Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Schwarzmeerstadt Mariupol unter Raketenbeschuss
AFP

Im Osten der Ukraine halten die Kämpfe unvermindert an: Bei einem Raketenangriff auf die Hafenstadt Mariupol wurden laut Polizei mindestens zehn Menschen getötet. Die Behörden machen prorussische Rebellen für die Tat verantwortlich.

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wollerm 24.01.2015, 13:26
240.

Zitat von laimelgoog.0815
Wer jetzt noch nicht erkennt, dass die russische Armee die Ukraine überfallen hat und mit modernsten Raketen Zivilisten ermordet (BUK, GRAD) dem ist nicht zu helfen. Putins Lügen und Machtstreben werden auf dem Rücken mit dem Blut der Ukrainer bezahlt!
Grad sind nun wirklich keine modernen Waffen. Russland hat moderne Waffen, von denen sieht man keine einzige in der Ukraine. Die Ukraine hat den ganzen alten Schrott der SU und genau den findet man dort zu hauf.

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HeisseLuft 24.01.2015, 13:27
241. Danke...

Zitat von eng72
Erstmal ist Mariupol keine Schwarzmeerstadt...Sie liegt am Asowschen Meer...
Und das Asowsche Meer ist ein Nebenmeer des schwarzen Meeres.

Sie haben da einen sehr wichtigen Punkt in diesem Konflikt berührt, er wird der Welt bei der Lösung desselben sicher sehr helfen!

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spon_2873649 24.01.2015, 13:27
242.

Zitat von fd53
und zwar komplett und vollständig! Wobei allerdings deren vollständige Veröffentlichungen viele deutsche Medien als extrem russlandfeindliche Kriegshetzer und viele Forenuser als rotzfreche russlandfeindliche Lügner entlarven würde. Denn laut Minsker Vereinbarungen hatte die Ukraine u.a. den vollständigen Abzug ihrer Truppen vom Flugplatz Donezk binnen 14 Tagen zugesagt. Da aber die Unterschrift der Kiewer unter derartige Vereinbarungen absolut nichts wert ist, ist die aktuelle Erklärung der Separatisten kein Wunder. Zumal die Mobilmachung real ein Witz ist. Die ukrainische Armee hat derzeit rund 33% Fahnenflüchtige, rund 15% Dienstverweigerer und insgesamt ca. 80% Kampfunwillige. Es kämpfen fast nur die nationalistische-faschistische Nationalgarde und die ausländischen Söldner. Und deren "Kampfeinsatz" besteht oftmals aus Terrorbeschuss ziviler Ziele.
Bitte nennen Sie die genauen Quellen für ihre Behauptungen... kein Russia Today ;-)

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aljoschu 24.01.2015, 13:28
243. Vasallenhafte Appeasement-Politik Berlins gegenüber Washington

Es ist einfach verlogen, wenn Steinmeier die sog. "russischen Separatisten" als "Kriegstreiber" diffamiert. Der Kleptokrat und Putschist Poroschenko hat den Bürgerkrieg angezettelt - dabei ist er von US-Beratern angestachelt und unterstützt worden -, seit Wochen schwadroniert dieser von Aufrüstung und Angriff gegen die "Separatisten", ja sogar Krieg gegen Russland. Zu allem Übel wird er dabei noch aus Berlin und den USA finanziell unterstützt. Damit drängt man die Verteidiger im Osten zunehmend in die Ecke - nur, diese Verteidiger sind vom Schlage derer, die einmal Stalingrad gegen die Soldateska Hitlers verteidigt haben. Dass sich Poro dort eine blutige Nase holen würde, war von jedem absehbar, der nicht im Geschichtsunterricht gepennt hat.
Wenn ausgerechnet jetzt, zu Zeiten des schlimmsten Wirtschaftskriegs gegen Russland, von Merkel an Putin das "großzügige" Angebot für eine Wirtschaftsunion, aber nur als Junktim zusammen mit der erpresserischen Forderung, die Ostukrainer in ihrem Kampf im Stich zu lassen, vorgelegt wird, dann kann das nur noch in Russland und der Ukraine als blanker Hohn aufgefasst werden.
Nein, die Ereignisse in Osteuropa werden zunehmend irreversibel. Die Hauptgrund dafür sind die skrupellose, geostrategische Expansionspolitik der USA, und die vasallenhafte Appeasement-Politik Berlins gegenüber Washington, die vor allem Deutschland und Europa bereits immensen Schaden zugeführt hat.

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spon-facebook-10000012354 24.01.2015, 13:29
244. Ultima Ratio

Da Putin offenbar durch keinen wirtschaftlichen Druck und/oder wirtschaftlichen Anreize zu einer Änderung seiner Politik zu bewegen ist, bleibt dem Westen nur übrig entweder die russische Expansion zu akzeptieren oder der Ukraine Waffen zu liefern. Dies würde - formal gesehen - keine Provokation Russlands darstellen, da Russland ja angeblich keinen Krieg in der Ukraine führt.

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dargast 24.01.2015, 13:29
245. @92

An den foristen stonecold, vielleicht mal lesen.
http://www.welt.de/eilmeldung/article125784664/Auf-den-Stimmzetteln-ist-kein-Platz-fuer-Nein-Stimmen.html

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hendrikstindt 24.01.2015, 13:29
246. Mariupol

So sieht sie also aus,die Friedensbereitschaft Russlands.Tod und Leid,Terror und Vernichtung.Ich bin schockiert über die Vielzahl pro-russischer Mitdiskutanten,und das zu einem Zeitpunkt,wo unser Land mit Russland in einem massiven Konflikt steht.Ich wähle mein Land.Aber ich denke auch an das furchtbare Leid der Ukrainer,die einen hohen Blutzoll für ihre Freiheit zahlen müssen.Diese Menschen dürfen wir nicht alleine lassen,und wir müssen ihnen in ihrem Kampf gegen Russland beistehen.Russland greift den gesamten europäischen Wertekanon frontal an,und wenn wir in Europa nicht zusammen stehen,dann sind wir bald nur noch eine eiskalte Wirtschaftsgemeinschaft,wo es immer nur um Geld geht.Das ist eine furchtbare Vorstellung.Diktatoren muß man in voller Härte entgegentreten,Russland ist nicht unser Feind,aber unser Gegner.Die Ukraine geht jetzt den Weg in die Zukunft,den Weg in die EU und in die Nato,mit uns zusammen.Die Ukraine gehört zu uns,wir dürfen sie nicht allein lassen.Die Despotie darf nicht siegen,niemals und nirgendwo.

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mpoehl 24.01.2015, 13:30
247.

Zitat von MatthiasSchweiz
Kämpfen ja auch Nazis auf den Seiten der "regierungstreuen" Truppen. Im Parlament sitzen Nazis (vor allem auf der Liste von Jazenjuks "Partei" dorthin gekommen), diverse wichtige Posten werden von ausgewiesenen Nazis bekleidet. Und aus Westeuropa kein Wort dazu. Beschämend, vor allem von Deutschland mit seiner Vergangenheit.
Seien Sie versichert, dass auf russischer Seite ebenfalls Nazis kämpfen. Es liegt wohl im Wesen von Nazis, dass Sie sich für Fronteinsätze im Zweifelsfalle eher begeistern lassen als beispielsweise Hippies oder linksalternative Straßenkünstler. Und wenn man sich die russische Regierung so anschaut, findet man da Standpunkte und Ideen, die der NS-Ideologie sicher näher kommen als alles in Kiew.

Gerade angesichts unserer Vergangenheit sollten wir vielleicht erkennen, dass in Russland eine ziemlich verquere Ideologie mit klerikalen, völkischen, nationalen und imperialen Inhalten zusehends en vogue wird. Das ist auch für viele Russen eine Tragödie. Aber ich vergas: Die Welt ist einfach. Die USA sind böse, wer gegen die USA ist, ist gut.

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peter_burgermeister 24.01.2015, 13:30
248. Einfache Analyse - dann Versteher und nicht Putin-Versteher

Es wird eine Politik der "Verbrannten Erde" verfolgt, organisiert, gelenkt und finanziert durch die USA und EU-Vasallen. Formuliert und nachzulesen in den Werken eines der größten Kriegsverbrecher Zbigniew Brzeziński. Das sollten die Lügen- und Propagandaopfer der US-NATO-Kriegsreiber endlich kapieren, dann braucht es auch keine Putin-Versteher!
Oder verstehen Sie, warum weder Maidan-Massaker, Odessa-Massaker, MH17, geschweige denn der Völkermord und die Ethnische Säuberung im Osten bei den Westlichen Terrorsponsoren (USA, EU) und der faschistischen Marionetten-Regierung des Jazenjuk ein Thema sind.
Es spielt den Jaz-Kolomojsky-Faschisten und den Amerikanischen oder Polnischen Auftragskillern also keine Rolle, in welche ostukrainische Stadt geschossen wird, sollange die übergeordnete Strategie und die Kasse stimmt.

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n.nixdorff 24.01.2015, 13:30
249. Das

Zitat von spon_2873649
Die Politik hat versagt, die Armee kann nicht gewinnen...das ukrainische Volk kann mit einem Millionenmarsch für Frieden sorgen!!! Die Separatisten haben dann 3 Möglichkeiten: die Waffen niederlegen und sich festnehmen lassen, sich bis nach Russland zurückziehen, auf friedliche Demonstranten schießen, was dazu führen würde, dass sie gelyncht werden... Wenn Millionen Ukrainer die Separatistengebiete friedlich "besetzen", können die Separatisten nicht gewinnen...Russland kann ihnen auch nicht mehr helfen, ohne sein Gesicht zu verlieren und es wird innerhalb weniger Tage in der Ukraine wieder Frieden herrschen.
nenne ich unkonventionelles Denken, damit könnten die Ukrainer Putin tatsächlich zumindest kurzfristig die gesamte Strategie zerdeppern. Es fragt sich, ob die ukrainische Regierung die Logistik auf die Beine stellen könnte. Obwohl, dabei könnte man ihnen ja durchaus materiell unter die Arme greifen. Da würden Putin und seine Bande sicher den Kastenteufel machen und zetern - Hilfskonvois ohne Waffen, Söldner und Munition kennen die nämlich gar nicht. Ernsthaft dagegen etwas unternehmen könnten sie aber nicht, ohne sich endgültig als die Aggressoren, die sie sind, zu outen. Ich fürchte nur, die Bereitschaft der Zivilbevölkerung der (noch) nicht umkämpften Gebiete, das Risiko auf sich zu nehmen, doch von den Separatisten beschossen zu werden, hält sich in Grenzen. Den Söldnern wäre es durchaus zuzutrauen, genau das zu tun. Einigen Separatisten wohl auch. Einzig Putins Urlauber dürften da vielleicht eine gewisse Hemmung haben.

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