Forum: Politik
Ukraine: Poroschenko und Jazenjuk einigen sich auf Koalitionsvertrag
DPA

Die pro-europäischen Parteien in der Ukraine haben sich auf eine gemeinsame Regierung geeinigt - genau ein Jahr nach Beginn der Proteste auf dem Maidan. Doch nicht jeder in Kiew ist in Feierlaune.

Seite 4 von 5
jamguy 21.11.2014, 22:58
30. Nägel mit Köpfen

Poroschenko hat verlauten lassen das Er mittlerweile miliitärisch gut gegen die Seperatisten ausgerüstet sei und so sollte Er wie Putin der Ostukrainischen bevölkerung anbieten Schutz im Rest der Ukraine zu finden solange Er im Osten den totalen Krieg führt um die Seperatisten zu vertreiben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bertholdalfredrosswag 22.11.2014, 00:59
31. Fragwürdige Kranzniederlegung

Eine neutrale, also unabhängige Aufarbeitung des Maidangeschehens wird beiseite gelassen und wäre doch wichtiger als irgenwelchen Opfern einen Kranz niederzulegen. Man kann sehr vermuten, dass einer und der andere dieser Kranzniederlegung zu den Mördern gehört oder das Morden unterstützte

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smokiebrandy 22.11.2014, 07:43
32. wo bleiben

...die Demonstranten, die nach den Mördern ihrer neuen Natinalhelden fragen?3000 Sicherheitskräfte? Man hat scheinbar Angst davor Antworten geben zu müssen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matrjoschka 22.11.2014, 08:05
33. Der

... Tod dieser Demonstranten und die vorausgehende bzw. parallel verlaufende Misshandlung anderer Demonstranten durch die Spezialpolizei war der Grund dafür, dass sich jene zunehmend radikalisierten. Die Tatsache, wonach die Armeeführung Neutralität signalisiert hatte und das zunehmende Übergewicht der Demonstranten eine Niederlage der Sicherheitskräfte und damit Janukowitch's erwarten ließ, führte zu dessen Flucht in einer Nacht- und Nebelaktion. Schließlich hatte er das ukrainische Volk - nach derzeitigem - Kenntnisstand um rund 75 Mrd. Dollar bestohlen. Dass es sich um eine Flucht, und nicht um einen Putsch handelte, lässt sich nebenher aus der Tatsache erschließen, wonach er Kleptokrat trotz "Zeitnot" noch zahlreiche - belastende- Unterlagen vernichten ließ bzw. dies versuchte. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass dem rechten Sektor gezielte Tötungen anzulasten sind - und, um es gleich von vorneherein zu bekräftigen, ich verachte diese braune Brut genauso wie die überwiegende Bevölkerung in der Ukraine - aber falls dies doch für den einen oder anderen zutrifft, dann war dies nicht der Anlass, sondern eine Folge der eingetretenen Entwicklungen. Tote hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindert werden können, wenn Janukowitch ursprünglich berechtigten Forderungen der Demonstranten, z. B. nach Ablösung des Innenministers, später des Premiers Asarow, entgegen- bzw. nachgekommen wäre. Jene hatten die Spirale der Gewalt nämlich in Gang gesetzt mit der radikalen Vorgehensweise der Berkut. Rechter Sektor und Übergangsregierung hatten und haben nichts miteinander zu tun, aus diesem Zusammenhang eine Einschätzung zum "Image" der "Übergangsregierung" abzuleiten, ist "kremlgleichgeschaltete" Propaganda zu einer, seinerzeit angeblich die Macht okkupierenden, Junta - nur mit anderen Worten. Dass die Aufklärung der Morde auf dem Maidan nicht nur in Abhängigkeit von der Aufklärungswilligkeit äußerst problematisch ist, dürfte jedem klar sein, der das Geschehen einigermaßen lückenlos und mit objektiver Haltung von Anfang an verfolgte. Dazu existieren einfach zu viele Front- bzw. Seitenwechsel, Phänomene, die es den Ermittlern nicht gerade erleichtern, das Dunkel hinter den erkennbaren Tatbeständen etwas aufzubrechen bzw. auszuleuchten. Und die Korruption schlechthin in der Ukraine, unabhängig vom jeweiligen politischen Standpunkt, dürfte auch hier mit Nachhaltigkeit eine dem Gebot der Objektivität entsprechende Untersuchung sabotieren. Die Mär einer putschenden faschistischen Junta indes ist schlichtweg ideologisch bzw. strategisch motivierte Kreml-Propaganda, nicht nur um eine Legitimation für den späteren Angriffskrieg zu kreieren, sondern auch eine Spaltung des ukrainischen Volkes in Gang zu setzen bzw. effektvoll voranzutreiben, vulgo - nichts anderes als aufzuwiegeln. Eine Junta ruft nicht innerhalb von drei Monaten Wahlen aus, um sich der Gefahr des "Untergangs" auszusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelneuronen 22.11.2014, 10:41
34. .

Zitat von matrjoschka
... Tod dieser Demonstranten und die vorausgehende bzw. parallel verlaufende Misshandlung anderer Demonstranten durch die Spezialpolizei war der Grund dafür, dass sich jene zunehmend radikalisierten. Die Tatsache, wonach die Armeeführung Neutralität signalisiert hatte und das zunehmende Übergewicht der Demonstranten eine Niederlage der Sicherheitskräfte und damit Janukowitch's erwarten ließ, führte zu dessen Flucht in einer Nacht- und Nebelaktion. Schließlich hatte er das ukrainische Volk - nach derzeitigem - Kenntnisstand um rund 75 Mrd. Dollar bestohlen. Dass es sich um eine Flucht, und nicht um einen Putsch handelte, lässt sich nebenher aus der Tatsache erschließen, wonach er Kleptokrat trotz "Zeitnot" noch zahlreiche - belastende- Unterlagen vernichten ließ bzw. dies versuchte. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass dem rechten Sektor gezielte Tötungen anzulasten sind - und, um es gleich von vorneherein zu bekräftigen, ich verachte diese braune Brut genauso wie die überwiegende Bevölkerung in der Ukraine - aber falls dies doch für den einen oder anderen zutrifft, dann war dies nicht der Anlass, sondern eine Folge der eingetretenen Entwicklungen. Tote hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindert werden können, wenn Janukowitch ursprünglich berechtigten Forderungen der Demonstranten, z. B. nach Ablösung des Innenministers, später des Premiers Asarow, entgegen- bzw. nachgekommen wäre. Jene hatten die Spirale der Gewalt nämlich in Gang gesetzt mit der radikalen Vorgehensweise der Berkut. Rechter Sektor und Übergangsregierung hatten und haben nichts miteinander zu tun, aus diesem Zusammenhang eine Einschätzung zum "Image" der "Übergangsregierung" abzuleiten, ist "kremlgleichgeschaltete" Propaganda zu einer, seinerzeit angeblich die Macht okkupierenden, Junta - nur mit anderen Worten. Dass die Aufklärung der Morde auf dem Maidan nicht nur in Abhängigkeit von der Aufklärungswilligkeit äußerst problematisch ist, dürfte jedem klar sein, der das Geschehen einigermaßen lückenlos und mit objektiver Haltung von Anfang an verfolgte. Dazu existieren einfach zu viele Front- bzw. Seitenwechsel, Phänomene, die es den Ermittlern nicht gerade erleichtern, das Dunkel hinter den erkennbaren Tatbeständen etwas aufzubrechen bzw. auszuleuchten. Und die Korruption schlechthin in der Ukraine, unabhängig vom jeweiligen politischen Standpunkt, dürfte auch hier mit Nachhaltigkeit eine dem Gebot der Objektivität entsprechende Untersuchung sabotieren. Die Mär einer putschenden faschistischen Junta indes ist schlichtweg ideologisch bzw. strategisch motivierte Kreml-Propaganda, nicht nur um eine Legitimation für den späteren Angriffskrieg zu kreieren, sondern auch eine Spaltung des ukrainischen Volkes in Gang zu setzen bzw. effektvoll voranzutreiben, vulgo - nichts anderes als aufzuwiegeln. Eine Junta ruft nicht innerhalb von drei Monaten Wahlen aus, um sich der Gefahr des "Untergangs" auszusetzen.
Soll das Satire sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bammy 22.11.2014, 11:11
35.

Zitat von spiegelneuronen
Soll das Satire sein?
Gehen Sie doch auf die einzelnen Punkte ein, wenn sie nicht stimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bammy 22.11.2014, 11:15
36.

Zitat von MatthiasSchweiz
Demokratie in der Ukraine? Der Demokratie dort hat man mit dem Regierungsputsch einen Bärendienst erwiesen, der war ein Rückschritt um 10 Jahre. Die Korruption (wie sonstige Kriminalität) wird wegen der wirtschaftlichen und sozialen Lage nur noch steigen. Hat man wirklich toll gemacht (von den vielen Toten fange ich jetzt gar nicht an zu schreiben)!
Sie haben eh nur platt behauptet.Googlen Sie mal "Putsch" und dann vergleichen Sie mal mit den Vorgängen in der Ukraine.Ein Tipp: Putschisten wollen an der Macht bleiben und rufen nicht umgehend zu Neuwahlen auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freiheit_wahrheit 22.11.2014, 11:18
37. Hier wird noch immer behauptet, dass die Mehrheit der Ukraine Faschisten sind

Das ist aber schlicht und ergreifend Kreml-Lüge. Natürlich gibt es auch eine Anzahl derer, die versuchen die Ukraine in der Propaganda- Schlacht als böse da stehen zu lassen. Währen hochmoderne russische Panzer und Streubomben eingesetzt werden. Die Ukraine hat solche gar nich mehr, da sie die korrupten Vorgängerregierungen schon längst an Afrika verkauft haben. Die haben alles verkauft, das ist ja kein Geheimnis. Zum Schluss sogar die fruchtbare Erde in Säcken für das Ausland. Aber nun verbreiten Leute, die dadurch Nachteile sehen ihre Lügen, egal ob Menschen dadurch sterben werden. Das finde ich Rücksichtslos und Charakterlos. Denn es gibt hier Unternemer, die ihr Russlandgeschäft vergessen können. Aber auch Russen, die gerne ein Business mit ihrem alten Heimatland aufbauen wollten, haben teilweise ein ganzes Leben lang geplant. Und nun ist der Plan futsch. Es scheint einfacher zu sein, die Menschen der Ukraine zu verurteilen, als einen Wahnsinnigen, der nicht ein wenig seiner Verträge einhält, mit Atomwaffen prahlt und schon Zehntausende von Menschen auf dem Gewissen hat. Wird so gegen Überbevölkerung der Erde vorgegangen? Wer hat mehr Recht auf Leben. Warum kämpfen eigentlich Juden auf der angeblich faschistischen Seite der Ukraine? Sogar mehr als Rechtsnationalisten. Und warum gibt es russische OSZE Beobachter, wo bei jedem Blockpostenbesuch wenige Minuten später mit Uhrmacherpräzision russische Bomben bei ukrainischen Wachposten einschlagen ? Warum wird hier nicht darüber berichtet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bammy 22.11.2014, 11:21
38.

Zitat von kaltschale
Da hat Biden wohl seinen Sohn besuchen wollen, der nach dem Umsturz der Chef des ukrainischen Gaskonzerns wurde. Dann noch ein bisschen Flagge zeigen und so das angenehme mit dem nützlichen verbinden. So mögen wir das.
Hunter Biden ist Mitglied des Verwaltungsrates bei Ukraine Burisma.Hunter Biden ist Wirtschaftslobbyist und ist weltweit gut verknüpft.Allerdings ist diese Personaille in der gegenwärtigen Politischen Situation in der Tat sehr unglücklich.Aber der Chef von Ukraine Burisma ist er nicht. Kann man recherchieren. Da muß man nicht so platt kommentieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geht-es-noch 22.11.2014, 11:42
39. Poroshenko redet

So gewinnen wir den Krieg!http://www.youtube.com/watch?v=aHWHqj8g7Bk

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5