Forum: Politik
Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

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schroedingers_katze 07.05.2014, 10:33
270. Gibts da einen Zwang?

Zitat von moistvonlipwik
Im übrigen: Die Staaten Osteuropas sind nicht in die NATO gezwungen worden - sie wollten unbedingt 'rein.
Man kann ein Aufnahmebegehren aus m.E. vernünftigen übergeordneten Gründen auch ablehnen. Die Nato-Staaten sind nicht gezwungen, jeden, der will, aufzunehmen. Dasselbe gilt für die EU.

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gerhard berlin 07.05.2014, 10:33
271. Nato in Osteuropa

Das ist politisch äußerst dümmlich und wird für Zustände in Mittelamerika sorgen, die den USA nicht gefallen werden. Wäre ich Putin, bemühte ich mich jetzt um Militärbasen in Kuba, Venezuela etc.
Es wird Zeit, dass Europa eine eigene Verteidigung aufbaut und sich von der US-dominierten NATO löst. Und in dem Zusammenhang die 50 US-Militärbasen in Deutschland schließt!

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knecht 07.05.2014, 10:34
272. eine Frage

Warum hat man so lange von der NATO nichts gehört? Klare Antwort: man war mit der Schaffung einer Situation zur Daseinsrechtfertigung beschäftigt. Wäre ja schade wenn man nach dem kalten Krieg keine Verwendung für zivil unnütze Militärs hätte, die das alte "Feindbild" nicht ablegen können.

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koepi71 07.05.2014, 10:34
273.

Zitat von HeisseLuft
Hm, ihren zweiten Link kann man aber sehr anders lesen. U.a.: "Zudem wusste Genscher genau wie Gorbatschow, dass in der Schlussakte der KSZE-Konferenz von Helsinki 1975 allen Unterzeichnerstaaten das Recht auf freie Bündniswahl zugestanden wurde. Auf dieses Recht berief sich Bonn für das wiedervereinigte Deutschland, und hätte es den Warschauer-Pakt-Staaten darum schlecht verweigern können, indem es ihre Nato-Mitgliedschaft von vornherein ausschloss." Und jetzt?
Das Protokoll der Gespräche bestätigt die Zusage hinsichtlich Osteuropa.
Alles was im genannten Artikel danach kommt sind Vermutungen (Interpretationen Dritter), die die gegebene Zusage ad absurdum führen wollen.

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ka117 07.05.2014, 10:34
274. "Praktisch"

Zitat von Rosa3000
Praktisch hatte u.a. Kohl den Russen mal versprochen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt.
Und das konnte Kohl "versprechen" weil die NATO "praktisch" sein privater Laden war oder die mittelosteuropäischen Staaten im gehörten?

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südling 07.05.2014, 10:35
275. Das sind...

Zitat von HerrZlich
Eventuell geben Russland und China bald die Gründung eines gemeinsamen Militärbündnisses bekannt und dann rennt die NATO eh wie die Hasen.
...die Chinesen sicherlich scharf darauf, sich einen Klotz ans Bein zu binden. Russland wäre hier der kleine Juniorpartner. Und warten Sie mal ab, ob es Penking nicht irgendwann einfällt die "kleine" chinesische Gemeinde in den russischen Grenzgebieten beschützen zu müssen....

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typhoon 07.05.2014, 10:36
276. Vollkommen legitim

Es ist vollkommen legitim, wenn NATO-Bündnistruppen zum Schutz der osteuropäischen Bündnispartner in deren Ländern dauerhaft stationiert werden. Das ist die einzige Sprache, die der Kreml versteht.

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abc-xyz 07.05.2014, 10:36
277. Nur 15% der Krimbewohner für Okkupation

Zitat von donnerfalke
Welche Agressivität meinen Sie? Etwa das Volksreferendum auf Krim? Die Agressivität wird von täglichen Lügenmedien gesteuert durch Atlantik-Brücke herbeigeredet.
Die einzig, größere Lüge der letzten Monate war das angebliche Referendum auf der Krim.

http://www.nzz.ch/aktuell/internatio...cht-1.18296089

http://www.forbes.com/sites/paulrode...or-annexation/

Es haben also gerade mal 15% für die Okkupation gestimmt und man kann nicht einmal die Lüge von den so genannten "NATO Medien" heranziehen, denn es kommt aus Russland selber.

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gianfranco 07.05.2014, 10:37
278.

Zitat von emil_sinclair73
dass wir es uns ernst ist mit Deeskalation. Zeitgleich setzt die Regierung in Kiew die Offensive weiter fort und mit den Separatisten will man sich auch nicht an einen Tisch setzen. Um so lauter die Forderung, dass Russland die Provokationen (Welche?) lassen soll und weitere Sanktionen unausweichlich sind. Mir ist unserer Strategie nicht ganz klar. Ausser das wir Sanktionen verschärfen wollen auch wenn Russland Zeichen sendet (Truppenrückzug, Vermittlung bei der Geiselbefreiung) erkenne ich jetzt nicht, was der Westen überhaupt von Moskau fordert. Die Krim ist offensichtlich durch...
Ziel ist die Unterwerfung Russlands ohne den Einsatz militärischer Mittel.
So wie ich Putin einschätze, wird ihm dies längst klar geworden sein.
Ich rechne mit einem Versuch der Destabilisierung Russlands, ähnlich der, wie sie uns soeben mit der Ukraine vorgeführt wird. Auch Putin hätte genug Feinde im eignen Land.
Der billigste Weg zu einer Annexion Russlands wäre ein Bürgerkrieg
Anders als bei Ukraine, sehe ich für Putin jedoch einen relativ hohen Rückhalt innerhalb der Bevölkerung.
Eine nachhaltige Schwächung Russlands könnte demnach einen längeren Zeitraum beanspruchen.
Ich rechne mit Jahren.
Allerdings würde Putin so Zeit finden, nach Kräften aufzurüsten.
Was sicher den Interessen der US-Regierung und Ihrer Vasallen entgegenstünde.

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Japhyryder 07.05.2014, 10:37
279. Wir steuern

auf dunkle Zeiten zu. Das ist meine Befürchtung. Die ursprüngliche Maidan-Protestbewegung hat das Handeln abenteuerlichen Gestalten überlassen. Im besten Fall wurden sie von diesen überrumpelt. Und der Westen spielt in dieser Gemengelage ein schmieriges und gefährliches Spiel. Manchmal läuft es mir kalt den Rücken herunter. Was kommt da noch alles auf uns zu? Ich glaube, das können wir uns noch kaum vorstellen. Ich gebe einem Kommentatoren Recht: Die Nachkriegsgeneration ist verschwunden und nun melden sich Opas und Omas Enkel auf dem Trapez.

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