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Ukraine-Konflikt: USA liefern erste Humvee-Geländewagen an Kiew
AFP

Washington hat begonnen, militärische Ausrüstung an die Ukraine zu liefern. Präsident Poroschenko nahm in Kiew die ersten zehn Geländewagen in Empfang. Folgen sollen Funkgeräte, Nachtsichtapparate und Radarsysteme.

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hdwinkel 25.03.2015, 18:27
1. Fehler

M.M. nach macht Herr Poroschenko ein paar schwerwiegende Fehler.

- In einer Phase, in der es darum geht die Kampfhandlungen zu beenden, macht es keinen vertrauensvollen Eindruck wenn aufgerüstet wird. Und die Ausrede, einen weiteren Vormarsch der Rebellen stoppen zu wollen zieht auch nicht, die Rebellen hatten vor Minsk die Initiative und haben sie zugunsten Minsk aufgegeben.

- Und ob die enge Bindung an Amerika nun hilfreich ist, darf mit Blick auf deren Hinterlassenschaften in anderen Konflikten bezweifelt werden. Besser wäre es gewesen, nach Europa zu schauen und dessen Gründe, keine Waffen zu liefern.

Und was das martialische Gerede anbelangt, das lässt mich dann doch an dem Willen zweifeln, den Konflikt friedlich beilegen zu wollen. Was will er? Ob die ostukrainische Bevölkerung nun hinter den Rebellen steht, kann bezweifelt werden. Aber nach der Zerstörung ganzer Städte durch die ukrainische Armee wird dort keiner mehr mit Poroschenko etwas am Hut haben wollen. Mehr als eine Art friedliche Koexistenz ist zur Zeit nicht drin, aber allemal besser als Krieg.

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spon_2294391 25.03.2015, 18:36
2. Dann haben die USA & Russland

ja einen Truppenübungsplatz und Dumme gefunden, die alles ausprobieren dürfen.

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Partyzant 25.03.2015, 19:24
3. Ukraine ist im Krieg

, mit Russland, und als souveräner Staat hat sie die Pflicht ihr Staatsgebiet zu verteidigen und auch aufzurüsten. Die Ukraine hat keinen ihrer Nachbarn angegriffen, im Gegenteil, sie hat das dritt grösste Atonwaffenarsenal der Welt gehabt und es abgerüstet und vernichtet für die Garantien dass sie nie angegriffen wird, Garantien auch von Russland. So viel ist das unterschriebene Putin wert. Und jetzt zu fordern, dass die Ukraine nicht militärisch aufrüstet ist absurd und verschwindend gering gegenüber ihren aggressiven Nachbarn Russland.

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kkllaauussii 25.03.2015, 19:42
4. Mehr Waffen machen ja immer Sinn!

Je mehr Waffen in einem Krisengebiet sind, desto besser, soll ja nicht einer nur mit Steinen schmeissen müssen.

Es stellt sich nur die Frage, wem es nutzt, den Kessel am köcheln zu halten.

Sinn machen die Militärhilfen zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nur, wenn man ein wirkliche Deeskalation nicht will. Als Verteidigungsmaßnahme ist es sinnlos, da bei einem neuen Aufflammen sicher direkt in einen heißen (Flächen-) Krieg eingestiegen wird.
Dann bliebe es auch nicht bei ein paar Autos.

UNd Wie immer die Frage: Was muss uns die Ukraine interessieren? Weder in EU noch in Nato, Wirtschaftlich absolut uninteressant und Leute leben und sterben auch anders unter unfairen, unsäglichen und ungerechten Bedingungen.

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herzblutdemokrat 25.03.2015, 19:59
5. Good bless the USA...

Gut so. Ein bisschen mehr Ausrüstung für die ukrainische Armee ist nicht verkehrt. Hilfe zur Selbsthilfe eben. Wir können nicht mit ansehen wie die Ukraine weiter zerstückelt wird. Hoffen wir das Minsk 2 hält.

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hugahuga 25.03.2015, 22:27
6. Poroschenko alias Walzman martialisch in Uniform und

stolz auf die neue Lieferung. Ist nicht on Minsk eine Deeskalation vereinbart worden? Und - neuerdings hört man wieder von Schusswechseln - wer beschießt da wen? Die Lage vor Ort sollte doch von OSZE Mitarbeitern überwacht werden.
Sind die jetzt etwa mit Maulkorb versehen worden, weil nicht die Separatisten, sondern der werte Herr Poroschenko hat schießen lassen? Immerhin - wie man auf die eigenen Leute feuert, das hat er ja zigfach bewiesen.
Und das alles wird von Amiland (ganz zur Freude von Frau Neuland und Herrn Soros und Herrn Biden jun) jetzt mit Lieferungen von Material unterstützt. Demnächst kommen dann die tödlichen Waffen und dann kann Herr Poroschenko bestimmt vor lauter Freude nicht in den Schlaf finden.
Es ist schändlich, wie Amiland die Ukraine dazu mißbraucht, um die Kluft zwischen Europa und Russland zu vertiefen.
Wir sollten wieder auf die Strasse gehen. Gegen TTIP und gegen Sanktionen, die Amiland angeordnet hat. Ami go home.

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enemynr1 25.03.2015, 22:36
7. Es sind willkommene

Trophäe für Separatisten.

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maxi-mus 25.03.2015, 23:14
8.

Ein weiterer Beweis, dass die US-Regierung an weiterer militaerischen Entwicklung des Konflikts interessiert ist. Ueberall, wo die sich eingemischt hat stehen jetzt Ruinen und herrscht Chaos.

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Derwahrheit 26.03.2015, 00:17
9. Jawohl...

Richtig so. Die Ukraine soll sich verteidigen können,gegen die Aggression aus Russland. Es darf nie vergessen werden,wer der Aggressor hier ist. Die Ukraine ist ein souveräner Staat und darf die Hilfe der USA nicht ausschlagen. Frieden braucht Waffen.

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