Forum: Politik
Ukraine-Konflikt: USA liefern erste Humvee-Geländewagen an Kiew
AFP

Washington hat begonnen, militärische Ausrüstung an die Ukraine zu liefern. Präsident Poroschenko nahm in Kiew die ersten zehn Geländewagen in Empfang. Folgen sollen Funkgeräte, Nachtsichtapparate und Radarsysteme.

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MatthiasSchweiz 26.03.2015, 00:30
10.

Zitat von hdwinkel
M.M. nach macht Herr Poroschenko ein paar schwerwiegende Fehler. - In einer Phase, in der es darum geht die Kampfhandlungen zu beenden, macht es keinen vertrauensvollen Eindruck wenn aufgerüstet wird. Und die Ausrede, einen weiteren Vormarsch der Rebellen stoppen zu wollen zieht auch nicht, die Rebellen hatten vor Minsk die Initiative und haben sie zugunsten Minsk aufgegeben. - Und ob die enge Bindung an Amerika nun hilfreich ist, darf mit Blick auf deren Hinterlassenschaften in anderen Konflikten bezweifelt werden. Besser wäre es gewesen, nach Europa zu schauen und dessen Gründe, keine Waffen zu liefern. Und was das martialische Gerede anbelangt, das lässt mich dann doch an dem Willen zweifeln, den Konflikt friedlich beilegen zu wollen. Was will er? Ob die ostukrainische Bevölkerung nun hinter den Rebellen steht, kann bezweifelt werden. Aber nach der Zerstörung ganzer Städte durch die ukrainische Armee wird dort keiner mehr mit Poroschenko etwas am Hut haben wollen. Mehr als eine Art friedliche Koexistenz ist zur Zeit nicht drin, aber allemal besser als Krieg.
Kampfhandlungen beenden? Konflikt friedlich beilegen? Nachdem das Parlament in Kiew die Separatistengebiete gerade erst zu besetzten Gebieten erklärt hat, die es zu befreien gilt, bevor Wahlen stattfinden, was klar gegen Minsk 2 verstösst? Nach all dem ist die nächste Offensive nur eine Frage der Zeit. Wenn dann aber zum zweiten Mal schon ein Minsker Abkommen von Kiew nur dazu benutzt worden ist, sich aus einer misslichen militärischen Lage zu befreien um die nächsten Kämpfe vorzubereiten, wird es nicht so schnell ein weiteres Abkommen geben, dann wird wahrscheinlich gekämpft bis zum Ende. Aber militärisch ist dieser Konflikt für Kiew nicht zu gewinnen, auch mit ein paar neuen Geländewagen nicht (über deren Lieferung sich die Rüstungslobby in den USA freut).

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MatthiasSchweiz 26.03.2015, 00:35
11.

Zitat von Partyzant
, mit Russland, und als souveräner Staat hat sie die Pflicht ihr Staatsgebiet zu verteidigen und auch aufzurüsten. Die Ukraine hat keinen ihrer Nachbarn angegriffen, im Gegenteil, sie hat das dritt grösste Atonwaffenarsenal der Welt gehabt und es abgerüstet und vernichtet für die Garantien dass sie nie angegriffen wird, Garantien auch von Russland. So viel ist das unterschriebene Putin wert. Und jetzt zu fordern, dass die Ukraine nicht militärisch aufrüstet ist absurd und verschwindend gering gegenüber ihren aggressiven Nachbarn Russland.
Ukraine? Was ist das? Gibt es seit ein bisschen mehr als 20 Jahren, bevor die Ukraine eine Sowjetrepublik war, war es nie ein zusammenhängender Staat. Deshalb ist die Ukraine auch bis heute gespalten. Und die neuen Führer in Kiew haben bis jetzt kein Interesse daran gezeigt, den Zusammenhalt innerhalb der verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen zu stärken, nein im Gegenteil, nach dem Putsch in Kiew und den folgenden Protesten in der Ostukraine wurden zuerst gleich mal die Rechtsextremen Kämpfer vom Rechten Sektor, gefolgt von Armee und ebenso rechtsextremer Nationalgarde in den Osten geschickt, um für "Ruhe" zu sorgen (anders ausgedrückt, um die Leute dort mit Waffengewalt zu unterdrücken). Man stelle sich mal vor, in einem westeuropäischen Staat wie z.Bsp. Deutschland gäbe es einen Regierungsputsch - der würde natürlich von allen fröhlich akzeptiert, ohne irgendwelche Proteste usw...

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Amiversteher 26.03.2015, 02:14
12. Waffen statt Brot

Ist super. Da werden Renten nicht gezahlt, Konten eingefroren und Hilfsmittel auch nicht geschickt. Hauptsache Waffen statt Brot, Sicherheit und Perspektiven. Soviel Kohle die wir schon nach Ukraine geschleust haben und wofür? Was soll das Ganze Gehabe von Demokratie? Alles nur Massenverdummung. Kriege sind super Geschaeffte! Und ein neues Feindbild über Russland aufzubauen kommt da nur gelegen. Warum nicht ein Bruchteil des Geldes nutzen um den Menschen was zu essen geben, Perspektiven zu schaffen? Mann braucht kein Krieg um wieder Vertrauen aufzubauen.

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kosu 26.03.2015, 06:30
13. Wird nicht lange

Dauern und im Osten geht es weiter. Kiew wird wieder angreifen finaziert mit unseren "Steuern". Merkel wird Minisk III versuchen Ergebnis null. Vielleicht sollte Merkel sofern Sie Einfluss auf "IHRE" Freunde hat da mal intervenieren Sanktionen helfen auch. Der Krieg ist vor unserer Haustür.

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lederal 26.03.2015, 08:42
14. Das wahre Gesicht.....!

Der Aggressor zeigt das wahre Gesicht.Nur Einer will Krieg in Duropa und das tut er es beweisen. Die Sanktionen haben im nicht betroffene, Der Profitiert von den Krieg und von Sanktionen. Die Weltgemeinschaft und Uno sollten endlich die Wahrheit sagen und den ,, Friedlichen Agressor" stopfen. Die Bauen eigene Wirdschaft auf Elend anderes Volkes auf.Die Presse muss helfen die Wahrheit und die Augen bei die Menschen öffnen.

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lederal 26.03.2015, 08:49
15. Herzblutdemokrat-Kriegstreiber

,,Herzblut Diktat" das ist der richtiger Pseudonym. Das Land ist aus dem Kontrolle und vol mit Waffen gestoppt. Ohfentlich sie bleiben da und werden nicht in andere Länder kommen.

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Xander 26.03.2015, 08:50
16. Putin-Fans regen sich mal wieder auf

Warum regt man sich eigentlich so darüber auf, dass die Ukraine aufrüstet? Die Ukraine hat keine Garantie mehr, dass sie nicht angegriffen wird. Budapester Memorandum ist Geschichte. Russland hat ganz klar gezeigt, dass dieses Abkkommen nichts Wert ist. Deswegen ist es auch absolut legitim, dass die Ukraine aufrüstet. Die Mensch dort wollen auch in Frieden leben. Das ist nur möglich, wenn die Ukraine als souveräner Staat genug Abschreck-Potenzial hat. Das Recht aufzurüsten, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten steht halt nicht nur Russland zu. Also liebe Putin-Fans/Versteher oder wie ihr euch sonst noch nennt: Wird Zeit mit dem Geheule aufzuhören und die Souveränität der Ukraine zu akzeptieren.

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cyko 26.03.2015, 09:00
17. Na dann...

...hat sich ja für AM General die Teilnahme an diverse Transatlantikerkonferenzen bereits gelohnt. Für die Kohle würde ich auch mit Marieluise Beck reden.

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aljoschu 26.03.2015, 10:02
18. Bruch von Minsk II - wo bleibt der Protest der EU?

Wie können die USA Waffen an die Ukraine liefern? Gerade jetzt, da man mit Minsk II einen ersten, einiger Maßen verlässlichen Waffenstillstand erreicht hat? Warum schweigen Frau Merkel, Herr Steinmeier, Herr Gauck dazu? - Das ist doch ein eklatanter Bruch von Minsk II.
Was will man im Weißen Haus und im Pentagon damit erreichen? Doch nur, dass die Gegenseite gleichermaßen nachzieht. Wohin soll das führen?
Und dass Poroschenko und sein Regime in Kiew nicht an einer friedlichen Beendigung des Bruderkrieges und an der Einhaltung des Minsker Abkommens interessiert sind, das zeigen bereits die neuen Beschlüsse in Kiew, dass der Osten vor einer gemeinsamen Wahl vollständig militärisch unterworfen werden muss.
Warum wir diesen Mann in Berlin mit allen militärischen Ehren empfangen und ihn auch noch finanziell unterstützen, ist mit Argumenten, die sich auf internationales Recht stützen, nicht mehr zu begründen. Wir haben den Putsch in Kiew geduldet bzw. mit betrieben, jetzt geht es darum die Konsequenzen zu tragen.

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helios2.0 26.03.2015, 10:05
19. staatliche Souveränität!

Zitat von MatthiasSchweiz
Kampfhandlungen beenden? Konflikt friedlich beilegen? Nachdem das Parlament in Kiew die Separatistengebiete gerade erst zu besetzten Gebieten erklärt hat, die es zu befreien gilt, bevor Wahlen stattfinden, was klar gegen Minsk 2 verstösst? Nach all dem ist die nächste Offensive nur eine Frage der Zeit. Wenn dann aber zum zweiten Mal schon ein Minsker Abkommen von Kiew nur dazu benutzt worden ist, sich aus einer misslichen militärischen Lage zu befreien um die nächsten Kämpfe vorzubereiten, wird es nicht so schnell ein weiteres Abkommen geben, dann wird wahrscheinlich gekämpft bis zum Ende. Aber militärisch ist dieser Konflikt für Kiew nicht zu gewinnen, auch mit ein paar neuen Geländewagen nicht (über deren Lieferung sich die Rüstungslobby in den USA freut).
Ob die Amtsenthebung Wiktor Janukowytschs verfassungskonform war haben einzig und alleine ukrainische Gerichte zu entscheiden - nicht aber russische Soldaten oder selbsternannte Ministerpräsidenten! Sowohl Präsident Poroschenko als auch die Werchowna Rada wurden gemäß der ukrainischen Verfassung am 25. Mai bzw. am 26. Oktober 2014 demokratisch gewählt und sind international (auch von Russland) anerkannt. Der innerukrainische Konflikt ist aber nur dann zu lösen, wenn Russland seine Aggressionen gegenüber seinem souveränen Nachbarland einstellt! Mit der Besetzung der Krim und der Unterstützung der Separatisten hat Russland völkerrechtswidrig die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine verletzt und damit grundlos eine Internationalisierung der Krise bewirkt. Diese Aggression muss beendet werden, damit ein politischer Lösungsprozess beginnen kann!

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