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Ukraine-Konflikt: Nato plant neue Stützpunkte in Osteuropa
DPA

Der scheidende Nato-Generalsekretär Rasmussen verspricht neue Basen in Osteuropa. Das berichtet der "Guardian". Das Bündnis reagiert damit auf Russlands Verhalten in der Ukraine-Krise.

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tiefer 27.08.2014, 07:49
1. Jahrzehnte lange Knechtung

der Nachbarstaaten durch die Sowjetunion und die offen zur Schau gestellten Gelüste eines Herrn Putin, machen dieses leider sinnvoll.

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Andreas58 27.08.2014, 07:49
2. Rasmussen

ist ein Scharfmacher

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huddi03 27.08.2014, 07:51
3. Dass das alles hilfreich ist

glaube ich kaum.Allerdings verstehe ich die Sorgen der Polen und Balten.Russland hätte es in der Hand diese NATO-Planungen unnötig zu machen.

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mwroer 27.08.2014, 07:55
4. Na endlich ...

Dann ist jetzt endlich raus worum es seit Anfang an gegangenist - die NATO Osterweiterung unter Umgehung der existierenden Verträge.

Damit ist der Konflikt in der Ukraine dann auch gegessen. Neuwahlen sind ausgerufen, die Ost-Ukraine bekommt entweder den gleichen Status wie ihn die Kram hatte (und wird nach einer Schamfrist an Russland gehen) oder wird gleich ausgegliedert. Die NATO bekommt ihre heiß ersehnten Stützpunkte.

Alles was jetzt noch kommt ist Theater damit jeder pro Forma sein Gesicht wahren kann. Gut ... wo geht's jetzt weiter?

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nongsri 27.08.2014, 07:57
5. G.W.Bush 2

Will dieser rechte Hardliner von George W. Bushs Gnaden vor seinem Abschied am 1.10.14 noch Fakten für eine weitere Eskalierung des westlichen Verhätnisses zu Russland schaffen?! Unglaublich

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monopuls 27.08.2014, 07:57
6. Russland sieht die NATO nicht als Partner?

Allein diese NATO Erwartungshaltung zeigt doch, wie arrogant das Bündnis sich nach aussen verhält. Und warum muss immer ein Herr Rasmussen diese Statements verkünden. Hat sein USA-General und Chef nicht den Mumm sein kriegshetzerisches Gesicht zu zeigen. Nein. Denn würden gewahr, das auch die NATO nur mit den U$A gleichzusetzen ist.

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jkrose 27.08.2014, 07:58
7. Endlich

wacht der Westen, wachen die Europäer und wacht die NATO auf aus ihren Träumen, dass Russland, China & Co sich über Nacht zu Partnern gewandelt haben könnten.
Russland ist bis jetzt eben nicht der von Herrn Steinmeier herbeigesehnte Regel- und Vertrags-treue Staat, der Konflikte und Interessengegensätze durch Verhandlungen, allenfalls aber durch wirtschaftlichen Druck löst.
Russland hat nur eines: Eine riesige Militärmaschine und da ist es schon verlockend diesen grossen schwarzen Hund im gegebenen Fall auch einzusetzen.
Unsere östlichen Partnerstaaten verdienen es und unserer eigenen Sicherheit dient es, wenn wir durch Stationierung von NATO-Truppen klar machen, das diese Methoden von Russland mit EU- und NATO-Staaten nicht funktionieren und Konsequenzen haben.
Besser ein kalter Krieg, als ein richtiger Krieg.

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Linksruck 27.08.2014, 07:59
8. Reaktion?

Das Bündnis reagiert nicht, es agiert. Russland soll mit aller Gewalt provoziert werden, also rückt ihm die NATO noch weiter auf die Pelle.

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marthaimschnee 27.08.2014, 08:01
9. sich selbst erfüllende Prophezeiung

Die NATO regiert auf das Verhalten Russlands. Ach so, na dann ist das ja gut!
Daß Russland so reagiert hat, WEIL eben die NATO bereits an der russischen Grenze steht, ist ja nur eine faule Ausrede. Wenn andere Menschen Interessen haben, die die unsrigen tangieren, ist das ausschließlich deren Problem - Vorsicht: Schreibtischtäter am Werk!
Und an der Stelle ist es auch nicht so, daß man nicht mehr feststellen könnte, wer mit diesen Kindergartenspiechen angefangen hat, Russland war 1990 schlicht militärisch nicht mehr Handlungsfähig. Und selbst wenn Russland das Spiel mitspielt, der Aggressor heißt in diesem Fall eindeutig NATO, die immer noch denkt, sie hätte den kalten Krieg gewonnen und könnte die Bedingungen diktieren! Dabei wäre es am Besten gewesen, man hätte diesen Apparat parallel zum Ostblock aufgelöst. So sucht er seit 20 Jahren verzweifelt nach Legitimation und hat in der Zwischenzweit Millionen Menschen den Tod gebracht. Und auch in diesen Konflikten ist es nicht so, daß man zum Handeln gezwungen worden wäre, sämtliche Konflikte hat man direkt oder indirekt selbst verursacht. Und jetzt konstruieren sie die völlig schwachsinnige Bedrohungslage einer russischen Invasion im Baltikum, um dort selber Truppen zu stationieren. Den Politikern dort kann man nur vollkommene Verblödung vorwerfen, wenn sie dieses miese Spiel mitspielen, denn so ist beinahe garantiert, daß die Region früher oder später in Flammen steht.

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