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Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

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MaKo 07.05.2014, 11:17
320.

Zitat von leoncius
Die Krise in der Ukraine ist nicht der Grund fuer das umdenken der Nato. Die stationierung der Nato in Osteuropa ist schon seit langem geplant. Die Wahrheit ist das Russland zusammen mit China, Venezuela, Iran und Syrien und frueher der Irak sich vom US-Dollar als Handelswaehrung verabschieden wollen was fuer das Us-Finanzsystem verherrende Folgen haette. Die USA verteidigen dort nur Finanzwirtschaftliche Interesen.
Wie ganau kann sie das durch die Stationierung von Truppen in Osteuropa erreichen?

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boomer63 07.05.2014, 11:18
321.

Zitat von Suppenelse
...wird trotz der (leider) nachvollziehbaren Argumentation der Nato dennoch die Tatsachen verdrehen und dem Westen "Kriegstreiberei" vorwerfen. Verkehrte Welt. Aber wenn man derart hasserfüllt ist gegen alles, was mit Amerika, EU und dergleichen zu tun hat, ist offenbar alles recht, was in Putin-Land passiert. Die Schuldfrage ist für viele Foristen hier schon vorher geklärt, da muss man nicht so genau hinschauen.
Da widerspreche ich Ihnen! Jedenfalls was mich betrifft. Ich hasse eben nicht alles was Amerika betrifft. Aber es muss doch gestattet sein Fehler aufzuzeigen die Seitens der USA gemacht wurden und werden, genau so wie es gestattet ist Kritik an der russischen Politik zu äußern.

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Robert_Rostock 07.05.2014, 11:20
322.

Zitat von boomer63
Nach Ihrer Argumentation sind dann aber mindestens 80% der Foristen hier "verblendet" und haben keinen "Durchblick". Das wiederum sollte Ihnen aber sagen, dass eventuell Sie falsch liegen. Es ist doch klar ersichtlich was die Menschen wollen und was nicht. Sie wollen keinen Krieg! Und es ist nun eben so, dass sich die Menschen aus den vorliegenden Fakten ihre Meinung bilden und die können nun mal sehr unterschiedlich sein. Jemanden wegen einer Meinung die von der Ihren abweicht dann als "Moskau-gesteuert" zu bezeichnen hat überhaupt nichts mehr mit Fairness zu tun.
Ich finde es aber auch nicht gerade fair, wenn Sie jemandem, dessen Meinung von der Ihren abweicht, und der es wagt, die russische Politik zu kritisieren, dann unterstellen, er wolle Krieg.

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MaKo 07.05.2014, 11:21
323.

Zitat von Blnnice
die Bürger, die sich nicht Einlullen lassen. Meine vollste Zustimmung. Warum gibt es keine Volksabstimmung darüber, ob wir -D- noch in der NATO mitspielen wollen? Ich bin für ein Europa wie oben beschrieben ohne Versallentum und Katzbuckeln vor den USA.
OK, als einer, der nicht Ihrer Meinung ist (sich offensichtlich hat einlullen lassen - ich bewundere die linke Toleranz für andere Meinungen), frage ich Sie: wie wollen Sie die Sicherheit in Europa garantieren?

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stranger66 07.05.2014, 11:22
324. Aufmerksam

Zitat von ka117
Die Polen wollten also gar nicht in die NATO wurden aber dazu gezwungen? Können Sie diesen - mit Verlaub - Schwachsinn irgendwie belegen?
lesen hilft oft: Ein Bewerbungsland kann nicht bestimmen ob es in die NATO aufgenommen wird.
Nur wenn die NATO glaubt das die Aufnahme eines Bewerberlandes strategisch sinnvoll ist wird eine Mitgliedschaft angestrebt.
Das Argument man könne sich dem Wunsch einen Landes, nach Aufnahme in der NATO oder EU nicht verschließen, ist also Blödsinn

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südling 07.05.2014, 11:29
325. Es gibt und gab....

Zitat von Graphite
das was Sie sagen wollen die westlich kontrollierten Medien Ihnen verkaufen! - War es nicht die NATO die gegen den Vertrag der Osterweiterung versoßen hat? - war es nicht "der Westen", der in der Ukraine die Maidanaufstände angezettelt/unterstützt/finanziert hat? - sind es nicht die USA (zT über dir NATO) die diesen Konflikt weiter anheizen statt dem entgegenzuwirken? .... kleiner Tipp, einfach mal kritisch hinterfragen und mehrere Quellen lesen ;)
..keine Vertrag der eine Osterweiterung ausschließt. Allenfalls eine dubiose mündliche Zusage gegenüber der SU. Die SU geibt es nicht mehr. Die baltischen Statten waren zu dem Zeitpunkt allerdings noch in der SU, also auch Teil des Gebildes dem dieses "Versprechen" gegeben wurde. Sie haben sich verständlicherweise nach der Unabhängigkeit gegen Russland und für einen Schutz gegen die ehemalige Besatzungsmacht entschieden. Eine weise Entscheidung, wie man jetzt sieht.

Der böse "Westen" also hat vermutlich durch üble CIA/NSA Gehirnwäsche den Leuten auf den Maidan denn Wunsch nach Freiheit, Demokratie, gegen Korruption und gegen den Verkauf an Russland ins Gehirn gepflanzt. Es spricht allerdings auch nichts dagegen, wenn Regierungen oder Organisationen diese nachvollziehbaren Wünsche unterstützen. Ich halte unser System immer noch für deutlich lebenswerter als das postsowjetische.

Ach ja, NATO Truppen haben ja bereits Lemberg besetzt und Polen angegliedert und infiltireren den Rest der Ukraine mit Provokateuren...oh Mann....

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hottrod 07.05.2014, 11:31
326. ...

Für mich sieht die aktuelle Entwicklung aus, wie eine Mischung aus dem Beginn des ersten und des zweiten Weltkrieges. Die aktuelle Aggression der NATO spricht für den Anfang des ersten WKs, wo die europäischen Mächte sich gegenseitig belauert haben und nur ein Spinner (Gavrilo Princip) ausgereichte, um Europa ins Verderben zu stürzen. Die Annexion der Krim liest sich für mich, wie die Wiederholung der Sudetenkrise, die mit dem Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich 1938 endete. Entweder sind alle regierenden Politiker aller involvierten Länder zumindest wahnsinnig geworden oder es ist ein geplanter Akt die Welt durch einen neuen grossen Krieg neu zu ordnen. Sollte die Entwicklung so fortschreiten, wie es aktuell den Anschein hat, dann können wir uns auf einen dritten Weltkrieg einstellen...

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MaKo 07.05.2014, 11:32
327.

Zitat von boomer63
Nach Ihrer Argumentation sind dann aber mindestens 80% der Foristen hier "verblendet" und haben keinen "Durchblick". Das wiederum sollte Ihnen aber sagen, dass eventuell Sie falsch liegen.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich bestimmte Meinungen an bestimmten Orten (wie hier) konzentrieren. Ich würde davon aber nicht auf die Allgemeinheit schließen.

Zitat von boomer63
Es ist doch klar ersichtlich was die Menschen wollen und was nicht. Sie wollen keinen Krieg! Und es ist nun eben so, dass sich die Menschen aus den vorliegenden Fakten ihre Meinung bilden und die können nun mal sehr unterschiedlich sein.
Ja, einverstanden. Man sieht aber, dass die genannten 80% oftmals extrem polemisch und unsachlich argumentieren. Auch fällt auf, dass Putin gerade im linken Spektrum viele Sympathien hat (alte Freundschaften?), obwohl er gerade das verkörpert, was Linke doch ideologisch am meisten hassen: Nationalismus, militärische Agression, und dass eben diese Linken das permanent ausblenden.

Zitat von boomer63
Jemanden wegen einer Meinung die von der Ihren abweicht dann als "Moskau-gesteuert" zu bezeichnen hat überhaupt nichts mehr mit Fairness zu tun.
Das ist richtig. Wenn man dann aber von den 80% als Vasallen der USA und Kriegstreiber tituliert wird, dann müssen diese 80% sich nicht wundern.

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spon-facebook-10000063024 07.05.2014, 11:32
328.

Zitat von Graphite
das was Sie sagen wollen die westlich kontrollierten Medien Ihnen verkaufen! - War es nicht die NATO die gegen den Vertrag der Osterweiterung versoßen hat? - war es nicht "der Westen", der in der Ukraine die Maidanaufstände angezettelt/unterstützt/finanziert hat? - sind es nicht die USA (zT über dir NATO) die diesen Konflikt weiter anheizen statt dem entgegenzuwirken? .... kleiner Tipp, einfach mal kritisch hinterfragen und mehrere Quellen lesen ;)
-Welchen Vertrag meinen sie- wenn es nach wochenlangen Diskussionen in diversen Foren nun tatsächlich so ist, dass ein solcher Vertrag aufgetauch ist dann belegen sie das bitte-
-Wie hat der "Westen" die Aufstämnde angezettelt? Wäre sehr interessant zu erfahren.
-Wie heizen die USA oder Nato den Konflikt an? Haben die etwa 40000 Soldaten an die ukrainische Grenze verlegt und drohen mit Einmarsch und habe die dazu schon einen Parlamentsbeschluss?

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franko_potente 07.05.2014, 11:32
329.

Zitat von terminator_666
In Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren, ist erforderlich. 1. Die osteuropäischen NATO-Staaten werden es als Signal der Unterstützung werten. Aufgrund der schlimmen Erfahrungen der Vergangenheit herrscht dort besonders viel Angst vor Russland.
und ich dachte immer, die haben Angst vor den Deutschen

Zitat von
2. Die NATO-Truppen in osteuropäischen Mitgliedsstaaten sind der einzige Garant, dass Putin diese in Ruhe lässt. Am Beispiel der Ukraine sieht man, was Russland mit souveränen Staaten macht, die Putin als sein Einflussgebiet ansieht.
naja, der Rest Ihres Posts ist auch wenig stichhaltig. 1990 hat man Russland versprochen, keine NATO Osterweiterung, nun will man noch mehr Truppen stationieren und bietet der UKR die Mitgleidschaft im Bündnis an. Wenn mein Nachbar so handeln würde, wäre das für mich auch ein "Kriegs"grund.

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