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Ukraine-Krise: Nato erwägt dauerhafte Stationierung in Osteuropa
AFP

Die Krise in der Ukraine sorgt offenbar für ein Umdenken in der Nato. Die Allianz erwägt nach Angaben von Chefkommandeur General Breedlove, in Osteuropa permanent Truppen des Bündnisses zu stationieren.

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koepi71 07.05.2014, 12:45
350. ganz einfach.

Zitat von MaKo
Wie ganau kann sie das durch die Stationierung von Truppen in Osteuropa erreichen?
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Alle europäischen Staaten (inkl. Russland) rücken in ihrer Aussenpolitik, ihrer Wirtschaft sowie ihrer Währung eng zusammen. Ein Wirtschaftsraum mit mehr als 500 Mio. Menschen.
Aussenpolitisch, wirtschaftlich und militärisch stark.
Die U.S. würden mittel- bis langfristig abgehängt. Der $ als Leitwährung wäre nicht mehr haltbar.
Um genau dieses Szenario zu verhindern wird so gehandelt wie gehandelt wird. Unsere Knalltüten machen das auch noch mit.

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Robert_Rostock 07.05.2014, 12:46
351.

Zitat von chico 76
aber bei den dutzend ehem.Warschauer-Paktstaaten hatte man zumindest keine Skrupel, trotz früherer mündlicher Zusagen, eine Nato-Ost-Erweiterung zu betreiben. Putin konnte nicht zulassen, dass Atom-U-Boote und Flugzeugträger der Nato in Sewastopol ankern. Amerika hat sich auch, zurecht, gegen Raketenstationierungen vor ihrer Haustüre gewehrt. Was dem einen recht ist,......
Können Sie mir bitte einmal sagen, was Atom-U-Boote der NATO in Sewastopol sollen? Warum nicht gleich im Kaspischen Meer?

Nicht einmal die Russen haben dort Atom-U-Boote.

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malef 07.05.2014, 12:52
352. Gestern noch der Rote Zar und heute schon die USA

Wie sich die Zeiten wandeln - doch nicht zum Guten. Alles wird besser, aber nichts wird gut. Wo früher die rote Armee hauste, zieht jetzt die NATO ein. "Die Tröge bleiben, es wechseln nur die Schweine!" Die Frage ist, wann werden die europäischen Nationen schlau. Wie lange wollen sie sich von einer moralisch wie wirtschaftlich maroden Macht, den USA, noch dominieren lassen? Selbst der Blindeste muss doch erkennen: Den USA geht und ging es schon immer um Wirtschaftsinteressen, das Politische ist nur das Mäntelchen. Die USA wollen die Europäer endgültig von den Russen trennen, zu dem einen Zweck - hineinzuspringen ins Wirtschaftsgeschäft, um im letzten Moment ihre kaputte Wirtschaft zu sanieren. Absatzmärkte waren schon immer einen Krieg wert. Und die blöden Europäer merken nichts und beugen sich unter der morschen Knute der Amerikaner. Aber da Herrenmenschen wie die USA schon immer auch dumm waren, merken sie nicht, wie sie alles tun, um den Chinesen zuzuarbeiten. Die werden zum Schluss der Gewinner sein: Die kriegen das russische Gas etc. und in ein paar Jahren wird die USA das sein, was sie den Russen attestierte - eine Regionalmacht. Wohl bekomm´s. Und weiter den Amerikaner dienstbar sein. Und vergessen, die Amerikaner haben in den letzten Jahrzehnten niemandem geholfen, sondern alles in Schrotthaufen verwandelt. Das letzte gute Werk war der Marshall-Plan. Doch das ist lange her und geschah auch nicht, weil sie uns Deutsche lieben. Nein, wir sollten der unsinkbare Flugzeugträger werden - und wir sind es ja auch geworden. Und jetzt werden wir, wenn wir in letzter Minute nicht von Bord gehen, mit unseren damaligen "Helfern" untergehen. Mahlzeit.

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dherr 07.05.2014, 12:58
353. Das Bild...

... zu diesem Artikel hätte viel besser auf die Titelseite von SPIEGEL 18-2014 gepasst!

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Sauerländer 07.05.2014, 13:00
354. Wenn es soweit kommt...

Zitat von spon-facebook-10000769497
wenn die US Ostküste im thermonuklearen Feuer russischer Interkontinental Raketen dahingeht.Solange Amis existieren wird es keinen Frieden geben auf der Erde.
Wird es die geringste Sorge sein, dass die Ostküste der USA brennt, dann brennt auch Russland und der Rest geht im Nuklearen Winter zu Grunde. Tolle Aussichten?!

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passagier1 07.05.2014, 13:01
355. Viel schlimmer noch

Zitat von spon-facebook-10000063024
-Welchen Vertrag meinen sie- wenn es nach wochenlangen Diskussionen in diversen Foren nun tatsächlich so ist, dass ein solcher Vertrag aufgetauch ist dann belegen sie das bitte-
Vertraglich wurde zugesichert, dass es keine Nato Osterweiterung in die frühere DDR gibt. Dies wurde auch bis heute eingehalten und Ostdeutschland ist heute NATO - freie Zone.
Die Auffassung, dass die Ausdehnung der Nato bis kurz vor Sankt Peterburg in Ordnung ist, weil vertraglich ja "nur" die Nato Ost(deutschland)-Erweiterung verhindert wurde, kann durch Russland nur als Verarschung aufgefaßt werden.

Die USA glauben als Sieger aus einem Krieg (nämlich dem kalten Krieg) hervorgegangen zu sein und glauben deshalb die früheren Gegner vor den Kopf stoßen zu können. Diese Vorgehensweise zeigt, dass die USA nicht an Kooperation interessiert ist, sondern weiterhin einen Konfrontationskurs fährt.

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Sauerländer 07.05.2014, 13:05
356. Wie sie selbst sagen...

Zitat von silverhair
Und Putin hat da nichts verletzt- Er hat einfach akzeptiert das die Ukrainer eben nicht als Sklaven der Ukraine mehr leben wollten, sondern ihre eigene Entscheidung gefällt haben - und das ist mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker absolut gewährleistet .. Die Abschaffung der Sklaverei heißt eben .. sie dürfen NIEMANDEN mehr zwingen irgenwo zu bleiben , oder sich irgendeiner Macht - egal ob die Merkel oder Regierung oder anderes heißt zu unterwerfen wenn sie das nicht wollen!
Darf man keinen Menschen zwingen irgendwo zu bleiben. Dann wäre aber wohl der logische Schluss auf der Krim gewesen, dass diejenigen, die nicht mehr Ukrainer sein möchten auswandern. Das wurde denen doch nicht verboten.
Im Umkehrschluss...waren die Menschen in der Sowjetunion also alle versklavt? Schließlich durften die Menschen in der DDR auch nicht hingehen wo sie wollten?!

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