RT veröffentlicht....

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fpwinter 24.09.2014, 20:14
49. immer noch

wird Rußland-Kritik wie auch Kritik an der Printmedien-Berichterstattung über die russische Rolle in der Ukraine-Krise in Foren und Blogs weitgehend unterdrückt. Die ZDF-Kabarettsendung "Die Anstalt" hat letzten Dienstag Entsprechendes mitgeteilt.
Besonders pikant: Obwohl Max Uthoff einem Millionen-Publikum enthüllt hat, daß auch der Spiegel für seinen Titel "Putin - Die Opfer" vom deutschen Presserat gerügt wurde (die Katze ist mithin aus dem Sack!), werden auf diesen Seiten alle Hinweise darauf entfernt. Ich wette, auch dieses Posting wird nicht zugelassen. Liebe SPON-Redaktion: Damit bestätigt ihr doch nur Eure Kritiker ...

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