Forum: Politik
Ukrainekonflikt: EU verlängert Sanktionen gegen Russland
AFP

Die Staats- und Regierungschefs der EU verlängern die Strafmaßnahmen wegen der Ukrainekrise gegen Russland. Der Friedensplan sei noch nicht erfüllt.

Seite 17 von 19
davidzilberstein 19.12.2015, 13:10
160. Götterdämmerung

Zitat von hotta81
Die ganze Ukraineberichterstattung ist so beschämend inseitig. Wer steuert das nur, in allen Medien fast gleichlautend der ähnliche Tonfall. Man fühlt sich an das Neue Deutschland erinnert.
Sie haben recht. Das Problem ist, daß die deutschen Medien die "innere Pressefreiheit" verloren hat und nicht die äußere. Der Druck auf die Redaktionsmitarbeiter geht von oben nach unten und nicht von Außen.
Das geht schon bei der Besetzung der Redakltionsstellen los. Berufsethik ist eher störend. Gefragt sind Redaktionsmitarbeiter stattdessen Karriere machen und sich deshalb für alles anbiedern.
Der Rest wrd aus den Redaktionen hinausgesäubert. Als Anlaß reicht sozusagen ein falsch gesetztes Komma.
Doch jetzt zeigt sich die Konsequenz. Die Kunden sind nicht bereit, Geld für miese Journalistenqualität zu zahlen. Deshalb sind die Abozahlen der Presseerzeugnisse im freien Fall und die Gewinne schrumpfen, wie es noch nie erlebt worden ist in dieser Branche.
Mittlerweile sind bereits die ersten Zeitungsverlage pleite, der Spiegel muß Personal reduzieren und der Springerverlag reduziert Sozialleistungen.
Aber wohlgemerkt. Das ist erst der Anfang der deutschen Presse-Götterdämmerung.

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wynkendewild 19.12.2015, 13:41
161. Widersprüchlich

Zitat von syracusa
Ach nein? Dann strengen Sie Ihren Grips doch mal ein wenig an. Putin hat die Ukraine überfallen, die Krim annektiert. Seine Begründungen dafür hat er so formuliert, dass sie auch auf manche osteuropäische EU-Staaten zutreffen. Und die kriegen natürlich Muffensausen und hoffen, dass die NATO sie vor diesem Rüpel beschützen wird. Also ich finde, dass meine AUssagen da ganz perfekt rein passen. Das ist alles vollkommen logisch und wohlbegründet.
Sie behaupten, dass die Sanktionen Wirkungung zeigen würden und würde Zitat von Ihnen... und wird ganz sicher in spätestens ein oder zwei Jahren einknicken, wahrscheinlich aber schon in der ersten Jahreshälfte 2016... da stell ich mir die Frage wieso die Nato dann unbedingt Depots und Truppenkontingente nach Osteuropa verlegen muss, die Ukraine dabei aber bewusst auszuklammern scheint.

Wieso sollte man den anderen Staaten mehr Hilfe zukommen lassen wollen als es bei der Ukraine bisher der Fall gewesen ist?



Wenn man Ihre Antwort auf meinen Beitrag und das was Sie zuvor gepostet haben miteinader vergleicht, dann sieht man das Ihre Aussagen vollkommen widersprüchlich sind.

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wynkendewild 19.12.2015, 14:24
162. Ernstfall?

Zitat von bammy
Die NATO verlegt Kriegsmaterial an die Ost-Grenzen. So das im Erstfall nur noch das Personal herangeschafft werden muß. Und wenn Sie sich darüber aufregen, das die USA weitere Atomwaffen nach Deutschland schaffen, haben Sie sich sicher vor 2 Jahren auch daürber aufgeregt, als die Russen weiteren Atomwaffen ins ehemalige Königberggeschafft haben. ca. 400KM von Berlin entfernt. So zynisch es auch klingen mag. Vielleicht rettet uns dieses atomare Säbelgerassel, vor einem Krieg in unseren Ländern. Wer weiß ob der kalte Krieg immer kalt geblieben wäre, wenn es keine Atomwaffen gegeben hätte.
Wenn uns diese atomare Aufrüstung vor einem Ernstfall schützen soll, wieso muss die Nato dann eine schnelle Eingreiftruppe in Brigade-Stärke aufstellen, die binnen weniger Tage ins Einsatzgebiet verlegt werden kann?

Hier wird doch felsenfest behauptet, dass man Russland durch die Sanktionspolitik zum Umdenken bewegen könnte. Auf welchen Ernstfall sollen wir uns dann aber vorbereiten?

Entweder wirken die Sanktionen oder man will bewusst einen neuen kalten Krieg aufflammen lassen.

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heinrichiv. 19.12.2015, 14:58
163. Der Grund für

Zitat von davidzilberstein
Sie haben recht. Das Problem ist, daß die deutschen Medien die "innere Pressefreiheit" verloren hat und nicht die äußere. Der Druck auf die Redaktionsmitarbeiter geht von oben nach unten und nicht von Außen. Das geht schon bei der Besetzung der Redakltionsstellen los. Berufsethik ist eher störend. Gefragt sind Redaktionsmitarbeiter stattdessen Karriere machen und sich deshalb für alles anbiedern. Der Rest wrd aus den Redaktionen hinausgesäubert. Als Anlaß reicht sozusagen ein falsch gesetztes Komma. Doch jetzt zeigt sich die Konsequenz. Die Kunden sind nicht bereit, Geld für miese Journalistenqualität zu zahlen. Deshalb sind die Abozahlen der Presseerzeugnisse im freien Fall und die Gewinne schrumpfen, wie es noch nie erlebt worden ist in dieser Branche. Mittlerweile sind bereits die ersten Zeitungsverlage pleite, der Spiegel muß Personal reduzieren und der Springerverlag reduziert Sozialleistungen. Aber wohlgemerkt. Das ist erst der Anfang der deutschen Presse-Götterdämmerung.
den Rückgang der Auflagenzahlen der Printmedien liegt in der zunehmenden Konkurrenz durch das Internet bzw. die digitalen Medien. Ihr undifferenziertes Journalistenbashing ist ebenso halt- wie sinnlos. Bringen Sie doch mal stichhaltige Belege für Ihre Behauptungen.

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davidzilberstein 19.12.2015, 17:34
164. Informieren

Zitat von heinrichiv.
den Rückgang der Auflagenzahlen der Printmedien liegt in der zunehmenden Konkurrenz durch das Internet bzw. die digitalen Medien. Ihr undifferenziertes Journalistenbashing ist ebenso halt- wie sinnlos. Bringen Sie doch mal stichhaltige Belege für Ihre Behauptungen.
Dann informiern Sie sich mal über die negative Entwicklung in der Internetnutzung bei diesen Medienunternehmen. Der Rückgang der Klickzahlen ist noch verheerender, besonders was die Springerßresse betrifft.
Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie sich auch über den Rückgang der Zuschauerzahlen bei Tagesschau und Heute ins Bild setzen. Also bei all den Medien, bei denen die journalistichen Handwerksregeln aus den Angeln gehoben wurden.
Ihre Art wie Sie hier erfolglos verdummnebeln wollen zeigt, daß Sie wohl auch Lohnschreiber sind, statt eben Journalist.

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davidzilberstein 19.12.2015, 17:41
165. Korrektur

Zitat von heinrichiv.
den Rückgang der Auflagenzahlen der Printmedien liegt in der zunehmenden Konkurrenz durch das Internet bzw. die digitalen Medien. Ihr undifferenziertes Journalistenbashing ist ebenso halt- wie sinnlos. Bringen Sie doch mal stichhaltige Belege für Ihre Behauptungen.
Journalistenbashing? Ich spreche von Propagandatextern, die die Journalisten aus den Redaktionen verdrängt haben.

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karl_murx 19.12.2015, 18:13
166.

Russland verlängert Einsatz von russischen Soldaten in der Ostukraine. Die ersten Urlaubsverlängerungen sind schon bewilligt worden XD.

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ulrich-lr. 19.12.2015, 18:36
167. Rückgang

Zitat von heinrichiv.
den Rückgang der Auflagenzahlen der Printmedien liegt in der zunehmenden Konkurrenz durch das Internet bzw. die digitalen Medien. Ihr undifferenziertes Journalistenbashing ist ebenso halt- wie sinnlos. Bringen Sie doch mal stichhaltige Belege für Ihre Behauptungen.
Mit dem Internet haben Sie teilweise recht.
Allerdings hat "davidzilberstein" deshalb noch lange nicht unrecht.

Einfaches Beispiel: Ich habe das "Kölner Stadtanzeiger"- Abo und das Papier-"Spiegel"-Abo genau aus dem Grund gekündigt: Die anhaltende russophobe Berichterstattung dort ging mir total auf die Nerven. Für dieses dauernde Sanktionsgejohle gegen Russland ist mit jeder Cent zu schade. da durfte jeder 'ran.

Das habe ich denen auch genauso mitgeteilt.

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ulrich-lr. 19.12.2015, 19:50
168. Rückgang

Mit dem Internet haben Sie teilweise recht.
Allerdings hat "davidzilberstein" deshalb noch lange nicht unrecht.

Einfaches Beispiel: Ich habe das "Kölner Stadtanzeiger"- Abo und das Papier-"Spiegel"-Abo genau aus dem Grund gekündigt: Die anhaltende russophobe Berichterstattung dort ging mir total auf die Nerven. Für dieses dauernde Sanktionsgejohle gegen Russland ist mit jeder Cent zu schade. da durfte jeder 'ran.

Das habe ich denen auch genauso mitgeteilt.

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axth 19.12.2015, 22:03
169. Tipp

Zitat von ulrich-lr.
Mit dem Internet haben Sie teilweise recht. Allerdings hat "davidzilberstein" deshalb noch lange nicht unrecht. Einfaches Beispiel: Ich habe das "Kölner Stadtanzeiger"- Abo und das Papier-"Spiegel"-Abo genau aus dem Grund gekündigt: Die anhaltende russophobe Berichterstattung dort ging mir total auf die Nerven. Für dieses dauernde Sanktionsgejohle gegen Russland ist mit jeder Cent zu schade. da durfte jeder 'ran. Das habe ich denen auch genauso mitgeteilt.
Ich habe gerade die »Junge Welt« wieder in den Händen gehabt. Vielleicht ist das was für Sie.
Profitieren eigentlich die Print- und Onlinemedien, die positiv über Putins Politik berichten, von der Schwäche der »Mainstreammedien«? Wäre mal interessant ...

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