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Ukraine-Politik: Senator McCain findet Merkels Führungsstil "peinlich"
REUTERS

Unmittelbar vor dem Eintreffen der Kanzlerin in Washington übt der republikanische Senator John McCain scharfe Kritik: Merkel lasse Führungsstärke vermissen, der Einfluss der Industrie auf die Politik in Deutschland sei zu groß.

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wrzlbrnft 01.05.2014, 23:59
1. Falscher Bezug

Richtiger wäre es gewesen, wen McCain von der Einflussnahme der amerikanischen Wirtschaft, oder noch besser, von der willenlosen Unterwerfung der deutschen Politik an die Wirtschaft allgemein, sei sie aus Deutschland, Russland oder den USA gesprochen hätte.

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joanbacha 02.05.2014, 00:03
2. Der Einfluss der Industrie auf die Politik sei zu groß?

Ist schon interessant so was von einem USA Politiker zu hören. Gerade von einem, der mit verschiedenen Branchen sehr verflochten ist.
Er hat doch selbst unter anderen seine kampagne mit Millionen von US-Dollars in Form von "Spenden" aus der US-Industrie finanziert.

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viacampesina 02.05.2014, 00:08
3. Kuck mal wer da spricht...

"Der Einfluss der Industrie auf die Politik in Deutschland sei zu groß" sagt gerade der richtige, aus dem richtigen Land, und der richtigen Partei. Er mag recht haben, und das ist sehr traurig und wir sollten da sehr aufpassen (auch in Bezug auf das TTIP etc). Allerdings, in den USA, und speziell für die Republikaner, kann der Einfluss der Industrie auf die Politik gar nicht gross genug sein. Demokratie gibt es hier schon lange nicht mehr. Corporate sponsoring (und Schmierung) der Politiker ist hier absolut gang und gäbe! Leider!

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Ruhri1972 02.05.2014, 00:08
4.

Durch das Abhören der Telefonate ist den Amerikaner natürlich bekannt, wer in Berlin Koch und Kellner ist. Lobbykratie Deutschland.

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buntesmeinung 02.05.2014, 00:08
5. Was für eine selbstherrliche,

unverschämte Bande!
Gewiss, der Einfluss der Lobbyisten auf die Regierungspolitik hierzulande ist groß.
Aber dass ausgerechnet Amerikaner das kritisieren, ist schon ein starkes Stück!
Und was soll die lächerliche Bemerkung, Deutschland solle den "Frust" über die NSA-Affäre endlich vergessen.
Die USA sollen endlich aufhören, hier permanent die Bürgerrechte zu verletzen.
Dann können wir - vielleicht - anfangen zu vergessen.

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abcstudent 02.05.2014, 00:10
6. Abscheuliche Rethorik

Zitat:"Wir müssen darüber hinwegkommen" Zitatende. über die NSA Affäre. Das sagt ein Amerikaner. Thema erledigt. Für die Amerikaner. Ach und die Industrie darf auch nicht zu viel Kontakt mit Russland haben. Wie soll sich das weiterentwickeln? Eines Tages stellt die junge nicht Neuland Internet Generation den Kanzler. und dann?

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jamsession44 02.05.2014, 00:11
7. was erwartet McCain von einem Schoßhündchen?

... McCain sieht die die derzeitige Regierung richtig und unverblümt. Wir können nur alle hoffen das Jahre der Vertrauensbildung von Politikern mit Format nicht durch Kohls Aktenträgerin und Konsorten niedergemacht wird.... die Wiedervereinigung war der Verdienst der Brandtregierung und unsere derzeitige einigermaßen stabile wirtschaftliche Lage ein Verdienst von Schröder....
Wir brauchen ein Misstrauensvotum gegen diese Lobbyistenregierung !!!

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frommerstop 02.05.2014, 00:11
8. der Senator hat Recht

wenn er die mangelnde Fürhrung Merkels anspricht. Sie kann und will nicht führen. Allerdings schieben die USA gerne die Lösung zur Ukraine-Krise D in die Schuhe; klar die USA haben zwar ein Interesse daran die eigene Einflussmöglichkeit zu behalten oder vergrössern aber D soll es machen. Noch dazu würden Sanktionen das so gut wie nicht vorhandene Geschäft der USA mit Russland nicht weiter schädigen..aber uns Europäer. Das juckt die Amis natürlich nicht. Wir entscheiden bitte so wie wir es für richtig halten und die Amis sollen sich um ihren eigenen Kram kümmern-da reden wir ihnen auch nicht rein.

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topodoro 02.05.2014, 00:11
9. Wen hat denn die US Administration in unserer Regierung sitzen

Oder wie soll man denn die Worte von McCain verstehen: "Wir könnten sie (die Industrie) genauso gut in der Regierung sitzen haben, es ist eine Schande."

Meine Güte, was ist denn da los ?

Sollen wir wirklich, via Nato, in einen Krieg gezogen werden ?

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