Forum: Politik
Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

Seite 18 von 36
boomer63 07.05.2014, 09:29
170.

Zitat von terminator_666
In Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren, ist erforderlich. 1. Die osteuropäischen NATO-Staaten werden es als Signal der Unterstützung werten. Aufgrund der schlimmen Erfahrungen der Vergangenheit herrscht dort besonders viel Angst vor Russland. 2. Die NATO-Truppen in osteuropäischen Mitgliedsstaaten sind der einzige Garant, dass Putin diese in Ruhe lässt. Am Beispiel der Ukraine sieht man, was Russland mit souveränen Staaten macht, die Putin als sein Einflussgebiet ansieht.
Sagen Sie, wollen Sie Krieg? Das kann ich mir nicht vorstellen. Bitte recherchieren Sie doch mal im Internet. Sie werden staunen, was Sie da über die Absichten der NATO finden. Oder schauen Sie einfach hier im Forum nach. Einen entsprechenden Link gibt es hier. Möglicher weise müssen Sie feststellen, dass Sie doch etwas einseitig informiert sind!

Beitrag melden
commentsWelcome 07.05.2014, 09:30
171.

Russland hat seit 1999 wirklich alles getan, die seit 1990 souveränen ehemLigen Sovjetrepubliken wieder an sich zu binden und deren Politik zu dominieren. Die Folgen sieht man in Tschetschenien und Georgien sowie jetzt in der Ukraine. Mit KGB-Methoden und Sovjetpropaganda wird ein souveräner Staat im 21.jhrt destabilisiert und mit den unbegründeten Faschismusaengsten eines Teils der Bevölkerung gezuendelt. Die Nationalgarde hat eine parlamentarishe Legitimation und ist keine braune Bande im Gegensatz zum faschistischcen Regime Putins, der bezahlte Soeldner und Kriminelle fuer sich arbeiten laesst.

Beitrag melden
DonCarlos 07.05.2014, 09:31
172. Gasvorkommen auf der Krim

Ja, die bösen Verschwörungstheorien. Nur die Realität ist banal.
Zitat von heli.ro
In der (Ost-)Ukraine liegen offenbar noch 1.1 Trillionen Kubikmeter Gas in der Erde, welches heute noch nicht gefördert werden kann. Ratet mal, wer Interesse hat, dieses zu sichern...
Russland will sich natürlich auch diese Gasvorräte sichern wie es sich auch die Gasvorräte auf der Krim gesichert hat:
http://www.dw.de/worum-es-auf-der-kr...eht/a-17465857

Die Ukraine mit Gas wäre ja unabhängig von Russland.

Beitrag melden
Hank Hill 07.05.2014, 09:33
173.

ist genauso wenig boese oder gut wie "Der Amerikaner". Was Angst macht ist die Aussage von Putin, "daß es durchaus schoen und ehrenhaft ist sein Leben fuer einen Freund, oder sein Land zu geben" So ein bullshit. Gerade laeuft in ARTE die Serie mit den Tagebuechern im 1. Weltkrieg. Man fasst sich an den Kopf mit welcher Idiotie und nationaler Verbohrtheit die Menschen sich damals gegenseitig getoetet haben. Kein Land und kein System ist es wert daß man dafuer sein Leben riskiert. Wie kann man 2014 noch so bekloppt sein ? Man hat den Eindruck Putin macht seine Landsleute scharf mit seinem nationalen Quark. Mir tun die Russen leid, sie haben noch nie in einem normalen System gelebt, kennen nur Unterdrueckung, Korruption und Verfolgung. Kommunismus eben, menschenverachtend.

Beitrag melden
Robert_Rostock 07.05.2014, 09:33
174.

Zitat von stranger66
dafür das nach dem Umbruch in der Sowjetunion den Oststaaten die Souverenität geschenkt wurde-hat sich die Nato sofort wie eine Kraake nach Osten ausgeweitet. Ob mit oder ohne Verträge ist das Verhalten stupid und Doof und aggrresiv
Nicht die Nato hat sich ausgebreitet, die osteuropäischen Staaten haben sich der Nato auf eigenen Wunsch angeschlossen.

Souveränität heißt eben Selbstbestimmung. Auch darüber, welchem Bündnis ich mich anschließe.

Vielleicht sollte sich Russland mal fragen, warum diese Ostblockstaaten alle möglichst schnell zur Nato wollten und nicht mehr in Russlands Umarmung bleiben wollten.

Beitrag melden
DonCarlos 07.05.2014, 09:33
175. Bestimmt nicht die USA

Nur um den Verschwörungstheorien gleich entgegen zu halten.
Zitat von heli.ro
In der (Ost-)Ukraine liegen offenbar noch 1.1 Trillionen Kubikmeter Gas in der Erde, welches heute noch nicht gefördert werden kann. Ratet mal, wer Interesse hat, dieses zu sichern...
Die USA exportieren Erdgas, die Ukraine ist auf Importe aus Russland angewiesen.

Beitrag melden
gianfranco 07.05.2014, 09:33
176.

Zitat von Rosa3000
Praktisch hatte u.a. Kohl den Russen mal versprochen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt. Der Westen ist mitschuldig an der Aggressivität der Russen. Richtig wäre gewesen, die Russen mit aufzunehmen. Was sprach vor 15..20 Jahren dagegen?
Dagegen sprach, schon lange vor "15..20 Jahren", dass es den USA um die Unterwerfung Russlands ging, ebenso wie die Europas.
Unseren verblendeten Politidioten ist letzteres noch nicht klar geworden.

Beitrag melden
gog-magog 07.05.2014, 09:33
177.

Zitat von sysop
Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.
Es war klar, dass die NATO auf Putins Aggressionen reagiert. Ob es das war, was Putin erreichen wollte? Ich wage es zu bezweifeln. Irgendwann hat Putin die Ukraine zerschlagen, Teile annektiert, aber dafür dann die NATO in der Restukraine. Ohne Putin wäre die Welt friedlicher.

Beitrag melden
privat78 07.05.2014, 09:34
178.

Zitat von helmut46
Deeskalation geht anders: - Deutschland muß aus der Terrororganisation NATO austreten - Besatzungstruppen zurück in die USA - Demontage der US-Atomraketen in Deutschland - Wünschenswert nach ukrainischem Vorbild: Entmachtung der Vasallenregierung Merkel und Übergabe der Macht an eine Putschregierung ( Übergangsregierung) bis zu Neuwahlen
Bin ich mit einverstanden, wenn wir eine europäische Verteidigungsarmee aufstellen, die uns im Notfall auch verteidigen kann. Es geht aber nur um Verteidigung, nicht um Angriffskriege wie in Afghanistan. Der Nato sind auch Angriffskriege verboten, aber die Lösung ist einfach. Dann wird daraus Krieg gegen den Terror. Für die USA sind Gesetze nur beschriebenes Papier, und wir machen da auch mit. Wofür haben wir denn eigentlich Gesetze. Ganz einfach, damit die Reichen uns ausbeuten können und die Regierung ( Allg II Gesetze ) uns unterdrücken kann. Vor Angriffskriegen können uns die Gesetze eindeutig nicht schützen. Und der Rest der kaum vorhandenen Demokratie kann ganz schnell per Notstandsgesetz aufgehoben werden. Hatten wir doch schon in Hamburg ( Sicherheitszone ). Genauso ist Hitler an die Macht gekommen.

Beitrag melden
virginia 07.05.2014, 09:34
179.

Zitat von StörMeinung
Nicht die NATO, sondern die USA, und mit ihnen die Staaten der "five eyes" setzen ihren aggresiven Aufmarsch in andere Teile der Welt fort. Harmlose Zeitgenossen dürften es noch nicht bemerkt haben, aber die Ukraine spielt hier nur eine Nebenrolle. Die Welt steht faktisch am Scheideweg, Ja oder Nein sagen zur bedingungslosen Unterwerfung unter das angelsächsische Diktat in Wirtschafts- (Neoliberalismus, Dominanz des Dollars) und Sicherheitsfragen (unbegrenzte NSA Spionage, Ausbreitung der NATO). Ich hoffe, dass anständige Politiker von Kontinentaleuropa sich endlich einmal richtig entscheiden: Pro-USA und NATO oder pro-EU und europäische militärische Eigenständigkeit.

Beitrag melden
Seite 18 von 36
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!