Forum: Politik
Ukraine-Krise: US-Vizepräsident Biden warnt Russland vor ökonomischen Kosten
REUTERS

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Joe Biden Russland aufgefordert, seine Friedensversprechen endlich umzusetzen. Die Ukraine habe ein Recht auf Selbstverteidigung, betonte der US-Vizepräsident.

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huddi03 07.02.2015, 17:24
20. Beiden ist eben Ami

und kann nur denken wie ein Ami. Ökonomische Erwägungen mögen in der amerikanischen Politik eine wichtige Rolle spielen. Die russische Politik setzt die Prioritäten anders. Obwohl Russland auf Rohstoffen sitzt wie kein anderes Land ist es wirtschaftlich allenfalls ein Schwellenland. Die Russen setzen eben auf militärische Macht und nicht auf wirtschaftliche. Sie wollen aufgrund ihrer militärischen Stärke Ernst genommen werden und nicht weil sie ein hochentwickeltes Industrieland sind.

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Schlaflöwe 07.02.2015, 17:25
21. Man darf nicht außer acht lassen,

dass Herr Putin zeitlich unter unerhörtem Druck steht. Er muss die Ostukraine, die er entlarvend und (ausnahmsweise mal) ehrlich, Neurussland nennt, militärisch erobert haben, bevor das russische Bankensystem zusammenbricht. Es ist möglich, dass er jetzt schon um sein Überleben kämpft.

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kritische betrachtung 07.02.2015, 17:25
22. Destabilisierung

Mit dem folgenden Zitat wurde deutlich zugegeben dass die usa derzeit einen finanzkrieg gegen russland führen und versuchen das land damit in die knie zu zwingen. Insbesondere seine position ggü der ukraine aufzugeben und sich der nato zu unterwerfen. "Es ist nicht das Ziel der USA, die russische Wirtschaft zu schwächen oder zum Zusammenbruch zu treiben", sagte Biden. "Aber Präsident Putin muss eine einfache Entscheidung treffen...".

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vincent lafayette 07.02.2015, 17:26
23. Treffen der Magnaten

Das ist es überhaupt, was die Münchener Sicherheitskonferenz ausmacht. Ein Treffen, bei dem die Vertreter der Rüstungsfirmen ihre Kontrakte knüpfen und besprochen wird, wie man auch weiterhin "gute Geschäftsbziehungen" unterhält. Lobbydreck, nichts weiter...

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kielamter 07.02.2015, 17:26
24.

Zitat von unifersahlscheni
Eher sterbe ICH als dass die Russen die Ostukraine einnehmen...!
Das gefellt mir.Wir Polen Deutsch sollen zusammenstehn.
Kämpfen gegen Ivan!

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bstark 07.02.2015, 17:26
25.

Zitat von raederdieter
Wie der beigelegt wird sieht man in Syrien und all den anderen Staaten wo die Amis waren , darf mal lachen , ohne deine Bodyguards bist du eine Null und versteckst dich in deinem Bunker
Stimmt, diesen allglatten,verlogenen Typen
geht jedwede Moral aub, wenns um ihre Interessen geht.

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nomade 07.02.2015, 17:26
26. Das tönt ja schon ganz versöhnlich

und die USA haben uns vor zwei schrecklichen Terrorregimes (Hitler und Stalin) gerettet. Dafür müssen wir den Amis ewig dankbar sein. Nun wollte die EU in ihrem Erweiterungswahn die Ukraine an sich binden und gleichzeitig verhindern, dass die Ukraine sich auch am eurasischen Wirtschaftsraum beteiligt. Das löste Maidan und Umsturz aus. Die Ausgrenzung der russischen Bevölkerung durch Beschlüsse des neuen ukrainischen Parlaments führte zum Bürgerkrieg. Weil Russland seine Kornkammer und Schwerindustrie und den Kriegshafen verlor, hat Putin sich eingemischt. Weil die USA Russland immer noch als kommunistische Gefahr sehen, wollen sie nun Waffen liefern und sind vermutlich mit Söldnern bereits involviert. Auch haben sie schon USD investiert und hoffen auf wirtschaftliche Ausbeute. Gott sei Dank ist Frau Merkel erwacht und dazwischengetreten und hat die USA halbwegs eingelenkt. Ein gutes Verhältnis von Russland, EU und USA ist für die Bewältigung neu heraufziehender Gefahren bitter nötig.

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w_smith 07.02.2015, 17:27
27. Recht auf Selbstverteidigung?

tut mir leid aber das ist dermaßen heuchlerisch... da fehlen mir die Worte

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syracusa 07.02.2015, 17:27
28.

Zitat von Sonia
23 Jahre hat Herrn Biden die Ukraine nicht interessiert; 23 Jahre hatten die Zeit ihre Korruption u. Vetternwirtschaft abzuschaffen
Nun, da widersprechen Sie den bekannten Propagandalügen Putins aber ganz extrem.

Nein, die USA haben über diese 23 Jahre mit großem Aufwand und 5 Mrd US$ an Bargeld für den Aufbau einer starken menschen- und bürgerrechtlichen Opposition in der Ukraine gearbeitet. Und diese ukrainsischen Bürgerrechtler waren es dann auch, die das Janukowitsch-Regime hinweggefegt haben.

Von Desinteresse der USA an der Ukraine kann also nicht im Mindesten die Rede sein, Vielmehr hat man dort die Mittel eingesetzt, die man für die Stärkung einer bürgerrechtlichen Opposition gegen eine diktatorische Kleptokratie legitimerweise einsetzen darf. Merken Sie was: die USA sind nicht in der Ukraine einmarschiert, sondern haben die Ukrainer mit Argumenten überzeugt.

Putin weiß das und fürchtet nichts mehr, als genau so wie Janukowitsch hinweggefegt zu werden. Aber man kann alle Bürger nur eine Zeitlang täuschen, und einige weniger ideologisch Verbohrte vielleicht sogar für immer. Aber man kann nicht alle Bürger für immer täuschen.

Putin weiß es noch nicht, aber der Thorn, auf dem er noch sitzt, der wackelt schon.

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thomas_gr 07.02.2015, 17:27
29.

Nach unzähligen US geführten Angriffskriegen in den letzten 20 Jahren ist diese Aussage an Zynismus nichz zu übertreffen. Die Russen haben in der Zeit einen Krieg geführt?! Frieden aus dem Munde eines Repräsentanten der aggressivsten Nation auf dieser Erde ist einfach nicht zu ertragen.

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