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Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

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tothink 07.05.2014, 09:54
210. Der Verteidigungsbündnis von Europa

verteitigt die Positionen in Afganistan, Irak, Lybien, stationiert ihre Truppen und ihre Waffen an allen Ecken dieser Erde und nun das! Die Waffenlobbys haben ihr Ziel erreicht! Jetzt werden die Aktien von den Rüstungsproduzenten in die Höhe betrieben und viel Geld verdient! Das dabei ein Paar Tausend Menschen sterben, scheint schenibar Niemanden zu interessieren.

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spon-facebook-1217407217 07.05.2014, 09:56
211. Der neue kalte Krieg

Damit hat die NATO ihr Versprechen absolut gebrochen, welche es nach der Wiedervereinigung Deutschlands der Sowjetunion und damit auch Rußland gab.
Deutschland hat sich noch lange gewährt und Putin unterstützt, gegen einige Entscheide zur NATO - Osterweiterung gestimmt. Solange das so war, hatten wir Frieden. Jetzt haben wir selber eine neue Regierung - und wir haben plötzlich alles alte Vergessen.
Die Ukraine sollte das gemeinsame Haus Europas sein - der Staat kann nur überleben mit einer Zusammenarbeit mit Rußland.
Wer hat jahrelang die Ukraine vergessen - war es Rußland oder war es der Westen? Wer hat 2008 der Ukraine in der Wirtschaftskrise geholfen?

Westeuropa sollte sich endlich stark machen und ein eigenes Militärbündnis schaffen - unabhängig von den USA. Erst dann können wir frei entscheiden.
Dann ist Platz für das gemeinsame Haus Europas - welche das Überleben der Ukraine und den Frieden in Europa sichert.

Obama reibt sich nur die Hände und tanzt einen Freudentanz. Endlich hat die USA etwas gefunden, um die Wirtschaft in ganz Europa zu schwächen.

Ich habe vor ca. 10 Jahren einige Monate in der Ostukraine studiert. Es sind friedliebende Menschen, die keinen Krieg wollen und die genau wissen, daß sie wieder die Leidtragenden sind.

Ich finde es nicht in Ordnung, was derzeit dort passiert. Putin ist der oberste Chef der Russen und in seiner Chefrolle dafür verantwortlich. Er muss auch seine Oligarchen kontrollieren können, die die Separatisten bezahlen. Welcher Oligarch steckt dahinter?

Aber wie sich die USA in gesamteuropäische Konflikte einmischt, das ist auch nicht in Ordnung.
Und das sich Frau Merkel nicht persönlich nach Moskau traut, das ist auch nicht in Ordnung.

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MaKo 07.05.2014, 09:57
212.

Zitat von Robert_Rostock
..oder auf Kuba. Schließlich haben die USA ja das Recht, Truppen auf Kuba zu stationieren. So wie die Russen auf der Krim
Hier werden immer wieder haarsträubende Vergleiche aufgestellt. Haben sie irgendwo Berichte gelesen, wonach amerikanische Soldaten außerhalb des Militärstützpunktes in der Provinz Guantanamo aktiv in das politische Geschehen eingreifen und Separatisten unterstützen (auch wenn es viele Kubaner gibt, die darüber nicht unglücklich wären)? Man mag jä über die Gültigkeit Amerikas Ansprüche auf der Insel Kuba streiten, aber Bestrebungen, das Land mittels der dort stationierten Truppen zu spalten, lassen sich nicht beobachten.

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Robert_Rostock 07.05.2014, 09:58
213.

Zitat von kamei
wie faul manche Foristen sind, sich selbst ein Bild zu machen. Wer will ,kann sehr wohl über das Internet an Informationen gelangen, die das Luftschloss (böser Putin, böser Russe)zum Einsturz bringen. Ich unterstelle hier Absicht & leider auch Bildungsferne. Somit ideales Kanonenfutter.
Tut mir Leid, dieses von Ihnen angesprochenen Luftschloss ist vor allem deshalb ein Luftschloss, weil es ausschließlich in Ihrer Fantasie existiert. Genau wie jede andere Regierung ist es auch erlaubt, die Regierung Putin zu kritisieren. Tut mir leid für Sie, aber die Zeiten von "Aktuelle Kamera", "Neues Deutschland" und "Prawda", wo man das Brudervolk und seine heldenhafte Führung nur bejubeln durfte, sind gottseidank vorbei.

Außerdem führt das Internet nicht unbedingt zu einer ausgewogenen, unparteiischen Information. Sondern bei vielen dazu, dass nur die Informationen zur Kenntnis genommen und zur Wahrheit erklärt werden, die dem eigenen Standpunkt entsprechen. Und entsprechende Statements findet man immer.

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alex.jenner71 07.05.2014, 09:58
214. Imperialismus

Vor den Augen der Welt betreibt USA ihren aggressiven Imperialistischen Kampf um Rohstoffe der Welt.Die ganze Stationierung der Truppen im Ostblock ,damit wird es nicht enden. Die werden versuchen Russland zu destabilisieren und anzugreifen. Ich hoffe das Russland eine Gegenanwort hat, wenn sie Russland angreifen dann soll die ganze Welt brennen.

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MaKo 07.05.2014, 09:59
215.

Zitat von stranger66
scheinen es auch nicht begriffen zu haben das die NATO kein Kaffeeklatsch ist und da teilnimmt wer möchte. Die NATO ist ein strategisches Bündnis und Marokko wird nicht aufgenommen. Die NATO bestimmt wer strategisch wichtig ist und rein darf.
Ja, und was ist daran nun verwerflich?

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Marcus_XXL 07.05.2014, 10:00
216. Hätte Russland etwas Vergleichbares angekündigt

würden wir in fetten Buchstaben von einer "erneuten Provokation" Russlands lesen dürfen. Aber der Westen wird durch die pösen Russen leider gezwungen. Genau wie die rechten Truppen der Ukraine gezwungen sind mit Panzern und Kampfhubschraubern gegen das eigene Volk vorzugehen. Da hat der Westen volles Verständnis.

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moev 07.05.2014, 10:01
217.

Zitat von alex.jenner71
Vor den Augen der Welt betreibt USA ihren aggressiven Imperialistischen Kampf um Rohstoffe der Welt.
Und Deutschland wurde dabei fett an den Krummen die vom Tisch der USA gefallen sind.

Ist doch super gelaufen für uns. Die USA schultern die Kosten, schlechte Publicity und Verluste um als Nebeneffekt ihres imperialistischen Kampf um Rohstoffe auch gleich den unseren für uns zu mitzuführen.

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onlinematter 07.05.2014, 10:04
218.

Zitat von cour-age
Wie sehr sich der öffentliche und sich selbsbezichtigende Lügner Putin ins Bein geschossen hat...
Sie werden bald merken, dass es sich genau umgekehrt verhält. Ich staune immer wieder über die Naivität Einiger.

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ofelas 07.05.2014, 10:04
219. follow the cash

Zitat von StörMeinung
Die Welt steht faktisch am Scheideweg, Ja oder Nein sagen zur bedingungslosen Unterwerfung unter das angelsächsische Diktat in Wirtschafts- (Neoliberalismus, Dominanz des Dollars) und Sicherheitsfragen (unbegrenzte NSA Spionage, Ausbreitung der NATO).
Kurzfristig und kleine Ziele sind es die Ukraine als Agrarstaat zu verwerten, dafuer sind Cargill und Monsanto schon lange unterwegs. Das ist ein 100 Mrd Markt und kompensiert fuer die "Verluste" durch China in Afrika.

Mittelfristig geht es nur um FIAT Geld, also in erster Linie um den Dollar. Da Russland, China und Iran sich aus dem Dollarbereich trennen wollen, und bei Erfolg dann andere Staaten sich anschliessen werden, ist die Reservewaehrung der Welt gefaehrdet. Wer sich die Verschuldung der USA oder aller Industriestaaten anschaut, sieht das nur durch die staendige Herausgabe von neuem Geld diese Scharade weiterlaufen kann - was bedingt das fast alle an diesen Waehrungen glauben und diese als Zahlungmittel nutzen.

Russland, CHina und Iran koennen ihre trading currency mit Gold und commodities unterlegen - das koennen die USA, GB und andere nicht, oder nicht in dem Masse das bestehende Geldmengen unterlegt sind mit wahren assets. In diesem Zusammenhang muss auch die Weigerung der USA gesehen werden der Bundesbank die Goldeinlagen zu zeigen bzw die Bestaende sofort zu uebergeben.

Bei 700 bis 1000 Trilliarden Derivate die in Dollar gepreist sind, welche abhaenging sind von dem Reservewaehrungsstatus sitzen wir alle auf einer Zeitbombe. Wer am unweigerlichen Ende von dieser FIAT Geld Epoche auf Gold und Naturschaetze sitzt wird die Welt besitzen

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