Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Nato-Mitglieder drängen auf härteren Kurs gegen Russland
AFP

Polen, die baltischen Staaten und Kanada wollen nach SPIEGEL-Informationen die Nato-Russland-Gründungsakte kündigen. Damit könnten Truppen einfacher auf dem Gebiet des ehemaligen Ostblocks stationiert werden. Deutschland ist dagegen.

Seite 54 von 83
Phil C 31.08.2014, 11:38
530. Weiterhin einmarschiert...

Zitat von sponsep2012
Poroschenko sollte sein Militär abziehen. Wenn dann Putin in die Ost-Ukraine weiterhin einmarschiert, wird er weltweit isoliert und die Menschen werden flüchten. So war es mit der DDR und Merkels Vergleich ist zutreffend.
Putin ist schon in die Ost-Ukraine einmarschiert (auch wenn seine Soldaten nur ihren Urlaub dort verbracht haben) ! Das ist doch das Problem. Was kommt als naechstes ? Und wer/was stoppt ihn ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
montykomm! 31.08.2014, 11:39
531. Doch, haben wir schon, jeden Tag,

Zitat von schwarzertee
Viele stellen Putin als bösen Aggressor dar. An diejenigen, die das so sehen: wart ihr jemals in der westlichen ua? Wer ein Mal miterlebt hat, wie Banderas Fans im Westen reden und sich gegenüber allem Russischen verhalten, der wird verstehen, warum Putin die Russlandfreundlichen Bürger im Osten schützen muss. Wenn er nicht wäre, würde die Kiewer Junta alles und jeden im Osten abschlachten und wir würden das nie mitbekommen.
jede einzelne Greueltat - wozu haben wir denn ein Forum? Gekreuzigte Babies, aufgespießte Separatisten-Köpfe und alles was dazu gehört.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zaqsam 31.08.2014, 11:39
532. Schöne Zukunft: Britisch-französische Garantieerklärung vom 31. März 1939, welche die Unabhängigkeit Polens zum Gegenstand hatte. Heute: 2014 NATOfall!

Da Europa praktisch von den USA besetzt ist und die Politkasper nur hörige Vasallen Washingtons sind, gibt es seit Ende des II. Weltkriegs keine eigenständige Außenpolitik Europas.

Beim NATO-Gipfel geht es um Krieg gegen Russland, das steht für mich fest. Meine Frage deshalb an euch, was macht ihr dagegen? Wollt ihr einfach zuschauen, wie diese Psychopathen wieder einen Weltkrieg anfangen? Wollt ihr wie eure Urgroßväter und Großväter wieder an die Ostfront geschickt werden? Sollen wieder 80 Millionen Menschen sterben wie durch den letzten Weltkrieg? Eins kann ich euch sagen, diesmal sind Atomwaffen im Spiel und das heißt, es gibt dann kein Verstecken und es wird kein Fleckchen Erde geben das nicht von Krieg betroffen sein wird.

Ich möchte euch daran erinnern, dass im Januar 2013, also ein Jahr vor dem Maidan, lange vor dem Putsch, vor dem Krim-Referendum und vor dem Krieg gegen die Ostukraine, hat der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vor einem Krieg gewarnt. Er sagte damals: "das Jahr 2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam." Siehe meinen Artikel: "Warnt Jean-Claude Juncker vor einem Weltkrieg?" Nach dem was wir jetzt wissen und aktuell erleben, müssen wir davon ausgehen, Junckers hat damals schon gewusst was der Plan der USA, EU und NATO ist, nämlich, einen Krieg mit Russland anzufangen. Ich kann nur hoffen, dass jeder Soldat sich wehrt, sein Leben für die Eliten zu opfern und das sich die Bürger durch friedliche Proteste auf die Straßen gehen.
Schönen Tag noch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maliperica 31.08.2014, 11:39
533. Nato-Angriffsbündnis und Spiegel sollte Stürmer heißen

So verändern sich die Zeiten. Nato Gründungsakt wurde auf dem NATO-Gipfeltreffen vom 19. - 21.11.2010 in Lissabon verändert.


Das Albright-Papier


Neue Strategie sieht einen angriffslustigen Militärbündnis vor:


1.Die NATO hält an Atomwaffen als absolute Notwendigkeit für die Abschreckungspolitik fest. Atomwaffen sollen in Europa weiterhin stationiert und modernisiert werden, und zwar sowohl die britischen Tridents als auch die amerikanischen taktischen Nuklearwaffen. Allen Plänen für einen Abzug der Atomwaffen aus Europa und der Aufgabe der nuklearen Teilhabe wird eine Absage erteilt.




2.Kernstück der neuen Doktrin ist die Übernahme der US-Pläne für eine eigene Raketenabwehr als zentrales NATO-Projekt. Ein Raketenschirm soll Europa schützen. Nur so könne - laut Albright - das Konzept der nationalen Abschreckung realisiert werden.




3.Der Krieg in Afghanistan wird als aktuelle und zentrale Herausforderung für die NATO gesehen und soll unter verstärktem Einsatz zivil-militärischer Vernetzung bis zum Sieg fortgesetzt werden.




4.Alle Mitgliedstaaten werden aufgefordert, ihre Verteidigungsanstrengungen zu intensivieren und zu effektivieren. Die "Sicherheit der Welt" dürfe nicht durch mangelnde finanzielle Ressourcen gefährdet werden.




5.Die NATO will sich zwar per Doktrin nicht als Weltpolizist verstehen, wohl aber als Interventionskraft, wenn die "Interessen" ihrer Staaten gefährdet werden. Dazu zählt ausdrücklich auch die Sicherung "ihrer natürlichen Ressourcen" und der Handelswege.




6.Eine weitere Ausweitung gen Osten wird - wenn auch vorsichtiger als in vergangenen Dokumenten - als Ziel formuliert. Dazu gehören auch neue partnerschaftliche Allianzen mit den ehemaligen südlichen Republiken der Sowjetunion, Indonesien und Malaysia aber auch Australien und Neuseeland. Japan soll neu in eine Zusammenarbeit integriert werden. Bei Betonung des regionalen Charakters der NATO wird ihre weltweite Interventionsfähigkeit und Ausbreitungsstrategie festgeschrieben.




7.EU-Europa wird in dem Expertenpapier als Partner und als zweites Bein der NATO, mit dem eine Lasten und Aufgabenaufteilung ("burden-sharing") vorgenommen werden soll, benannt. Dies ist eine deutliche Aufwertung der durch den Lissaboner Vertrag festgeschriebenen militaristischen Politik der EU.




8.Hervorgehoben wird in dem Expertenpapier die Verstärkung der elektronischen Kriegführung, und zwar im eigenen Handlungs- und Ausbildungsbereich als auch als Reaktionsmöglichkeiten auf Angriffe auf Computer, Kommunikations- und Energienetzwerke.




9.Betont wird in dem Expertenpapier auch die "neue Rolle" der NATO, die sich u.a. im Kampf gegen die Klimaerwärmung und andere globale Herausforderungen manifestieren soll. Die Instrumente für die Lösung dieser Probleme bleiben vage, aber vollständig im militaristischen Duktus der NATO: Die Sicherheit muss gewährleistet werden.




10.Alle diese Herausforderungen werden eingeordnet in den "Kampf gegen den Terrorismus". Dieser wird u.a. zur Legitimierung der weltweiten Interventionseinsätze der NATO benutzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kellerkaller 31.08.2014, 11:39
534.

EUSA hat Poroschenko den Kampf gegen Ukrainer im Osten erlaubt!
EUSA hat bei jeder "Invasion" der Russen sofort Satellitenbilder parat, auch wenn sich später herausstellt, dass es sich um einen Übersetzungsfehler oder einer Lüge handelte.
Die schlechteste Politiker Riege aller Zeiten hält ein Feuerzeug an eine Zündschnur und hat vollkommen verdrängt, was nach WK II. weltweit geschworen wurde!!
Man sollte sich vernünftigerweise an einen Tisch setzen und verhandeln, aber Krieg und Zerstörung bringen größeren Mehrwert, aber nicht für uns!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dlmb 31.08.2014, 11:39
535.

Zitat von recherchieren
Das Bündnis stehe fest an der Seite der Ukraine, verkündet der Generalsekretär bei seinem Besuch in Kiew: Die Unterstützung der Nato für die Souveränität und Integrität der Ukraine ist unerschütterlich, und als Reaktion auf Russland Aggression wird die Nato zukünftig noch enger mit der Ukraine zusammenarbeiten ... (Anders F. Rasmussen, ehemaliger Ministerpräsident von Dänemark, derin diesem Konflikt immer wieder als Scharfmacher auftritt.)
Das ist auch vollkommen richtig so. Russlands Aggression kann man nicht erst stoppen, wenn sie schon vor der eigenen Haustür stehen.

Das hier schon der Schutz souveräner Staaten vor feindlichen Angriffen von Putin-Anhängern als besonders negativ angesehen wird, spricht Bände...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maliperica 31.08.2014, 11:39
536. Nato-Angriffsbündnis und Spiegel sollte Stürmer heißen

So verändern sich die Zeiten. Nato Gründungsakt wurde auf dem NATO-Gipfeltreffen vom 19. - 21.11.2010 in Lissabon verändert.


Das Albright-Papier


Neue Strategie sieht einen angriffslustigen Militärbündnis vor:


1.Die NATO hält an Atomwaffen als absolute Notwendigkeit für die Abschreckungspolitik fest. Atomwaffen sollen in Europa weiterhin stationiert und modernisiert werden, und zwar sowohl die britischen Tridents als auch die amerikanischen taktischen Nuklearwaffen. Allen Plänen für einen Abzug der Atomwaffen aus Europa und der Aufgabe der nuklearen Teilhabe wird eine Absage erteilt.




2.Kernstück der neuen Doktrin ist die Übernahme der US-Pläne für eine eigene Raketenabwehr als zentrales NATO-Projekt. Ein Raketenschirm soll Europa schützen. Nur so könne - laut Albright - das Konzept der nationalen Abschreckung realisiert werden.




3.Der Krieg in Afghanistan wird als aktuelle und zentrale Herausforderung für die NATO gesehen und soll unter verstärktem Einsatz zivil-militärischer Vernetzung bis zum Sieg fortgesetzt werden.




4.Alle Mitgliedstaaten werden aufgefordert, ihre Verteidigungsanstrengungen zu intensivieren und zu effektivieren. Die "Sicherheit der Welt" dürfe nicht durch mangelnde finanzielle Ressourcen gefährdet werden.




5.Die NATO will sich zwar per Doktrin nicht als Weltpolizist verstehen, wohl aber als Interventionskraft, wenn die "Interessen" ihrer Staaten gefährdet werden. Dazu zählt ausdrücklich auch die Sicherung "ihrer natürlichen Ressourcen" und der Handelswege.




6.Eine weitere Ausweitung gen Osten wird - wenn auch vorsichtiger als in vergangenen Dokumenten - als Ziel formuliert. Dazu gehören auch neue partnerschaftliche Allianzen mit den ehemaligen südlichen Republiken der Sowjetunion, Indonesien und Malaysia aber auch Australien und Neuseeland. Japan soll neu in eine Zusammenarbeit integriert werden. Bei Betonung des regionalen Charakters der NATO wird ihre weltweite Interventionsfähigkeit und Ausbreitungsstrategie festgeschrieben.




7.EU-Europa wird in dem Expertenpapier als Partner und als zweites Bein der NATO, mit dem eine Lasten und Aufgabenaufteilung ("burden-sharing") vorgenommen werden soll, benannt. Dies ist eine deutliche Aufwertung der durch den Lissaboner Vertrag festgeschriebenen militaristischen Politik der EU.




8.Hervorgehoben wird in dem Expertenpapier die Verstärkung der elektronischen Kriegführung, und zwar im eigenen Handlungs- und Ausbildungsbereich als auch als Reaktionsmöglichkeiten auf Angriffe auf Computer, Kommunikations- und Energienetzwerke.




9.Betont wird in dem Expertenpapier auch die "neue Rolle" der NATO, die sich u.a. im Kampf gegen die Klimaerwärmung und andere globale Herausforderungen manifestieren soll. Die Instrumente für die Lösung dieser Probleme bleiben vage, aber vollständig im militaristischen Duktus der NATO: Die Sicherheit muss gewährleistet werden.




10.Alle diese Herausforderungen werden eingeordnet in den "Kampf gegen den Terrorismus". Dieser wird u.a. zur Legitimierung der weltweiten Interventionseinsätze der NATO benutzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlheinzknowsbrowski 31.08.2014, 11:40
537. ...

wieso sind die foren denn geschlossen?
ich hab doch noch garnix geschrieben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
David67 31.08.2014, 11:40
538. Deutschland wird hoffentlich nicht so dumm sein,

sich von den Kriegstrteibern in eine Konfrontation mit Russland ziehen zu lassen.
Merkle hat in Kürze ohne Not die guten Beziehungen zu Russland dauerhaft zerstört zum SCHADEN unseres Landes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mickr 31.08.2014, 11:41
539. Sie meinen...

Zitat von WolfThieme
Keine Sorge, Deutsche werden in der Nato schon lange nicht mehr für voll genommen. Mit den ehemaligen Ostblock-Staaten und den Westalliierten wird sich um Deutschland herum ein neues Bündnis bilden, und das Weltkind schnarcht zufrieden in der Mitten. Bier her.
so eine Koalition der Willigen, wie im Irak-Krieg?

Na wie schön, daß es dann eine Vereinigung der selbsternannten Lichtkrieger gibt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 54 von 83