Forum: Politik
Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

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g.bruno 07.05.2014, 10:29
260. Spätestens jetzt..

müsste jedem selbständig denkenden Menschen klar werden, wozu die massgeblich von USA angezettelte ukrainischen Krise eigentlich dient: Zu weiterer Ausbreitung des Einlusses der amerikanischen Finanz- und Wirtschaftsoligarchie und zur Einkreisung Russlands. NATO und EU sind nur die willigen Instrumente dieser aggresiven Politik. Ein ausgedehnter militärischer Konflikt in Europa würde die innere Krise des Systems (Geldentwertung, gigantische Verschuldung, Mittelstandschwund in den USA, NSA Skandal usw. usw.) auf einen Schlag lösen. "Das System" ist auf den Krieg programmiert, es ist seine inhärente Eigenschaft.

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terminator_666 07.05.2014, 10:29
261.

Zitat von fleischwurstfachvorleger
Die EU hat mit Unterstützung der USA erst der Ukraine ein sehr verlockendes Angebot gemacht und dann mit vielen Milliarden Dollar die Ukraine destabilisiert. Das Krim-Theater kam erst später. Ist halt schwierig Ursache und Wirkung auseinander zu halten, wenn man parteiisch denkt und schreibt.
Bitte bringen Sie doch sachliche Argumente!
Wie kann man die Ukraine mit vielen Milliarden Dollar DESTABILISIEREN ?! Das wäre so, als würde man jemanden der droht zu verdursten, mit Wasser umbringen!

Zur EU /USA -Politik der finanzielle Unterstützung: Die Ukraine ist ein freies Land und kann selbst darüber entscheiden, von wem sie sich unterstützen lässt. Wenn sie suggerieren, dass das ein Grund für eine Intervention Russlands auf der Krim sei, dann zeigt das doch genau die aggressive imperialistische Gesinnung Russlands!

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centerfold 07.05.2014, 10:30
262. Toller Zeitpunkt...

...für eine solche Meldung! Wo alle Welt von angeblichen Bemühungen zur Deeskalation spricht, um ein einigermaßen friedliches Umfeld für anstehende Wahlen zu schaffen - hält die NATO voll dagegen und kündigt unverhohlen an, ihrem Machtbereich demnächst dichter an die russische Grenze zu verlegen. Wer da noch an reine Dummheit denkt, ist selbst Schuld. Hier wird ganz gezielt weiter provoziert, um den Russen möglichst doch noch aus der Reserve zu locken und zum Einmarsch zu bewegen. Dann kann Obama endlich aus der Torte springen und den ferngesteuerten Bündnispartnern in der EU militärisch und wirtschaftlich zur Seite stehen. Und die Presse macht eifrig mit. es ist einfach nicht zu fassen.
Wer sich dagegen einsetzen will, kann hier unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-dem-saebelrasseln-wir-wollen-frieden

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fleischwurstfachvorleger 07.05.2014, 10:30
263. Die Kriegstreiber

Zitat von MaKo
Wenn Sie sich ein wenig für die Menschen in Amerika interessieren und nicht nur antiamerikanische Parolen kläffen würden, dann wüssten Sie, dass die Amerikaner eher kriegsmüde sind, und dass Rüstungsausgaben ihnen über den Kopf wachsen. Auch sehen viele amerikanische Bürger nicht, warum ihr Land immer für andere die Kastanien aus dem Feuer holen soll. Es mag zwar naiv sein, zu glauben, Amerikanische Strategen kalkulierten nicht alle Möglichkeinten mit ein. Aber Russland, das in Europa auf Eroberungsfeldzug geht und die Weltordnung massiv in Frage stellt, war sicherlich nicht Amerikas Plan A. Die schon fast hilflose Reaktion des Westens zeigt doch, wie wenig er diese Situation auf dem Plan hatte. Dennoch bin ich dankbar, Teil dieses Bündnisses bin und dass es schützend die Hand über uns hält. Allein wären wir nicht besser dran als die Ukraine.
sitzen in der Rüstungsindustrie und in der Finanzindustrie, die entsprechend kriegsfreundliche Politiker unterstützen.

Die Bevölkerung dient nur als Kanonenfutter.

Übrigens fühle ich mich zusehends unwohler unter dem Schutzschirm der NATO, wenn ich den Kriegstreibern Rasmussen und Breedlove zuhöre. Die hätten sooooo gerne eine bewaffneten Konflikt. Vielleicht auch den Einsatz einer taktischen, kleinen Atombombe.

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MaKo 07.05.2014, 10:31
264.

Zitat von olt2010
Richtig, deshalb sollen ja jetzt die europäischen Nationen den Kopf für amerikanische Wirtschafts- und Weltherrschaftsinteressen hinhalten.
Ich kenne keinen NATO-Einsatz, in dem das so wäre.

Zitat von olt2010
Sehen Sie nicht, daß die Amerikaner die NATO hier nur als Erfüllungsgehilfen mißbrauchen? Und gab es schon jemals einen Chefkommandeur, der nicht Amerikaner war, sprich, ist es jemals um etwas anderes, als um die Wahrung amerikanischer Interessen gegangen?
Ohne Begrundung erscheint diese Behauptung wie plumper linker Antiamerikanismus. Gerade im Zusammenhang mit der Ukraine macht das wenig Sinn, denn was könnten denn die wirtschaftlichen Interessen der USA in der Ukraine sein? So oder so wird das Land erst einmal am Tropf seiner Bündnispartner hängen, wer auch immer das sein wird. Hier machen wirklich nur strategische und sicherheitspolitische Motive Sinn - und zwar besonders für Europa. Und die Gefahr, dass weitere osteuropäische Staaten, gerade solche mit russicher Minderheit, instabil werden ist in der Tat groß.

Zitat von olt2010
Ich spreche mich dafür aus, daß alle EU-Mitgliedsstaaten aus der NATO austreten und zusammen mit allen anderen europäischen Nationen, außer dem "five-eyes"-Mitglied Großbritannien, einen neuen militärischen Verteidungsbund mit einem auf Ebene der EU und von allen Mitgliedsstaaten getragenen Verteidigungshaushalt gründen.
Einverstanden, mit dem Zusatz, dass das Verhältnis zur NATO durch Verträge geregelt ist. Nur sieht es im Moment nicht so aus, als wenn die EU das allzu bald gebacken kriegt. Aber ich wäre der letzte, der etwas gegen ein vereintes, gegenüber Amerika mehr selbstbewusst auftretendes Europa hätte. Dieses Europa sollte aber in der Ukraine-Krise nicht anders handeln, als es die NATO jetzt tut, denn es geht primär um europäische Interessen.

Zitat von olt2010
Nur so können wir den Frieden in Europa, auch und gerade in Zusammenarbeit mit Russland, wahren.
Ich glaube, die Zusammenarbeit mit Russland können wir erst einmal für einige Jahrzehnte vergessen. Sollte sich der Westen auf Druck von Russland spalten, dann ist das alles andere als Friedenssichernd.

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captainrenault 07.05.2014, 10:31
265. soll

Rußland doch der Nato beitreten wenn sie so viel Angst vor ihr hat
noch nie hat ein Nato Land ein anderes angegriffen (lassen wir mal die Sondersituatin Türkei Griechenland außen vor)

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m. yorck blecher 07.05.2014, 10:31
266. Unbestreitbar?

Zitat von terminator_666
Ihre Argumentation geht in Richtung Verschwörungstheorie. Lassen Sie bitte spekulative Motive der USA in Bezug auf die Ukraine. Es ist ohne Substanz wenn Sie als "Argument" was mit Irak-Politik aus 2003 anführen. Wir haben 2014 und hier hat Putin mit der Krim-Annexion unbestreitbare Fakten zu Lasten eines souveränen Staates (Ukraine) geschaffen.
Aus Ihrer Sicht vielleicht. Viele bestreiten das - denn die Krim hat sich Russland angeschlossen.

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Robert_Rostock 07.05.2014, 10:32
267.

Zitat von Tron3000
Und sie haben nichts, aber auch gar nichts verstanden..... Aber Gut fangen wir an. Übersetzen sie mir, oder zeigen sie mir das Gesetz gegen Schwule, weswegen der Bundespräsident nicht zu den Olympischen Spielen fahren wollte. Für den Anfang, um mal an einem Punkt zu beginnen. Ich denke das dies der Richtige Zeitpunkt ist.
Zeigen Sie mir doch erstmal, wann Gauck gesagt hat, dass er wegen dieses Gesetzes nicht zu den Olympischen Spielen fährt.
Außerdem: Seit wann ist der Nichtbesuch eines Bundespräsidenten bei Olympischen Spielen ein der Kriegserklärung nahekommender unfreundlicher, beleidigender Akt?! Dann müssten wir uns ja auch im zumindest kalten Krieg mit Kanada befinden, denn zu den Winterspielen in Vancouver ist auch kein Bundespräsident gereist. (Mal ganz davon abgesehen, dass ein evtl. Besuch des BP bei den Olympischen Spielen sofort als unverantwortliche Steuerverschwendung verurteilt worden wäre).

Zitat von Tron3000
Davor müsste man sich über den $7 des Abkommens der EU mit der Ukraine unterhalten. Sie wissen schon militärische Konvergenz ......
Jaja, ich weiß. Dieser § kann ja nur heißen, dass innerhalb von 24 h nach Unterzeichung das gesamte US-und NATO-Atomarsenal in der Ukraine aufgestellt wird und die strategischen Atom-Uboote unverzüglich ihre Heimatbasis auf der Krim beziehen. Zumindest solange, bis endlich ein Hafen am Kaspischen Meer zur Verfügung steht, das dafür bekanntlich noch geeigneter ist als das Schwarze Meer.

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onlinematter 07.05.2014, 10:33
268. Parade der Dummköpfe

Zitat von terminator_666
Es mag vielleicht einige Dummköpfe geben unter diesen „Separatisten“. Aber wer ein wenig seinen Verstand einschaltet, der weiß spätestens nach der Krim-Annexion, dass Putin die Ukraine als seinen Einflussbereich ansieht.
Als da wären:
- die Putin-Versteher in den Foren
- Henry Kissinger
- Robert Gates
- Helmut Schmidt
- Gerhard Schröder
- Egon Bahr
- Horst Teltschik
- Willy Wimmer
- Peter Gauweiler
- Günther Verheugen
- Peter Scholl-Latour

Fällt Ihnen etwas auf? Lassen Sie mich bitte wissen, wenn's gezündet hat.

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hannac. 07.05.2014, 10:33
269. Handel bringt Wandel

Poroschenko ist gerade dabei sein Land zu verkaufen. Dieser Handel wird einen Wandel in diesem Land bringen. Im günstigsten Fall muss die Bevölkerung dort nur ihren Gürtel enger schnallen. Dafür bekommen sie dann EU-Beitritt mit einem NATO Stützpunkt versprochen, vielleicht auch zwei. Und wenn alle schön brav sind, dann gibt's Schutz vor ihren neuen Feinden, die bis vor kurzem noch ihr Brudervolk war. Das wird dann als neue Freiheit verkauft. Dafür lohnt es sich natürlich auch mit der Waffe zu kämpfen. Dieser Handel wird Herrn Proschenko sicher mehr einbringen als der Handel mit Schokolade. Hoffentlich wünscht er sich nicht eines Tages seine Schokolade zurück.

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