Forum: Politik
Ukraine-Russland-Krise: Das Dilemma der Europäer
AFP

Scharfer Kurs gegen Moskau oder ein neuer Anlauf für Diplomatie? Die Krise auf der Krim stürzt die EU-Außenpolitik in große Nöte - und könnte Russland einen entscheidenden strategischen Vorteil verschaffen.

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raumbefeuchter 01.03.2014, 21:33
1. Seit Kosovo...

seit Kosovo wissen wir dass Integrität von Ländern Ansichstssache ist. Die USA/EU/NATO haben damals mit dem Filetieren ein Exempel statuiert, d.h. die Regeln der UN, sowie die Früchte Westfälischen Friedens über Bord gekippt.

Lambsdorff hat offenbar die Realität in der Ukraine verstanden. Die Krim ist mehreitlich Russisch, Punkt. Die EU Politiker würden gut beraten weniger auf die lautstarken Klitschkos ohne jegliche politische Erfahrung sowie Anhänger von Faschisten (UPA,Bandera) als auf pragmatische Vertreter aus der Ukraine sowie der Nachbarländern zu hören.

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euro-paradies 01.03.2014, 21:39
2. Nichts konkretes werden sie gegen ihren Freund Putin

unternehmen. Einerseits ist er und dieses System für viele Linken das große Vorbild, andererseits sind wir mittlerweile auf seine Gaslieferungen angewiesen. Eine "sehr kluge" Entscheidung unserer Politiker unter Schröder, die Versorgung auf Gas umzustellen.

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berlin1234 01.03.2014, 21:42
3. Komisch...

Ich kann mich nicht an so ein Aufriss erinnern als die Amis 2 Kriegsschauplätze führten/führen. Keiner würde sowas akzeptieren was der Westen in Ukr. Treibt. Wenn ein Haufen Unruhestifter vor eure Türe chillen, würdet ihr das auch nicht akzeptieren. In den Büchern liest man was von Kubakriese ;) Diese Eskalation wird jetzt so scharf dargestellt wofür es kein Grund gibt. Dabei hat sich der Lauf der Dinge seit der orangen Revolution gezeigt und entwickelt. Schon damals ging es nicht ganze sauber zu und der Westen hatte keine geeigneten Mittel eingesetzt um Ukr. Erfolgreich für sich zu gewinnen, natürlich ohne Krieg. Wer sich mit so einem Giganten wie Russland anlegt hat nun mal mit Konsequenzen zu rechnen. Ich finde bei solchen Gelegenheit schürt sich der Russenhass in der deutschen Gesellschaft, dieser ist in D gut vertreten. Das Problem dabei zu dem jetzigen Zeitpunkt unternimmt niemand ernsthaft gegen die Probleme der ukr. es leiden nach wie vor einfache Menschen wie ich und du. Und es wird nichts unternommen. Jeder Staatschef aus Westen bläst Trübsal. Es geht dem Westen auch nicht um die Menschen dort. Denn dann würde jemand ernsthaft Schritte einleiten und den Leuten dort helfen. Wo sind die Blauhelme? Warum müssen russische Truppen für Ordnung sorgen? Warum schlafen die Staatschefs der westlichen Welt? Demzufolge geht dem Westen nicht um die Menschen dort sondern vielmehr um ein Fuß im russischen Vorgarten zu setzen. Das Ganze wird einem nur vorgegaukelt um es so darzustellen als ginge es um die Menschen. Das ist was mich dabei so aufregt...

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venice66 01.03.2014, 21:43
4. Eu?

Zitat von sysop
Scharfer Kurs gegen Moskau oder ein neuer Anlauf für Diplomatie? Die Krise auf der Krim stürzt die EU-Außenpolitik in große Nöte - und könnte Russland einen entscheidenden strategischen Vorteil verschaffen.
Ich lebe zwar in Europa, aber die Organistation in Brüssel erkenne ich nicht an. Würd ich auch nie wählen. Sowas kann ich mit meinem Gewissen schon garnicht vereinbaren. Dort sitzen Schwerverbrecher.
Im übrigen teilen sehr viele diese Meinung. Mit dem Zug gegen Rußland allerdings haben sie übers Ziel nochmal weit hinausgeschossen. Ich hoffe sehr das die bald komplett pleite sind. Eine andere Hoffnung hat man wohl nicht als kleiner Mann.

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patme 01.03.2014, 21:43
5. D wie Dummheit

anstelle Dilemma. Für wie dumm halten die Medien den Bürger. Mittlerweile hat sich in Europa eine neutrale Position der Bürger etabliert. Die Dauerhetze nach dem Versagen der Steinmeiers und Co. hat mittlerweile skurille Züge angenommen. Die EU hat Getreu ihrem Vorsatz, wer Wind sät wird Sturm ändern, die Gesamtlage wie üblich nicht überblickt.

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michelspd 01.03.2014, 21:45
6. Aufstände

Überall im Osten der Ukraine brechen Aufstände gegen die Putschisten aus. Die ukrainische Flotte meutert.

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ermanerich 01.03.2014, 21:47
7. Zu spät

Zitat von sysop
Scharfer Kurs gegen Moskau oder ein neuer Anlauf für Diplomatie? Die Krise auf der Krim stürzt die EU-Außenpolitik in große Nöte - und könnte Russland einen entscheidenden strategischen Vorteil verschaffen.
ihr lieben Dilletanten.

Die Russen ziehen gerade ihren Botschafter aus Washington ab.

Da wird für die Osterweiterung mal ganz fix die Welt in Brand gesetzt.

Und es geht beileibe nicht nur um die Krim - der gesamte Osten der heutigen Ukraine ist quasi russisch. Und in Donezk und Charkow haben russische Demonstranten die Staatsgewalt übernommen.

Hampelmännchen Klitschko und Kleptokratin Timoschenko resien derweil zu ihren Gönnern.

Und die Russen haben seit dem Zerfall der Sowjetunion zugeschaut, wie Abkommen und Zusagen durch den Westen schlicht missachtet wurden.

Und nun haben die Russen halt genug davon. Selbstgewähltes Elend - liebe EU.

Und statt Milliarden in ein Nicht-EU-Land zu pumpen, dessen Elend man selbst mit verursachte, sollte die ademokratische Clique in Brüssel doch erstmal an die eigenen Untertanen denken.

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Bloomberg 01.03.2014, 21:52
8. "Das Dilemma der Europäer", das glaube ich gern ...

(Eine sehr gute Spiegel-Artikel!)

Aus der Artikel: „Selbst das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, das nach offizieller Darstellung immer noch auf dem Tisch liegt, möchten viele in Brüssel erst einmal dort l i e g e n l a s s e n. „

Das wird aber für den neue prov. Regierungschef Jazenjuk überhaupt nicht gefallen, er hat diese Woche gesagt, dass Ukraine dringend darauf strebt diese Abkommen so bald wie es möglich ist zu unterschreiben.

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peter-grosser 01.03.2014, 21:53
9. Das Dilemma beginnt doch erst.

Jetzt werden dann die Milliardenpakete aufgelegt, die in spätestens 5 Jahren auf irgendwelchen Offshore-Konten von Gasprinzessinnen oder ähnlichem Gesocks verschwinden werden.

Die Frage ist doch nur, ob es ein einziger Euro schaffen wird, bei einem bedürftigen Ukrainer anzukommen. Ich glaub nicht !

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