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Ukraine-Krisengespräch: Merkel, Hollande und Putin wollen Vertrag von Minsk überarbei
DPA

Fünf Stunden verhandelten Merkel, Hollande und Putin - mit magerem Ergebnis. Man verabredete ein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko und die gemeinsame Formulierung von Ergänzungen zum Minsker Friedensplan.

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haraldhenn 07.02.2015, 23:35
1.

Die USA koennen einem jetzt doch leid tun. Nichts will Ihnen wirklich gelingen: den Iran mussten sie unangetastet lassen, in Syrien hat Putin Ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, den IS kriegen sie nicht richtig in den Griff und einfach mal so in der Ukraine reingraetschen, um die EU zu schwächen, klappt auch nicht. Und zu allem Ueberfluss drang jetzt noch dieses ominoese Strategiepapier 2020 an die Oeffentlichkeit, das den USA eine dominante Rolle in der Welt sichern soll. Dass die Summe all dieser Laecherlichkriten den markigen Herrn McCain so emotionalisiert und ausfaellig werden laesst, das quittiere ich mit dem allergrößten Vergnuegen.

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joG 07.02.2015, 23:38
2. Es ist überaus charmant zu sagen....

...das Verhalten der EU wäre enttäuschend.
Das Verhalten war so schlimm wie mit dem Euro oder in der von ihr ausgelösten Krise.
Frieden garantieren in Europa und die Völker profitieren vom Euro!
Doch. Das ist enttäuschend.

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Ottokar 07.02.2015, 23:38
3. Wenn Merkel und Hollande

es geschafft haben den USA in Bezug auf die Waffenlieferungen an die Ukraine einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, ein grosses Danke an beide.

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m.heusler 07.02.2015, 23:39
4. War leider zu erwarten

Putin sagt Hilfe zu und wird anders agieren.
Alles wie gehabt. Daher brauchen wir mehr Sanktionen.

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gerhard38 07.02.2015, 23:43
5.

Mit seinen aggressiven Ausführungen beweist John McCain nur erneut, dass er ein Betonkopf der übelsten Sorte ist. Gelernt hat dieser "ausgediente Held" und Kriegstreiber offenbar nichts.

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spon-facebook-10000122439 07.02.2015, 23:44
6. Die Hoffnung stirbt zuletzt,

Stoppt Kiew jetzt,arbeitet fur den Frieden in Europa mit Putin,ohne die USA-------

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ichsagsja 07.02.2015, 23:45
7. Merkelsche Chaospolitik leistet bei Putin Abbitte

Merkelsche Chaospolitik in Vollendung. Erst Verbrüderung mit Proto-Faschisten in Kiew. Dann stolze Sanktionen gegen Russland. Danach klagt die dt. Wirtschaft über 20% Umsatzeinbruch mit Russland. 60000 Arbeitsplätze bei uns in Gefahr. *** Nun: Merkel und Hollande schlagen in Moskau auf und leisten bei Putin Abbitte! Angeblich mit neuem Plan wie's denn weitergehen soll. Mit Entsetzen stellt der aufrechte Bürger fest: dümmer geht's nicht! Wo ist hier die zutiefst notwendige OSTPOLITIK. Was Merkel aufführt ist ein Skandal. *** Steinmeier, der Außenminister, ist eh abgemeldet, hat noch nie was auf die Beine gestellt. Außenpolitik wird nun im Kanzleramt gemacht. *** Wer erteilt dem Kanzleramt mal eine Lehre in Internationaler Politik? Die sollten sich bei Putin nachschulen lassen. Eine Demütigung deutscher Amateur-Politik ohnegleichen. *** Durch Ausweitung der Einflußzone nach Osten kann der marode Finanzkapitalismus des Westens nicht gerettet werden: Putin hat die Tür zugeschlagen. Merkel darf vielleicht mal höflich anklopfen! Wahrscheinlich läst Putin sie abblitzen. Recht so.

Ich erinnere mich noch an Christoph Von Marschall (taz; 2. Chefredakteur; ist auch noch Mitglied der Atlantik-Brücke, was er neuerdings aus seinem Profil gestrichen hat, weil diese ominösen sogen. Thinktanks nichts anderes als US-Propagandaveranstaltungen sind) in einer TV-Runde: Die Sanktionen machen uns überhaupt nichts aus! Das merken wir gar nicht! Russland würde aber besonders darunter leiden. Bekommt man eigentlich Zeilenhonorar für derart hahnebüchenen Unsinn???

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alias1942 07.02.2015, 23:46
8. Die Separatisten wären ja dämlich

wenn sie ihre Geländegewinne aufgeben. Das würde doch nur die Artillerie der Kiewer Terrorarmee wieder in die Nähe der Städte bringen. Dann würde die Prophezeiung von Poroschenko wieder Realität werden, dass die Kinder im Donbass im Keller leben müssen - wie es auch jetzt der Fall ist.
Es wird Zeit, dass Bilder der Toten und Verletzten in die Medien kommen, damit endlich die Welle der Empörung auch Deutschland und die Welt erfasst.

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einwerfer 07.02.2015, 23:48
9. Es sieht so aus,

als sei das entscheidende Problem nicht in Moskau lokalisiert, sondern in Kiew. Herr Poroschenko hält Zugeständnisse seinerseits nicht für nötig, da es reichlich Signale aus den USA gibt, dass er (zumindest militärisch) alles bekommt, was er will. Er hält es deshalb wohl mit Frau Nuland - fuck the EU !.
Die Aufgabe der EU wird sein, wenn alles kaputtgeschossen ist, eine Geberkonferenz für den Wiederaufbau zu organisieren und dort reichlich einzuzahlen. Also: nichts Neues.

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