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Ukraine-Krise: Putin-Anhänger spotten über Maidan-Gedenken
AP/dpa

In Kiew erinnern Tausende an den Maidan-Aufstand vor einem Jahr, Staatsgäste aus aller Welt reisen an. Gleichzeitig demonstrieren in Moskau Putin-Anhänger, auf Plakaten machen sie sich über die Ukraine lustig.

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thorsten35037 21.02.2015, 16:11
1.

Maydan war ein vom Westen geförderter Putsch gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten (Korruption hin oder her; das gibt es auch in sog. demokratischen Staaten). Weil 3000 Maydan-Anhänger aber nicht in Anspruch nehmen konnten, für das ganze Volk zu sprechen, war die Spaltung des Landes vorprogrammiert. Man denke nur an das Verbot der russischen Sprache. Das Vorrücken des NATO-Einflussgebietes gegenüber Russland ist ist schon oft genug thematisiert worden.

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herzblutdemokrat 21.02.2015, 16:16
2. Sollen sie doch...

Dafür beweisen die Menschen in Moskau das sie Feinde der Demokratie sind. Wer Putin unterstützt soll danach auch mit den Konsequenzen leben. Wirtschaftlich hält Putin seine Kraftmeierei nicht mehr lange durch. Wenn sich die Menschen in Russland keine Nahrungsmittel mehr leisten können, dann wissen sie warum. Wirtschaftlich hält der Zwerg Russland mit dem Westen nämlich nicht mit.

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freddygrant 21.02.2015, 16:16
3. Ein echtes ...

... Maidan-Gedenken macht erst Sinn, wenn die Vorkommnisse dort vor einem Jahr und ihre Vorbereitung faktische aufgearbeitet und ermittelt wurden. Dies ist bis jetzt noch nicht geschehen und von der aktuellen Ukraine-Poroschenko-Putschregierung nie und nimmer gewollt. Die Welt soll wieder belogen und betrogen werden. Die Russen in der Ukraine und in Russland werden sich das nie und nimmer mehr bieten lassen.

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ulrich-lr. 21.02.2015, 16:21
4. Anfang

Maidan: Ja, so ist das. Ein Teil des Volkes probt den Aufstand und viele kochen dabei ihr eigenes Süppchen.

Was hat#s gebracht? Die fetten Oligarchen kontrollieren weiterhin die Parteien, das Parlament und sitzen selber in der Regierung. Mal in Kiew, mal als Gouverneur.
Korruption ist sogar noch zynischer geworden, wei die verschwundenen 400 Mio. aus dem Verteidigungshaushalt zeigen.

Zwanzig Jahre ruppiger Ukrainisierungspolitik trugen böse Früchte. Das Land war gespalten.

Kiew schickte sogar Panzer gegen die eigenen Landsleute im Osten. Und das Sterben begann. Dagegen verblasst der Maidan.

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lupenreinerdemokrat 21.02.2015, 16:24
5. Wenn man bedenkt, wer auf die Demonstranten geschossen hat

... ist es nur allzu nachvollziehbar, dass man sich über die Gedenktagsstaatsgäste lustig macht.

Wie mittlerweile durch Untersuchungen feststeht, geht der größte Teil der ermordeten Demonstranten vom Februar 2014 auf das Konto des Rechten Sektors, also mehr oder weniger jeniger, mit welchen nun Krokodilstränen in Kiew vergossen werden.

Diese verlogene Lachnummer, die da zur Zeit in Kiew abgezogen wird, ist widerlich und ein Schlag ins Gesicht eines intelligenten Menschen.

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G.H.S. 21.02.2015, 16:25
6. Kohl und die Straße

Waren es nicht H. Kohl und auch H. Schmidt, die angesichts großer Demonstrationen kund taten, daß sie sich nicht dem "Druck der Straße" beugen würden.
Wenn es gegen den Strich unserer "Obrigkeit" geht, ist es "die Straße".
Auf den Maidan, wo es "pro Westen" ging, ist es das Volk?

Oder verstehe ich unsere Politiker und Medien falsch?

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prince62 21.02.2015, 16:25
7.

Zitat von herzblutdemokrat
Dafür beweisen die Menschen in Moskau das sie Feinde der Demokratie sind. Wer Putin unterstützt soll danach auch mit den Konsequenzen leben. Wirtschaftlich hält Putin seine Kraftmeierei nicht mehr lange durch. Wenn sich die Menschen in Russland keine Nahrungsmittel mehr leisten können, dann wissen sie warum. Wirtschaftlich hält der Zwerg Russland mit dem Westen nämlich nicht mit.
Na dann warten Sie mal, wenn der "Zwerg" Ernst macht und alle Öl- und sonstigen Exporte von Bodenschätze für ca. ein halbes Jahr stoppen wird,

was glauben Sie denn, wie schnell Merkel und die restlichen US-Dackel in Brüssel in Moskau zu Kreuze kriechen werden.

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Mach999 21.02.2015, 16:28
8.

Zitat von thorsten35037
Maydan war ein vom Westen geförderter Putsch gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten (Korruption hin oder her; das gibt es auch in sog. demokratischen Staaten). Weil 3000 Maydan-Anhänger aber nicht in Anspruch nehmen konnten, für das ganze Volk zu sprechen, war die Spaltung des Landes vorprogrammiert. Man denke nur an das Verbot der russischen Sprache. Das Vorrücken des NATO-Einflussgebietes gegenüber Russland ist ist schon oft genug thematisiert worden.
Putinistische Legendenbildung.

Die Regierung Janukowitsch hat sich aus dem Staub gemacht, um ihre geraubten Milliarden zu retten. Die anschließenden Wahlen in der Ukraine haben deutlich gemacht, dass die Menschen nicht zu Russland gehören wollen. Man muss schon naiv sein, wenn man tatsächlich glaubt, dass "3000 Maydan-Anhänger" gegen den Willen des Volkes putschen könnten.

Die russische Sprache ist nie verboten worden. Das entspechende Gesetz ist nie in Kraft getreten und ist wieder aufgehoben. Vollkommen unsinnig, das als Begründung für den russischen Einmarsch auf der Krim und in der Ostukraine zu verwenden.

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Beteigeuze 21.02.2015, 16:29
9. ...

Mal schauen, was von der Putin-Treue der Bevölkerung übrig bleibt, wenn erst einmal die Regale leer sind.
Ich kann mich noch gut an die Care-Pakete erinnern, die anno 1990 von Deutschland in Richtung Russland geschickt wurden. Die Russen haben offensichtlich ein schlechteres Gedächtnis.

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