Forum: Politik
Ukraine-Krise: Obama verkündet Sanktionen mit "mehr Biss"
AP/dpa

"Dies ist eine koordinierte Aktion": Nach der EU haben auch die USA ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Wirtschaftliche Strafmaßnahmen sollen Putin zum Einlenken in der Ukraine-Krise bewegen.

Seite 1 von 5
w.bartz 30.07.2014, 09:18
1. Eskalation ohne Ende...

Rusland soll zur Regionalmacht degradiert werden. Deßhalb möchte die USA gerne Raketen und Truppen in der Ukraine stationieren.

Damals als die UdSSR Atomrakenten auf Kuba stationieren wollte, stand die Welt kurz vor einem Atomkrieg.

Dahin wird es wieder kommen müssen, denn:
USA und Europa werden ihre Aggression in der Ukaine niemals zugeben.
Und Rusland wird sich niemals einen Raketenschild vor die Nase setzten lassen.

Ich habe mein Testament gemacht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil_sinclair73 30.07.2014, 09:25
2. Es gibt nicht den Ansatz einer politischen Lösung...

Obama rühmt sich seiner Führungskraft. Die Europäer haben sich also animieren lassen. Na prima.
Die Ziele, die mit diesen Sanktionen verbunden werden sind absolut nebulös. Russland soll irgendwie sein Verhalten ändern, bestraft werden.
Da die Amerikaner die Auswirkungen der Sanktionen nicht wirklich spühren werden, schneidet sich die EU ins eigene Fleisch.
Meint man wirklich, dass man die Weltmacht Russland sich tatsächlich wie ein kleines Kind maßregeln läst? Kann man so blauäugig sein?

Warum ist eigentlich jeder in der EU davon überzeugt, dass Putin - das inzwischen personifizierte Böse - nicht einfach mal den Gashahn abdreht?
Wer versucht eigentlich noch einen Gesprächskanal offenzuhalten?
Ich finde nirgends Antworten auf bald unter Umstände sehr existenzielle Fragen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000364770 30.07.2014, 09:26
3. Gegenantwort aus Russland

Es wird immer behauptet,das die Sanktionen uns nicht stark treffen werden. Nur einige sind betroffen und es geht nur um bis zu 300000 Arbeitsplätze. Dies wäre ja schon schlimm genug für die Betroffen. Aber was ist mit russischen Gegensanktionen. Immer wird behauptet,das Russland seine Gaslieferungen beibehalten wird,aber dies wäre die einzige scharfe Waffe,die Russland gegen die jetzt verschärften Sanktionen hat.Wie im Winter die EU für Wärme in der Ukraine sorgen möchte ist mir unklar und auch viele östliche EU-Mitglieder wären verdammt unter Druck ohne russisches Gas. Ich an Putins Stelle würde die Lieferverpflichtungen langsam überdenken und auch mit scharfen Gegensanktionen drohen. Bisher hielten sich die Sanktionen in Grenzen,da jetzt aber es immer schlimmer wird,wird auch Russland handeln. Wieso glauben die Experten Russland wird diesen Schritt nicht tun,obwohl Putin ja angeblich jeden Sinn für die Realität verloren hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maxi-mus 30.07.2014, 09:26
4.

Zitat von sysop
"Dies ist eine koordinierte Aktion": Nach der EU haben auch die USA ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Wirtschaftliche Strafmaßnahmen sollen Putin zum Einlenken in der Ukraine-Krise bewegen.
Was ist eigentlich das Ziel der Sanktionen: den Buergerkrieg zu beenden - oder Russland zu bestrafen? Vielleicht sollte man am anderen Ende anfangen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulli7 30.07.2014, 09:29
5. China, Japan und Südkorea lachen sich ins Fäustchen

Etwas besseres als die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland kann diesen asiatischen Industrienationen nicht passieren. Diese werden jetzt an Russland die gleichen Güter liefern, die bisher von Deutschland und den übrigen EU-Ländern exportiert wurden. Die Schuld für den Verlust von Zehntausenden von Arbeitsplätzen in Deutschland trägt die Bundeskanzlerin - wer sonst ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 30.07.2014, 09:30
6. Die USA

haben die EU zu Sanktionen nicht ermutigt, sondern gedrängt. Wofür Obama den Friedensnobelpreis bekam, ist mir ein Rätsel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Korf 30.07.2014, 09:37
7.

Dass sich die USA als Richter aufspielen, ist unterdessen nur noch unerträglich. Es gäbe hundert Gründe, Amerika mit Sanktionen zu belegen. Anlässe sind mehr als genug vorhanden. Aber davon ist natürlich keine Rede. Der Verfolgungswahn der USA zeitigt weltweit immer schlimmere Folgen, aber Politik und Medien in Westeuropa tragen das alles mit und stützen es sogar nach Kräften ... Dass Sanktionen in der Ukrainekrise nur bedingt helfen werden, ist jetzt schon absehbar. Sie sind ein Agieren, dem die westliche Weltsicht zugrunde liegt, und sie klammern einmal mehr aus, dass es auch andere Perspektiven und Befindlichkeiten gibt. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Bemühungen, Russland zum Fallen zu bringen, immer wieder scheiterten. Eben weil man Russland nie wirklich verstanden hat. Trotzdem: Putin muss in der Ukraine gestoppt werden. Aber dazu ist ein intelligentes (europäisch daminiertes) Taktieren nötig - dazu sind die USA absolut unfähig. Sie agieren, wie man eben im Wilden Westen so agiert: simpel und plakativ. Ja, Putin muss auch in vielen anderen Dinge zur Einsicht gebracht werden. Aber mal ganz ehrlich: Dass er versucht, dem Dollar als Leitwährung etwas entgegen zu setzen, und sich mit ihm überhaupt jemand der immer dreister werdenden Hegemonialpolitik der USA (dazu gehören auch TTIP & Co.) entgegenstellt, ist allemal begrüßenswert.
Wir müssen uns nicht auf Putins Seite stellen, aber wir müssen uns endlich aus dem Klammergriff der USA befreien. Dieses System ist veraltet, es entspricht nicht mehr den Anforderungen des 21. Jahrhunderts. Europa könnte hier eine neue Rolle finden - als Bildenglied und Mittler zwischen den Hemisphären. Sonst drohen wir mit den USA in die Versenkung gerissen zu werden. Und diese zeichnet sich bereits ab, denn die USA müssen wirtschaftspolitisch immer stärker expandieren, um überleben zu können. Aber dieser Expansion sind Grenzen gesetzt. Und die könnten schneller erreicht sein, als uns allen lieb ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
theanalyzer 30.07.2014, 09:45
8. Das wird teuer

Die Sanktionen werden schmertzhaft und teuer. Und zwar für uns, für den Frieden und für die internationale Zusammenarbeit. Sachlich ist dieser Unfug nicht zu rechtfertigen: Die Ursachen des Flugzeugabsturzes sind nicht ermittelt, Militär gegen das eigene Volk wird von der Ukrainischen Regierung eingesetzt.

Nebelkerzen werden gezündet, um uns den EU/US Standpunktz einzuhämmern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erwin Lottemann 30.07.2014, 09:51
9.

Zitat von sysop
Das ist eine riesengroße und unglaublich freche Lüge, die Obama da der Welt auftischt!
Die Separatisten HABEN mit den Ermittlern kooperiert - das heißt: Genaugenommen haben sie mit den OSZE-Leutne kooperiert, weil die internationalen Ermittler von Kiew nicht in die Ostukraine gelassen wurden!!!
Sie haben die Flugschreiber geborgen und an die Fluggesellschaft übergeben. Sie haben, nachdem die Ermittler nicht kamen und die leichen zu verwesen drohten, diese in Kühlwaggons gelagert, was die niederländischen Forensiker als sehr gut bezeichnet haben.

Während des Abtransportes nach Charkiv hat dna übrigens die ukrainische Armee den Bahnhof von Donezk angegriffen, bevor der Zug durch durchkam...
Wie überhaupt die Ukraine erst vier Tage nach dem Unglück aufhörte, das Absturzgebiet zu bekriegen - inzwischen kommen die internationalen Ermittler nicht voran, weil die Ukraine beschlossen hat, das Gebiet militärisch zu erobern - also am Ende mit Bomben und Granaten Spuren zu verwischen.
Also WER kooperiert hier nicht?
Die Russen haben außerdem Radardaten, Satellitenbilder vom Tattag etc. an die Öffentlichkeit übergeben, die Ukraine verweigert das bis zum heutigen Tage und die USA haben nach ihren Vorwürfen von einem Tag nach dem Ereignis nichts substanzielles mehr vorgebracht. KEINE Radardaten, KEINE Satellitenbilder! NICHTS! Sie behindern die Ermittlungen udn die Ukraine zerstört den Tatort.
Wann werden Sanktionen gegen die USA und die Ukraine erlassen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5