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Ukrainekonflikt: EU verlängert Sanktionen gegen Russland
DPA

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Bislang sollen sie Moskau einen dreistelligen Milliardenbetrag gekostet haben.

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biesi61 22.06.2017, 22:52
20. Sie wollen keine Kooperation im europäischen Haus,

sie lehnen jede Zusammenarbeit mit Russland auf Augenhöhe ab, sie sind gierig nach einer weiteren Eskalation der Spannungen. Diese Politiker sind eine Schande für unseren Kontinent und schaden allen Ländern und allen Bürgern Europas!

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Osservatore 22.06.2017, 22:55
21. Am Nasenring

Besser kann man eigentlich nicht demonstrieren, wie die EU am Nasenring durch die Manege gezogen wird - sie handelt gegen ihre eigenen Interessen und damit gegen die Interessen seiner Bürger. Diese EU brauchen die Europäer nicht!

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PeaceNow 22.06.2017, 22:57
22. Erneute Verlängerung einer absurden Farce

Denn die aktuellen OSCE Berichte beweisen das die Ostukrainer Minsk2 unzureichend umsetzen und Kiev überhaupt nicht.
Und daran ist wieder nur Russland schuld?
Weiter Sanktionen die uns und Russland zig Milliarden kosten und auf Jahrzehnte Freundschaft und Vertrauen zerstören, zur Freude der USA.
Siehe Youtube Friedmann Stratfor USA-Europa.
Wo sind die Sanktionen gegen Kiew?
Und das gebetsmühlenartig wiederholte Etikett aller Ostukrainer als "prorussisch" ist in weiten Teilen falsch, propagandistisch, wie verlogen, denn nachweislich sind viele weder pro Kiev noch prorussisch, sondern schlicht Ostukrainer, die Frieden, Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung wollen und weder zu Kiev noch Moskau gehören wollen.

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pavel1100 23.06.2017, 23:04
23. Wiso Zivilisten?

Zitat von eugler
Diese Sanktionen sind unbegründet und schaden beiden Parteien oder sollte man lieber Völkern sagen. Wenn die EU etwas konkretes vorzubringen hat, sollte sie es tun und nicht dieses verschwörungstheoretische Gewäsch als Begründung für den Kampf gegen Zivilisten bringen. Genau die werden nämlich durch Sanktionen getroffen. Man stellt die EU dadurch auf eine Stufe mit Kriegsverbrechern. Ohne meine Zustimmung!
Die Sanktionen richten sich doch gegen die Banken und Firmen der Oligarchen, die Russland bis aufs Blut ausbeuten und ihr Geld ins Ausland schaffen. Das sind die Verbrecher die für das Töten im Donbass verantwortlich sind. Der einfache Bürger bemerkt doch davon gar nichts. So gesehen müssten sie den Sanktionen doch eigentlich eher zustimmen.
Anders sieht das mit Putins Nahrungsmittelboykott aus weil die Preise in Russland erheblich gestiegen sind.

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pavel1100 23.06.2017, 23:09
24. Hinterhältig

Zitat von gerd.lt
Egal gegen welchen Staat Sanktionen verhangen werden, treffen sie nicht die, die getroffen werden sollen, sondern im Endeffekt den "Kleinen Mann" auf der Straße. Diesen haben die, die Sanktionen verhängen, auserkoren, durch Druck auf seine Regierung das Ziel zu erreichen, was sie selbst nicht in der Lage waren zu erreichen. Also ist eine Sanktion ein gemeines, feiges und hinterhältiges Mittel, dass die Schwächsten der Schwachen missbraucht, um die eigene Politik zum Erfolg zu führen. Lässt sich der "Kleine Mann" nicht missbrauchen, wird es ihm unter dem hämischen Zusehen der Sanktionierer immer schlechter gehen, und er im Extremfall auch noch unter den Folgen seines destabilisierten Staates zu Leiden haben. Im konkreten Fall wäre ja dann das gelobte Land Westeuropa ohne die Barriere Mittelmeer zu erreichen.
Putin kann die Sanktionen abstellen indem er seine Panzer aus der Ukraine abzieht. Wie sind die da eigentlich hingekommen? Durch einen hinterhältigen Angriff. Der "kleine Mann" musste dafür seinen Kopf hinhalten und die russischen Soldatenmütter dürfen nicht mal öffentlich darüber reden.

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c.j.oewi 23.06.2017, 23:22
25. Ukraine-Konflikt

Die Sanktionen sind nachweislich ein politischer Unsinn und vergiften nur die Zusammenarbeit der Länder.
Der Ukraine-Konflikt ( oder Krim) interessiert uns doch einen Sch…, viel wichtiger wäre doch eine Zusammenarbeit mit Russland unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten.

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elspaco 23.06.2017, 23:26
26. @ 1 joG

Die Kanzlerin und der Außenminister haben sich beschwert weil die neuen Sanktionen der Amerikaner nicht nur die Russen treffen soll sondern auch die deutsche Energie Wirtschaft.Mit der Verhinderung von Northstream2 wollen sich die Amerikaner einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Campari 23.06.2017, 23:28
27. Es schwillt einem der Kamm,

anstatt diesen ukrainischen Dummdödel mal zur Räson zu zwingen, schlägt man immer wieder, völlig unverständlich auf Rußland, und genüßlich auf Putin ein. Trotz dieser andauernden Provokationen kommt von dort allerdings nicht die erwartete Gegenwehr, wie lange wohl noch ? Mich würde aber interessieren, ob alle EU-Mitglieder hinter dieser seltsamen Politik stehen, und warum. Ist für diese Beschlüsse Einstimmigkeit nötig ? Man erfährt so wenig darüber. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle Länder so dämlich sind.

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wahrscheinlichwahr3 23.06.2017, 23:43
28. Europäer

Sollte man in Zeiten von "America First" als Europäer nicht auf ein besseres Verhältnis zu Russland setzen?

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remklov 23.06.2017, 23:45
29. Entscheidungen gegen Fakten

Es ist doch Fakt, dass wirtschaftliche Sanktionen niemals eine politische Lösung herbeigeführt haben, sondern nur wirtschaftliche Schäden auf beiden Seiten hervorgerufen haben, die insbesondere dann von den Bürgern zu verkraften werden mussten. In Deutschland fallen mir z. B. die Milchbauern ein.
Es ist ebenso Fakt, dass Russland die Krim niemals wieder hergeben wird. Die Wut darüber ist im Westen auch insbesondere groß, weil es nicht gelang, den Schwarzmeerflotten-Stützpunkt übernehmen zu können. Ein potentiell starker Brückenkopf für die Nato gegen Russland ging verloren. Das ist schon sehr schmerzhaft.
Es ist auch Fakt, dass auch die Ostukraine verloren ist, weil die vom Westen geförderte nationalistische Maidan-Revolution den russischstämmigen Leuten im Osten der Ukraine das „Russische“, insbesondere die Sprache, austreiben wollte und die Autonomie-Zusagen nie versucht hat, umzusetzen.
Abgehaltene Wahlen, die weit über den Niveaus von Wahlen in einigen EU-Osteuropa-Staaten gelegen haben, wurden einfach nicht anerkannt, weil es nicht passte.
Und es ist Fakt, dass von der ukrainischen Armee in die Ostukraine rein geschossen wird, um die Leute zu zermürben, zu schädigen und diese Teile kriegerisch zu erobern.
Anderseits ist Fakt, dass die Ostukrainer nicht die Ukraine erobern wollen. Sie wollen einen Autonomiestatus, der ihnen verwehrt wird, so das nur der Anschluss an Russland übrig bleibt. Oder ?.
Und es ist Fakt, dass der Westen die Ukraine dazu heftig aufrüstet.
Erkennen kann man, dass die oligopole USA ihren Erfüllungsgehilfen Friedensnobelpreisträger EU nun wieder zu einer Politik getrieben hat, die an den Fakten vorbei geht. Hetze ist die Sprache dieser Politik.
Denn wenn die Minsker Abkommen mit Sanktionen durchgesetzt werden soll, wäre der eigentlich zu sanktionierende Staat die Poroschenko-Ukraine, die gegen das Minsker Abkommen arbeitet. Aber dann würde diese von der EU gebildete politische Blase Ukraine platzen.
Und Herr Tusk, als ein wahrscheinlicher normaler russisch-phober Pole, freut sich über die Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland, wie man im Bild zur Meldung erkennen kann. Warum wohl?

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