Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Russland beginnt Großmanöver mit mehr als 100 Kampfjets
AP

Nach Manövern der Nato hält jetzt auch die russische Luftwaffe ein fünftägiges Großmanöver ab. An der Grenze zur Ukraine übt die Armee die Vernichtung von Luft- und Bodenzielen - zum ersten Mal in dieser Größenordnung.

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whs40 04.08.2014, 09:55
1. Keine Friedensengel

Ein Zeichen der Deeskalation sieht anders aus. Sicher kann man ein Manöver in dieser Größenordung abhalten. Man muss es aber nicht! Fazit: Der Shitstorm, der hier im Forum bei den NATO Manövern losbricht, kann sich nun gegen die russischen Freunde Bahn brechen. Mit etwas Abstand betrachtet ist es lächerlich, wie diese riesige russische Streitmacht sich an der Grenze Ukraine mit ihrer geringen Militärmacht aufführt. Aber das ist so wie in der Schule, die Stärksten suchen sich immer die Schwächsten zum Prügeln.

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spontanistin 04.08.2014, 10:01
2. Erfolgserlebnisse

Jeder Mensch braucht Erfolgserlebnisse. Wenn Putin und seine Militärs Menschen sind, dann .....
Die einzige (!) alternative Lösung zur jetzigen Eskalation durch Sanktionen wird also sein: "Herstellung einer Win-Win-Situation!"
Ob das unsere hoch-alimentierten Polit-Profis gegenüber den noch besser bezahlten Rüstungsmanagern und Mafiosis hinbekommen? Glück auf!

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hubertrudnick1 04.08.2014, 10:02
3. Nichts dazugelernt

Zitat von sysop
Nach Manövern der Nato hält jetzt auch die russische Luftwaffe ein fünftägiges Großmanöver ab. An der Grenze zur Ukraine übt die Armee die Vernichtung von Luft- und Bodenzielen - zum ersten Mal in dieser Größenordnung.
Jetzt wo es 100 Jahre nach dem Beginn der ersten Weltkrieges sind, da muss man feststellen, dass wir nichts dazugelernt haben, wir begehen solche Tage immer mit viel Medienrummel, machen viele Worte und Gesten, nur ist das nur eines der üblichen Schauspiele, die leider kaum eine echte Bedeutung aufzeigen, denn das Säbelrasseln geht ständig weiter und das auf allen Seiten.
Aber wie sollte sich denn auch was grundsätzliche verändern, der Mensch mit seinem Streben nach mehr Macht will eben keine friedliche Welt.

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tottusmaximus 04.08.2014, 10:10
4. Unnötiges Säbelrasseln

Putin soll sein Geld sparen. Bald hat er keines Mehr. Jetzt hat er noch den letzten freien Sender geschlossen. Ich freue mich, dass ich in diesem Land nicht Leben muss. Putin ist ein sehr gefährlicher Mann.

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pete1812 04.08.2014, 10:30
5. Kalter Krieg

Es ist schon unglaublich, dass es wieder so weit gekommen ist. Ein Fehler und es wird Ernst.

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degraa 04.08.2014, 10:49
6. De-Eskalation auf russisch ...

Selbstverständlich steht es Russland als souveräner Nation frei, militärische Übungen zu veranstalten. Aber in dieser Situation in dieser noch nie da gewesenen Größenordnung an der russisch-ukrainischen Grenze? Sieht irgendwie stark nach einer Drohgebärde aus - diese Geste wird das Baltikum und Polen ganz sicher nicht ruhiger schlafen lassen und ihren Forderungen, substantielle NATO-Verbände auf ihrem Territorium zu stationieren, Vorschub leisten.

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muttisbester 04.08.2014, 10:56
7. veraltete Technik

ok, mit Kampfflugzeugen kann man asymetrisch Kriegführen. Also gegen Terroristen oder unterentwickelte Länder.
Gegen die Nato oder Russland sind Kampfflugzeuge keine 30 Minuten in der Luft. Dann werden die abgeschossen, egal ob von anderen Flugzeugen oder vom Boden.
Also, lasst die doch ein bissl rumfliegen.

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marnix 04.08.2014, 12:08
8. Unnötige Provokation

Zitat von sysop
Nach Manövern der Nato hält jetzt auch die russische Luftwaffe ein fünftägiges Großmanöver ab. An der Grenze zur Ukraine übt die Armee die Vernichtung von Luft- und Bodenzielen - zum ersten Mal in dieser Größenordnung.
So viel dazu, dass Russland immer harmlos ist und nichts anstellt; die Unschuld schlechthin.
Ein Großmanöver in dieser Situation an der Ukrainischen Grenze. Da soll wohl dem Westen und der Ukraine gezeigt werden wer der Herr im Haus ist. Die Krim wurde Völkerecht widrig annektiert und jetzt soll bloß keiner denken, dass mit Russland zu spaßen ist. Wann der etwas dämliche Rasmusen davon spricht sich neuen Herausforderungen zu stellen kommt ein Shitstorm. Jetzt zeigt Russland warum. Deeskalation sieht eindeutig anders aus. Putin liefert promt eine Begründung der Sanktionen. Voila.

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dschiemeildotkomm 04.08.2014, 12:10
9. Säbelrasseln

Die Unfähigkeit der Kommunikation bewegt alle politischen Parteien zum Bizepsvergleich. Die Verlierer sind wie immer die Schwachen. Mensch, - Wir sind alle Nachbarn. Reißt Euch am Riemen und setzt Euch zusammen. Stolz und Ehre mögen klingonisch gesehen wertvoll sein. Doch im Zeitalter verheerender Vergangenheit muss man dazu lernen. Oder schickt ausschließlich die führenden aufs Feld.

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