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Ukraine-Krise: Bundeswehr gibt für Manöver 20 Millionen Euro extra aus
DPA

Mehr Training, größere Abschreckung: Wegen der Ukraine-Krise stockt das Verteidigungsministerium die Mittel für Bundeswehrübungen auf - offenbar ein Zeichen an Russland.

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analyse 30.07.2015, 07:35
1. Wenn das Manöver tatsächlich ein Zeichen für Rußland

sein soll,ist es strategisch völlig kontraproduktiv !Sowohl im europäischen,als auch im globalen Kontext !

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mtbfahrer 30.07.2015, 07:47
2. Säbelrasseln

Ich habe selber nur die ersten vier Jahre meines Lebens in der Zeit des kalten Krieges verbracht, vielleicht reagiere ich deswegen verstört auf die Ereignisse der letzten paar Jahre, es baut sich in mir ein ganz schlechtes Gefühl auf... Die Spannungen in der Welt werden stärker und äußern sich bereits im mittleren Osten. Eine verstärkte militärische Aufrüstung vieler Parteien gleichzeitig sollte uns mit den Ereignissen unserer Geschichte im Hinterkopf ein deutliches Warnsignal sein.

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bugmexx 30.07.2015, 07:48
3.

Kontinuierlich wurde der Haushalt für Verteidigung herunter geschraubt. Die Wehrpflicht abgeschafft. Die Anzahl unserer Soldaten reduziert. Ohne viel Ahnung vom Militär und Verteidigung zu haben, möchte mal behaupten - was in Russland passiert könnte eine ernsthafte bedrohung sein. Nicht alles Friede, Freude Eierkuchen

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Eppelein von Gailingen 30.07.2015, 07:52
4. Die Provokationen gegen Russland gehen also ungerührt weiter

20 Millionen € für einen Karnevalsaufzug? Die Nato, an der Spitze Stoltenberg, mausert sich zum Unterstützer für Despoten. Anstatt dem Erdogan für seinen Vernichtungskrieg gegen die Kurden eine satte auf die Pfoten zu hauen, wird ihm Beistand geschworen. Er darf weiter an der Vernichtung der Kurden arbeiten. Schizophrenie des Nordatlantikpakts, der sich in die Türkei verlaufen hat. Was hat die Nato damit zu tun?? Das ist Klapsmühlenpolitik pur.
Dann lobe ich Özdemir, wie er mit seinen türkischen Wurzeln die Wahrheit über einen Erdogan sagt, und über die Zukunft der Türkei mit diesem Despoten.

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Frua 30.07.2015, 08:05
5. Peanuts

Angesichts des Wehretats von 33 Mrd. Euro sind 20 Mio. für "practise" sehr sehr wenig. :-)

Ich habe kürzlich einen interessanten Artikel gelesen. Die Bundesmarine verfügt noch über 35 Schiffe. Die grössten davon sind Fregatten. Keinen einzigen Lenkwaffenzerstörer oder Lenkwaffenkreuzer. Ein einziger russischer Lenkwaffenkreuzer wird alleine mit dieser armseligen Flottille fertig. Davon hat die russische Marine alleine 7. Und 20 Lenkwaffenzerstörer. Von der Zerstörkraft sind allerdings die Atom-U-Booten der Russen die fürchterlichsten Waffen. Davon hat die Bundeswehr keinen einziges. 5 U-Boote, die alle wesentlich kleiner und kampfschwächer sind als die WK2-U-Boote vom Typ XII hat die Bundesmarine noch.

Damit wollte die Frau Merkel anlässlich der Ukraine-Krise gegen die Russen Krieg führen. Alleine in Sewastopol auf der Krim liegt eine grössere Flotte an Kriegschiffen als die gesamte Bundesmarine aufbieten kann. Der Putin mopst sich doch nur noch über die Frau Merkel und ihr Gekläffe.

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spektakel2 30.07.2015, 08:06
6. Einsatzbereitschaft

Übungen tun auch dringend Not denn durch Reformchaos und Mangelwirtschaft war die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr je nach Truppenteil fast runter auf 10% und selten über 40%. Es ist schon erschreckend wenn die Elite-Einheiten mit Besenstielen statt Gewehren zu internationalen Übungen aufbrechen weil sonst nichts da ist.

Angeblich hat sich die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr durch zahlreiche Übungen seit Januar 2014 auf rund 60% verbessert. Das ist nicht Spitze aber immerhin brauchbar.

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metalkid 30.07.2015, 08:23
7. Eine fragwürdige Analyse

Oh da wird man sich in Russland ( Verteidigungsetat 85 Mrd Euro) aber sicherlich bald grosse Sorgen machen wenn Deutschland mit seiner kaputt geschrumpften Bundeswehr ganze 20 Millionen Euro mehr Geld zur Beübung ihrer Soldaten einsetzt. Was ist denn das schon wieder für eine verschrobene Meldung? Gehen SPON die Themen zum Bundeswehr Bashing aus? Manchmal wünsche ich mir, dass unsere Medien lieber eine Meldung später aber dafür recherchiert und reflektiert herausgeben. Dafür wäre ich dann auch bereit die entsprechende Vergütung zu bezahlen.

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exminer 30.07.2015, 08:25
8. Zeichen an Rußland

Auch wenn das in etwa siebzig Jährchen her ist, sollten diese Spielchen mit den Zeichen setzen unterbleiben. Ein Blick auf die Karte zeigt einen Großen Keil dessen Schmalseite im Westen liegt und wenn der Welt eine nukleare Katastrophe erspart bleiben soll, sollten diese Art der Kraftmeierei schnellstens vergessen werden, und den großen Unruhestifter gleich mit. Denn dieser Planet hat ganz andere Probleme die auf eine Lösung warten, wie da sind Überbevölkerung,Trinkwasser, endliche Recourcen und nicht zuletzt eine mögliche Klimaänderung. Und es braucht keine Kriege, nur ein weiter so, das hat am Ende das gleiche Ergebnis, wenn nicht sehr schnell ein
Umdenken einsetzt. Nur bei den Intelligenzbestien die
die Geschicke der Völker lenken, werden wir darauf lange warten können.

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Pfaffenwinkel 30.07.2015, 08:26
9. Diese Manöver in Osteuropa

sind nur im Sinne der USA, um den Kalten Krieg voranzutreiben. Ich glaube nicht, dass die Deutschen das wirklich wollen.

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