Forum: Politik
Ukraine-Verhandlungen: Maas und Lawrow sprechen sich gegen Beteiligung der USA aus
Marius Becker/dpa

Vor der Eröffnung des Petersburger Dialogs in Bonn sind Außenminister Maas und sein russischer Amtskollege Lawrow zusammengekommen. Auf der Agenda: die Ukraine und das Atomabkommen mit Iran.

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christine.rudi 18.07.2019, 20:26
1. Yes !

Endlich ! US und UK sind nur noch "falsch gepolte" Statisten in der wirklichen Welt. ... Belasst sie weiterhin in ihrer virtuellen Parallel-Welt; sie sind (leider) nicht fähig, ihre Situation "mit dem Rucken zur Wand", bzw. den Untergang ihres "Empires" zu verstehen. Und es macht gar kein Sinn, zu versuchen es ihnen zu erklären. Denn sie würden es nicht verstehen und die Anstrengung wäre vergeblich. Nur die Zeit kann sie lehren. ... Aber selbst wenn sie plötzlich aufwachen/verstehen sollten, werden noch mindestens ein (oder gar mehrere) Jahrhundert(e) vergehen, bevor sie wirklich realisieren werden, was los ist. Nämlich, ... ... daß ihre Zeit abgelaufen ist.

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Ishibashi 18.07.2019, 20:26
2. Das Normandie Format

war mitnichten ein Erfolg. Die USA mit einzubeziehen könnte durchaus eine neue Dynamik bewirken. Nichts fürchtet Moskau mehr als moderne US Waffen in der Ukraine und allein die Möglichkeit da ein Problem zu bekommen könnte die verfahrene Situation weiterbringen.

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espressotime 18.07.2019, 20:27
3.

Selenskyi ist ja ganz schön gerissen, die USA und Grossbritanien mit einzubeziehen. Geographisch haben beide Länder dort nichts zu suchen. Das wäre ja noch schöner, wenn Selenkyis ethnische Herkunft auch aus der USA dort steuern könnten. Braucht kein Mensch.

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fblars 18.07.2019, 20:39
4. Ein deutliches Signal an Washington

Dies ist ein deutliches Signal, wenn die führenden europäischen Nationen direkt mit einer der kriegführenden Parteien verhandeln und den USA und ihrem "Verbündeten" ins Gesicht sagen, dass sie sich raushalten sollen. Gleichzeitig wird anscheinend versucht den Nahen Osten zu befrieden und ein wenig Symbolpolitik verlangt.

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dieter.zuckermann 18.07.2019, 20:46
5.

@ishibashi
Sie legen hier grundlos irgendwelche Annahmen fest. Diese Annahme sind erstens höchstwahrscheinlich eh falsch und zweitens irgendwie am Thema vorbei. Dementsprechend konnten ihre Schlussfolgerung gar nicht richtig sein.
Gedanklich befinden sie sich auch im falschen Film. Wir wollen die Krise beenden und sie reden davon noch mehr Waffen dahin zu liefern. Wie soll das helfen? Dann hat Moskau einen guten Vorwand um dasselbe zu machen. In welchem Paralelluniversum soll das hilfreich sein? Zu Ihrer Info: Wir wollen Waffen abziehen. Auf beiden Seiten. Wir wollen nicht das Gegenteil.

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frankfurtbeat 18.07.2019, 21:11
6. gut so ...

gut so lasst die Mitverursacher der Krise welche mit Mrd an US$ die Opposition finanzierten aus dem Spiel. Europa braucht weder die USA noch die Briten. Das Chaos welches durch die USA angerichtet wurde hat zu immensen Kosten geführt - für die Türkei, für Europa. Warum fragt niemand den dealmaker nach Ausgleichszahlungen für die Flüchtlingswelle? Die Briten sind immer gerne dabei und letztendlich wie auch die Franzosen verantwortlich für das Chaos im Irak und in Libyen.
Zukünftig sollte man die USA aus allen Themen welche letztendlich den europäischen Kontinent betreffen ausgrenzen. Leute wie vdL oder Stoltenberg mit den Angstszenarien vor Russland sind meines Erachtens tranatlantisch beeinflusst - anders kann ich mir dies nicht erklären.

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smokiebrandy 18.07.2019, 21:18
7. Fuck the EU ... ! ... schon vergessen?

Bei der Eskalation der Situation wollte die USA den europäischen Ländern keinesfalls eine Rolle zugestehen ... man hatte den Kuchen ja eigentlich auch schon aufgeteilt... was auch hinten los ging. Nun möchte die Ukraine nicht ohne Grund die starken NATO Länder gerne mit am Verhandlungstisch sitzen haben... warum wohl? Man erhofft sich militärischen und politischen Druck auf Russland. Bislang wurden keine Beschlüsse aus den Minsker Vereinbarungen umgesetzt. Man möchte das auch weiterhin vermeiden. Nur wenn GB und USA mit an den Tisch gezogen werden , könnte man neu verhandeln und die damals gemachten Zusagen einfach unter den Tisch kehren. Frankreich und Deutschland täten gut daran diese Taktik zu verhindern.

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Omegatrust 18.07.2019, 21:20
8. Twittert er schon?

Ein guter Anfang, die Wiederannäherung an Russland zu fördern. Ich fürchte nur das Trump wieder irgendwas destruktives dazu twittern wird.

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claus7447 18.07.2019, 21:27
9. Welche Verlässlichkeit bietet USA heute?

Keine! Solange ein Trump oder ein Präsident diesen Stils hat, scheidet USA bei ALLEN internationalen Verträgen aus.

Ich traue zwar Putin nicht über den Weg, aber vielleicht kommt er auch mal in eine Lage nachgeben zu müssen. Es wäre eine Geste.

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