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Ukraine-Krise: Mit Haubitzen gegen den Frieden
DPA

Im Osten der Ukraine kann von Frieden keine Rede sein - trotz des Abkommens von Minsk. Alexander Hug, Vizechef der OSZE-Beobachtermission, warnt den Westen: Der Konflikt gärt.

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lex1976 20.03.2016, 00:00
1.

Hoffen wir mal der Ölpreis erholt sich nicht zu schnell. Der effektivste Weg Putin die Geldquelle abzuschneiden sind niedrige Ölpreise.

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joG 20.03.2016, 00:03
2. Gott sei Dank....

....erinnert jemand an unsere diese Schande! Der Wähler sollte nicht vergessen, wie die EU und allen voran Deutschland dort sehenden Auges versagten.

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arrache-coeur 20.03.2016, 00:04
3.

Tja, die EU stolpert gerade durch die Flüchtlingskrise, die für sich genommen bereits zum Auseinanderbrechen der EU geeignet ist. Da hat ein relativ statischer Konflikt wie der in der Ukraine schlicht keine Priorität.

Steinmeier ist unzufrieden? Gemessen an seinen Konfliktlösungserfolgen ist Steinmeier selbst eher Underperformer.

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prologo 20.03.2016, 00:12
4. Expansion einstellen

Die EU samt Nato und Brüssel sollen endlich diese unsägliche Nato Osterweiterung einstellen. Die Ukraine war und ist russisches Territorium, und auch noch zur Hälfte mit Russen bewohnt.

Putin kann sich diese Provokation des Westen nicht mehr gefallen lassen, ansonsten verliert er sein Gesicht in Russland. Und gerade Deutschland, das die Wiedervereinigung hauptsächlich Russland zu verdanken hat, muss sich da zurückhalten.

Ich bin absolut kein Putin Fan, ganz im Gegenteil. Aber als deutscher Politiker muss man doch so viel Verständnis dafür haben, vor allen Dingen erkennen, dass diese Politik samt Sanktionen gegen Russland nur noch ein Eigentor ist. Weil das auch unserem eigenen Land/Wirtschaft großen Schaden zufügt.

Merkel und Steinmeier sind außenpolitisch nur noch die Vasallen der USA, so sieht das für mich aus. Das Ergebnis der beiden ist immer gleich. Ein Schaden für Deutschland. Das sollte endlich beendet werden.

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anja-boettcher1 20.03.2016, 00:17
5. Perspektiven

Die Ukraine als historisch tief gespaltene Gesellschaft hat nur eine Chance zu prosperieren, wenn sie als Brücke zwischen ihren westlichen europäischen Nachbarländern und Russland wie Weißrussland fungieren kann.

Wer also wirklich an diesem Land interessiert ist, müsste auch die Beziehungen zu Russland vertiefen, anstatt sie einzufrieren. Die ukrainische Bevölkerung ist schon lange des Konflikts müde, den jedoch vor allem die wenig erfolgreichen, von US-Falken gestützten Eliten dort benötigen, die nicht ernsthaft daran interessiert sind, die Interessen ihrer Bürger zu vertreten.

Diese Bürger aber werden in dem Land nur mehr Gewicht erhalten, falls Initiativen dort eine Förderung erhalten. Privatisierungsorgien wie Regierungskredite werden nur den Krieg verlängern und in den Taschen der Oligarchen landen. Wichtig wäre - seitens der EU - eine Mittelstandsförderung. Diese aber wird nur im Rahmen einer erneuten Anregung der verstärkten wirtschaftlichen Kooperation mit Russland wirkliche Entfaltungsmöglichkeiten erlangen.

Politisch wird dies nur möglich sein, wenn Europa in Kooperation mit Russland endlich auf eigenen Beinen steht und Einmischungen der USA endlich den notwendigen Riegel vorschiebt.

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fixik 20.03.2016, 00:32
6.

Sanktionen gegen Russland erlassen, Kiew erklären, dass man auch mit denen die Geduld verliert und schon gibt es halbwegs Frieden.
Dann herrscht im Osten schnell Ruhe.

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gievlos 20.03.2016, 00:36
7.

Mit den OSZE Beobachtern in der Ost-Ukraine möchte ich echt nicht tauschen. Das ist ein lebensgefährlicher Job. Respekt für deren Arbeit. Am besten wäre es, man könnte einer Organisation wie der OSZE die Polizei-Arbeit vor Ort leiten lassen

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trude2004 20.03.2016, 00:45
8.

Wie heißt es so schön: man kann die russische Seele nicht verstehen, man muss an sie glauben. Heute ist nichts wie früher. Es werden heute so genannte Stellvertreterkriege geführt und wer im Recht ist oder nicht vermischt sich schnell. Die Russen werden die Ukraine nicht gehen lassen. Die USA versuchen immer noch den ersten Krieg zu gewinnen....,

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tambora 20.03.2016, 00:51
9. nein, Herr Hug,

und Sie sollten es besser wissen:
Zitat:
"In 90 Prozent der Fälle sind es die Separatisten, die uns behindern. Wir haben etwa große Probleme, an die russisch-ukrainische Grenze zu kommen. Das kann nur eines bedeuten: Es gibt dort etwas, das die Separatisten verbergen. "

Nein, das bedeutet, dass die OSZE auf Separatistenseite jegliches Vertrauen verspielt hat, so einfach ist das.

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