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Ukraine-Krise: Kiew ordnet neuen Anti-Terror-Einsatz im Osten an
DPA

Die Regierung in Kiew will gegen die pro-russischen Seperatisten im Osten des Landes härter durchgreifen. Sie kündigte neue Anti-Terror-Maßnahmen an. Grund ist der Tod eines ukrainischen Politikers, der gefoltert worden sein soll.

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spon-facebook-720796197 22.04.2014, 20:06
1. ...

Kampf gegen Terror (was genau ist das eigentlich, dieser "Terror"?) ist in unserer Zeit der Passierschein für jede Form von staatlicher Gewaltanwendung. Ob die Gründe wirklich zutreffend sind? Wer kann das schon sagen. Ich hab jedenfalls aufgehört, jedem seine edlen Absichten abzunehmen, der nur laut genug "Westen" schreit, während er mit den Klingen fuchtelt. Mir tun einfach nur die Menschen leid, deren Heimat immer weiter auf einen Bürgerkrieg zutaumelt.

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obrunio 22.04.2014, 20:06
2. Chaos

Kein Land dieser Welt kann solche Zustände auf seinem Territorium dulden. Maßnahmen müssen ergriffen werden, will man nicht zum "failed state" degradieren. Wie wäre es wenn Moskau endlich die Vereinbarungen von Genf ernst nehmen würde anstatt Öl ins Feuer zu gießen?

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exil-berliner 22.04.2014, 20:12
3. Zündschnur brennt..

Zitat von sysop
Die Regierung in Kiew will gegen die pro-russischen Seperatisten im Osten des Landes härter durchgreifen. Sie kündigte neue Anti-Terror-Maßnahmen an. Grund ist der Tod eines ukrainischen Politikers, der gefoltert worden sein soll.
Dann wünschen wir dem gut ausgerüsteten ukrainischem Militär viel Erfolg beim harten durchgreifen und beim Ziel Herr der Lage zu werden. Ich persönlich wünsche mir das, damit es in der östlichen Europaregion ruhig bleibt und schaue dabei auch auf Wien welches z.B. nur knapp 400 Kilometer von diesem gefährlichen Brandherd entfernt ist. Möge die Nato weise entscheiden...

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de-be 22.04.2014, 20:14
4.

Zitat von obrunio
Kein Land dieser Welt kann solche Zustände auf seinem Territorium dulden. ...
Von welchen Zuständen reden Sie? Von denen, welche die Regierung in Kiew behauptet? Dann erklären Sie mir mal, welche Belege Sie sehen, dass die ukrainische Regierung ein besseres Verhältnis zur Wahrheit hat, als die amerikanische.

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hellacharlot 22.04.2014, 20:22
5. Es ist schon auffallend,

prompt folgt dem Besuch eines USA-Repräsentanten die Ankündigung härterer Gewalt gegen die eigene russischstämmige Bevölkerung, legitimiert -wir kennen es zur Genüge- mit Anti-Terrorismus-Kampf. Und das wiederum legitimiert dann alles, auch jeden Bruch der Menschenrechte. Wahrscheinlich dauert`s nicht mehr lang, bis die Dronen zum Morden einfliegen. Und diese ukrainische Regierung soll eine demokratisch verfasste nach westlichen Standards sein??? Ist das der Grund, warum Schäuble stets den Militäreinsatz im Innern gesetzlich verankern wollte?

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raumbefeuchter 22.04.2014, 20:27
6. Abwarten

Nach dem neulichen CIA-Briefing und Moralunterstützung von Biden scheinen die Putschisten wieder in Kampfstimmung zu sein.
Man sollte jetzt die Kirche im Dorf lassen und lieber die Berichte der OSZE abwarten.

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romeov 22.04.2014, 20:27
7. Marketingbegriff: Anti-Terror Einsatz

Man muss das halt griffig verkaufen. Separatisten hört sich scheinbar zu harmlos an, also jetzt der Begriff Terror. Vom Westen lernen...

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n01 22.04.2014, 20:29
8. Welche Maßnahmen sollten das sein?

Zitat von obrunio
Kein Land dieser Welt kann solche Zustände auf seinem Territorium dulden. Maßnahmen müssen ergriffen werden, will man nicht zum "failed state" degradieren.
An welche Maßnahmen denken Sie ? Es gibt nun schon genug Länder, die durch "Maßnahmen" zum "Failed State" geworden sind. Und es
sieht fast so aus, als wenn die Ukraine Gefahr läuft, auch abzugleiten, wie Sie schon sagten. Am besten wäre es, das Säbelrassseln würde von allen Seiten aufhören, und die Probleme dort werden durch die Europäer gelöst. Ich werde das Gefühl nicht los, das alles andere nicht gut ausgeht.

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thinking_about 22.04.2014, 20:34
9. So ist die Nachricht

Zitat von sysop
Die Regierung in Kiew will gegen die pro-russischen Seperatisten im Osten des Landes härter durchgreifen. Sie kündigte neue Anti-Terror-Maßnahmen an. Grund ist der Tod eines ukrainischen Politikers, der gefoltert worden sein soll.

bei n-tv:

"Die Sicherheitskräfte sollen dafür sorgen, dass die ukrainischen Bürger im Osten des Landes "vor Terroristen geschützt werden". Er habe diese Entscheidung getroffen, nachdem zwei Leichname mit Folterspuren entdeckt worden seien. Bei einem der beiden Todesopfer soll es sich um einen Kommunalpolitiker der proeuropäischen Partei der ehemaligen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko handeln.

Der Einsatz vor Ostern verlief aus ukrainischer Sicht allerdings nicht besonders erfolgreich. Soldaten liefen zu den Aktivisten über und nahmen ihre Waffen gleich mit."

Und dann wundert man sich, daß da nichts klappt und wie man an Waffen kommt.
Militär und Polizisten weigern sich oder laufen über.

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