Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: Schwarzmeerstadt Mariupol unter Raketenbeschuss
AFP

Im Osten der Ukraine halten die Kämpfe unvermindert an: Bei einem Raketenangriff auf die Hafenstadt Mariupol wurden laut Polizei mindestens zehn Menschen getötet. Die Behörden machen prorussische Rebellen für die Tat verantwortlich.

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lieber_incognito 24.01.2015, 23:57
620.

Zitat von garfield
So ist das. Aber wer gleicht schon beider Definitionen mit den Fakten ab, wenn die Medien gebetsmühlenartig die "Annexion" in die Köpfe gehämmert haben. Für diejenigen, die es noch schaffen, sich mal unvoreingenommen folgende Argumentation zu Gemüte zu führen (mich hat sie jedenfalls mehr überzeugt als das stets ohne Begründung erfolgte Geschrei von der "Annexion": http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen
Wissenmanufaktur?

Warum nicht gleich Mickey Maus oder "Clever & Smart"?

Und zu Ihrem Link zur FAZ:
Das ist ein Beitrag im Feuilleton...
Was ein Feuilleton ist, werde ich Ihnen wohl hoffentlich nicht noch erklären müssen, oder?
Und was den Autor betrifft: Ein Professor für STRAFRECHT.
Wo es doch hier um Völkerrecht geht.

Sagen Sie mir eins:
Wen sie sich den Fuß gebrochen haben beim Sport.. konsultieren Sie dann auch ihren Zahnarzt?

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hoppelhopp 25.01.2015, 00:09
621.

in der EU gibt es noch andere Probleme - noch wurde die Ukraine nicht vereinnahmt!

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aljoschu 25.01.2015, 01:05
622. Sehr geehrter Herr Stindt,

Zitat von hendrikstindt
So sieht sie also aus,die Friedensbereitschaft Russlands.Tod und Leid,Terror und Vernichtung.Ich bin schockiert über die Vielzahl pro-russischer Mitdiskutanten,und das zu einem Zeitpunkt,wo unser Land mit Russland in einem massiven Konflikt steht.Ich wähle mein Land.Aber ich denke auch an das furchtbare Leid der Ukrainer,die einen hohen Blutzoll für ihre Freiheit zahlen müssen.Diese Menschen dürfen wir nicht alleine lassen,und wir müssen ihnen in ihrem Kampf gegen Russland beistehen.Russland greift den gesamten europäischen Wertekanon frontal an,und wenn wir in Europa nicht zusammen stehen,dann sind wir bald nur noch eine eiskalte Wirtschaftsgemeinschaft,wo es immer nur um Geld geht.Das ist eine furchtbare Vorstellung.Diktatoren muß man in voller Härte entgegentreten,Russland ist nicht unser Feind,aber unser Gegner.Die Ukraine geht jetzt den Weg in die Zukunft,den Weg in die EU und in die Nato,mit uns zusammen.Die Ukraine gehört zu uns,wir dürfen sie nicht allein lassen.Die Despotie darf nicht siegen,niemals und nirgendwo.
ja, Sie hätten mal an das furchtbare Leid der Ukrainer - im Osten des Landes denken sollen, als der Putschist Poroschenko den Bürgerkrieg gegen seine Landsleute ausgerufen hat. Da blieb sogar Frau Merkel die Spucke weg - aber gesagt, hat keiner was, weder Sie, Herr Stindt, noch unsere gewählten Vertreter in Berlin. Russland kann den westlichen Wertekanon gar nicht angreifen, denn wo kein Wertekanon ist, kann man ihn auch nicht angreifen. Ihr Westen hat in den vergangenen 20 Jahren sämtliche sogenannten "westliche Werte" gebrochen und mit Füßen getreten, welche Werte sollte Russland da noch angreifen können? In der Ukraine geht es nur noch um eiskalte Geopolitik im Sinne der US-Doktrin - insofern sind wir längst eine "eiskalte Wirtschaftsgemeinschaft" - aber eine in der ein Spieler die Regeln diktiert und der Rest kuscht (schon mal was von TTIP gehört?). Putin war für Russland ein großer Glücksfall - er hat das Land geeinigt und von dem Zugriff des Westens bewahrt. Dass das dem Westen - sprich UNS, Herr Spindt - nicht passt, na ja, ... Wenn wir unseren östlichen Nachbarn - immerhin ein Land Europas, dem wir viel, sehr viel schulden - mit einem offenen Wirtschaftskrieg belegen und dessen gewählten Präsidenten mit Adolf Hitler vergleichen und ihn hemmungslos diffamieren, dann sind wir nicht Gegner, sorry, dann sind wir Feind, was sonst? Denn eine friedliche Koexistenz mit Putin haben WIR wohl endgültig kaputt gemacht. Und wenn morgen die Ukraine EU-Land und "NATO-Partner" wird, wie Sie sagen, dann kann man diese EU und Deutschland nur noch bedauern - ob angesichts ihres weiteren Schicksals oder ihrer blanken Dummheit, das überlasse ich Ihnen zu entscheiden. Allein mit ihrem letzten Satz gehe ich d'accord - allerdings verstehe ich ihn wohl etwas anders als Sie.

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widder58 25.01.2015, 01:53
623. Kurz und knapp

Die OSZE lügt, die Medien spielen mit.
Die Geschosse kamen nachweislich aus Westen, genauer aus Stasyi Krym - kontrolliert von faschistischen Unterstützerbatallionen der Kiewer Putschisten.
Der Sinn der Sache dürfte jedem klar sein.
Keine weiteren Fragen.

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bammy 25.01.2015, 02:41
624.

Zitat von ewgtim
Im verlassenen von ukrainischen Nazis Flughafen von Donezk wurden Waffen und Sachen der Nato gefunden .keine Medien haben das dokumentiert
Reicht ja, wenn Sie es dokumentieren.

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bammy 25.01.2015, 02:43
625.

Zitat von hoppelhopp
wie man in den Wald reinruft - so schallt es wieder raus! Kiew rekrutiert 68000 Resevisten und kündigt die Rückeroberung an - aber die Russen sind wieder die Bösen, welche keinen Frieden wollen! Also versucht man sie jetzt zu erpressen!
Tja. Die Ukrainer verteidigen ihr Land, während es die Russen angreifen.

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closius 25.01.2015, 07:23
626. Augenhöhe?

Zitat von kodu
..... Solange man nicht bereit ist, Russland und seinen gewählten Präsidenten auf Augenhöhe und partnerschaftlich zu betrachten, solange wird es keine friedliche Lösung geben. .....
Wie soll man mit dem Präsidenten einer regionalen Mittelmacht, die wirtschaftlich den Status eines Entwicklungslandes hat, auf Augenhöhe umgehen, wenn der nicht einmal die elementaren Regeln des friedlichen Zusammenlebens beachtet?
Das geht nicht.
Putin will die erste Geige im globalen Orchester spielen, dabei müsste er froh sein wenn man ihn überhaupt mitspielen läßt, irgendwo ganz hinten.

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P. Kittsteiner 25.01.2015, 08:11
627.

Zitat von colonium
Der Mitforist "Vivare" hat einen sehr ausgewogenen und nachdenkenswerten Beitrag geleistet. Ihr Kommentar ist von der von ihm beklagten Einseitigkeit und Blindheit durchsetzt, der zu diesem verbrescherischen und unmenschlichen Bürgerkrieg geführt hat. Und dafür sind die Machthaber in Kiev genauso verantwortlich, wie die Seperatisten in der Ostukraine. Ich persönlich komme langsam an die Grenze der Erträglichkeit, wenn ich Kommentare von russischen oder ukrainischen Fanatikern lesen muß. Ihr Kommentar deutet darauf hin, dass Sie einer dieser Gruppen angehören. Das ist wenig produktiv für die Lösung des Konfliktes.
Sie selbst sind, ebenso wie der Mitforist "Vivare", extrem parteiisch und versuchen nun, diese Tatsache unter einem Deckmäntelchen der sich selbst attestierten Ausgewogenheit und Objektivität zu verbergen. Es will Ihnen aber leider nicht gelingen.

Wo war denn der Beitrag des Mitforisten "teekaysevenfive" bitte einfältig und blind? Er hat lediglich den Hauptgrund aufgezeigt, warum sich zahlreiche Zivilisten in der Ostukraine immer noch für einen Verbleib in ihrer Heimat entscheiden. Es ist eben nicht die stillschweigende Unterstützung der selbst ernannten "Separatisten", sondern schlicht und ergreifend die Sorge um das eigene bescheidene Eigentum, das alles ist, was diese Menschen haben.

Einen Beitrag wie der des Kollegen "Vivare", der das ukrainische Militär als "Soldateska" verunglimpft, kann man dagegen a) nicht ernst nehmen und b) nur dann als Musterbeispiel ausgewogener Analyse hernehmen, wenn man selbst an einer solchen gar nicht interessiert ist, sondern lediglich wieder auf der prorussischen Propagandawelle reiten will.

Sie und "Vivare" versuchen Ihre Propaganda zwar subtiler,, also unterschwelliger, an den Mann bzw. die Frau zu bringen, Begrifflichkeiten wie "Soldateska" verraten Sie aber. Lesen Sie mal nach, wie "Soldateska" definiert wird, dann bemerken Sie hoffentlich selbst, dass ein solcher Begriff in einer wirklich ausgewogenen Analyse weder vorkommen kann noch darf. Kommt er trotzdem vor, enthüllt er leider schonungslos die wahre geistige Haltung seines Benutzers.

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