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Ukraine-Konflikt: Schwarzmeerstadt Mariupol unter Raketenbeschuss
AFP

Im Osten der Ukraine halten die Kämpfe unvermindert an: Bei einem Raketenangriff auf die Hafenstadt Mariupol wurden laut Polizei mindestens zehn Menschen getötet. Die Behörden machen prorussische Rebellen für die Tat verantwortlich.

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enni3 24.01.2015, 13:39
270.

Zitat von wollerm
Das tat er nicht. Russland sagt, dass man auf die Separatisten einwirken will als Verhandlungspartner. Ihnen ist nicht im Ansatz klar, was die russische Armee darstellt. Die würde die desolaten Söldnertruppen der Ukraine einstampfen. Das ist die simple Realität.
Das ist ja das Problem. Weil jeder weiß, dass die russische Armee in einer Woche in Kiew stehen würde, wenn Sie wollte, und weil jeder weiß, dass die Separatisten dies nicht könnten, hält Moskau das ja auf dem Level des Stellungskrieges mit kurzen kleinen Offensiven.

Damit das ganze möglichst glaubwürdig bleibt belässt man es bei einem assymetrischem Krieg. Sonst würde nämlich jeder sofort wissen, dass Moskau dahintersteht.

Übrigens sind Argumentationen der Art, wenn man wolle, dann könne man auch, nicht gerade förderlich bei der Glaubhaftmachung friedlicher Interessen.

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HeisseLuft 24.01.2015, 13:39
271. Tja

Zitat von David Leon
die Ukraine war mindestens seit der Großen Katharina russisch und schon vorher nannte man sie "russische Kornkammer"
Und das gleiche gilt für Finnland und Estland...


... ach, übrigens, wussten sie, dass ein beträchtlicher Teil von Putins Reich einst zum Kiewer Reich gehört hat?

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kollerspeter 24.01.2015, 13:40
272.

Zitat von LeonLanis
zu begreifen, daß Rußland eine militärische Integration der Ukraine in die EU (wie in dem Assoziationsabkommen vorgesehen) oder NATO nicht hinnehmen kann und nicht hinnehmen wird? Wer eine Brücke bauen will, muß das an diesem Punkt tun. Egon Bahr und andere erfahrene Ex-Politiker verstehen das. Merkel versteht es nicht.
Das Assoziationsabkommen ist eine rein wirtschaftliche Vereinbarung. Von einer militärischen Integration in die Nato steht da kein Wort

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jakobderkater 24.01.2015, 13:41
273. Putin-Versteher

es ist schon beeindruckend bis beängstigend wenn man an einem verschneiten Samstagmittag die Einträge sukzessiv verfolgt. Ich habe den Eindruck, dass einige der Schreiber zur fünften Kolonne von Russland gehören, welche unter Ausnutzen der Medien eine Meinung gestalten wollen nach der Russland ja eigentlich gut ist, es sich nur um eine Sezession handele (barer völkerrechtlicher Unsinn) und überhaupt die Bösen alle westlich der Separatisten lauern. Dies alles nach dem Motto "semper aliquid haeret".

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paulroberts 24.01.2015, 13:42
274. genau

Zitat von hendrikstindt
.Die Ukraine geht jetzt den Weg in die Zukunft,den Weg in die EU und in die Nato,mit uns zusammen.Die Ukraine gehört zu uns..
Ja, damit wir uns an Griechenland erinnern und uns dessen vergleichsweise Peanutsprobleme zurückwünschen.

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Werner655 24.01.2015, 13:43
275. Misstrauen auf allen Seiten

Zitat von Seifried
...versuchen stückchenweise mehr von der Ukraine wegzunehmen, nun muss leider Mariupol dran glauben. Wer stoppt endlich diesen russischen Vormarsch altes Sowiet-Gebiet zurückzuerobern. Dieses kriegswütige Volk wird uns erneut Angst und Schrecken einbringen. Leider verstehen das hier die wenigsten. Sprechen sie mal mit betagten Menschen , die die Zeit des 2. Weltkriegs erlebt haben und fragen sie um deren Meinung.... habt Ihr alle die Zeiten vergessen, welchen Schaden diese Nation im Osten Europas verursacht hat? Panzer in Prag, in Budapest etc. Erst der Staatsbankrott Anfang der 90er änderte einiges. Jetzt, wo man sich mit Öl etwas erwirtschaftet hat, geht es wieder von vorne los.
Wenn Sie die unnötige Anrede in der Überschrift weglassen würden, würde ihr sachlicher Beitrag noch sachlicher aufgenommen werden können. Argumentation ist angesagt, nicht Polemik und Propaganda. Das wird doch hinreichend von den Medien abgedeckt.
In der Tat können hierzulande zahlreiche Menschen die Vorgänge rund um die Ukraine nicht wirklich einschätzen. Ich zähle mich übrigens dazu.
Ist es aber denn nicht auch so, dass diese Unsicherheit in der Beurteilung auch deshalb entstanden ist, weil in den vergangenen Jahren ein Misstrauen gegenüber den atlantischen Freunden (?) mehr und mehr gewachsen ist?

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HeisseLuft 24.01.2015, 13:43
276. Nun, wenn das so ist

Zitat von LeonLanis
Sache der Ukraine, wenn sie stark genug ist, diesen Willen auch durchzusetzen. So einfach funktioniert Geopolitik. Und die Ukraine ist offenkundig nicht stark genug dazu, ebensowenig wie z.B. Serbien in den 1990-er Jahren stark genug war, seine Interessen durchzusetzen. Es wurde von der NATO bombardiert und fertig. Die EU-Politiker hätten das vorher bedenken müssen und mit Rußland einen Kompromiß aushandeln müssen. Aber sie sind stattdessen dem Konfrontationskurs der USA blind gefolgt. Das Ergebnis sehen wir jetzt.
Na, wenn nach ihrer Meinung das Recht des Stärkeren gilt, dann sollten wir die Ukraine jetzt stark machen.

Was empfehlen sie?

Nukleare Wiederbewaffnung?

Oder Aufnahme in die NATO?

Oder ein direktes Bündnis mit den USA, konkurrierend mit der NATO in Europa?

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marekors 24.01.2015, 13:44
277. Recht hat er!

Zitat von Seifried
...versuchen stückchenweise mehr von der Ukraine wegzunehmen, nun muss leider Mariupol dran glauben. Wer stoppt endlich diesen russischen Vormarsch altes Sowiet-Gebiet zurückzuerobern. Dieses kriegswütige Volk wird uns erneut Angst und Schrecken einbringen. Leider verstehen das hier die wenigsten. Sprechen sie mal mit betagten Menschen , die die Zeit des 2. Weltkriegs erlebt haben und fragen sie um deren Meinung.... habt Ihr alle die Zeiten vergessen, welchen Schaden diese Nation im Osten Europas verursacht hat? Panzer in Prag, in Budapest etc. Erst der Staatsbankrott Anfang der 90er änderte einiges. Jetzt, wo man sich mit Öl etwas erwirtschaftet hat, geht es wieder von vorne los.
Bin ganz Ihrer Meinung.

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sunnebo 24.01.2015, 13:44
278.

Zitat von irrenderstreiter
Da führt man verdeckte Operationen durch und ist dann so dämlich sich in einem Interview zu outen. Wenn das keine erdrückenden Beweise sind.
Nun ja, nach ein paar Gläsern Wodka und einer jungen britischen Journalistin kann man schon mal ins Plaudern kommen, Speznaz hin oder her.

Vielleicht mag auch das Komitee Russischer Soldatenmütter eine Quelle sein? Ich weiß, mittlerweile von Putin in die Nähe einer Terrororganisation gerückt, aber dort hat man einige Namen russischer Soldaten, die ihren "freiwillligen" Ausflug in die Ukraine nicht überlebt haben.

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klareKante48 24.01.2015, 13:47
279. Ach !

Zitat von ewgtim
Im verlassenen von ukrainischen Nazis Flughafen von Donezk wurden Waffen und Sachen der Nato gefunden .keine Medien haben das dokumentiert
Der beschossene Flughafen stammt von den Nazi? Dort wurden auch Nato-Waffen gefunden? Haben Sie konkrete Beweise? Oder ist diese These auch nur eine krankhafte Propagandalüge?

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